27. Okt 2008 |
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Das Trainingsraum-Programm wurde erstmals im Jahr 1994 vom Sozialarbeiter Edward E. Ford in Phoenix, Arizona entwickelt. Es wird dort "Responsible Thinking Program” genannt. Somit wäre die Bezeichnung „Programm für eigenverantwortliches Denken in der Schule“ eine zutreffende, verständlichere Übersetzung. Das Trainingsraum-Programm soll Störaktionen in der Klasse eingrenzen. Gegenseitiger Respekt und ein demokratisches Grundverständnis sind Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Durchführung des Programms.
Diese Hilfestellung, also ein Training der sozialen Schlüsselqualifikationen, erfolgt in einem eigens dafür vorgesehenen Raum, dem „Trainingsraum“ („Responsible-Thinking Classroom“). FORD und VENTIS (1999) betonen, dass das Trainingsraum-Programm dazu da ist, um eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts zu schaffen. Der gegenseitige Respekt ist also eine Maxime des Trainingsraum-Programms. Für die Klassensituation leiten sich daraus folgende drei Rechte ab, die einzuhalten sich alle Beteiligten (Schüler und Lehrer) verpflichten:
Daraus folgt: Man ist bereit sich an Regeln zu halten und die eigene Freiheit innerhalb der Gruppe einzuschränken, wenn man dadurch die gewünschte Gerechtigkeit und Sicherheit erzielen kann. Dem Lehrer kommt dabei die Pflicht zu, die Einhaltung der Regeln zu beaufsichtigen. Laut BALKE (2001) muss für den Aufbau des Trainingsraum-Programms eine Hierarchie von erwünschten Zielen definiert werden. Eine ausführliche Beschreibung des Trainingsraumkonzeptes finden Sie hier.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Oktober 2008 um 14:33 Uhr |









