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16.
Nov
2009
Moodle - simply the best: Fallstudie an der Open University PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Die britische Fernuniversität hat  ihr Online-Lernsystem zukunftsfähig gemacht. Ungewöhnlich ist nicht, dass sie sich nicht des Geldes wegen für das quelloffene Moodle entschied.

Die Online-Dienste der mitten im südlichen England liegenden Fernuniversität waren 2005 veraltet, wenig modular und dezentral organisiert. Da Internet immer wichtiger wurde begann man Online-Lernplattformen zu evaluieren, was bis Juli 2008 fünf Millionen Britische Pfund (etwa 5,5 Millionen Euro) verschlang über 30 Mitarbeiter beschäftigte.
Obwohl auch proprietäre Lösungen evaluiert wurden, entschied sich die Universität schließlich für Moodle: "Kein anderes System bot die gewünschte Funktionalität und vor allem die Modularität", heißt es in einer neuen Osor-Fallstudie über den Moodle-Rollout an der Open University. Die britische Fernuni ist laut dem Bericht eine der größten weltweit. Sie hat etwa 200.000 Studierende und etwa 7000 Personen akademisches Personal. Zum Vergleich: An der Fernuniversität Hagen studierten im Sommersemester 2009 rund 60.000 Menschen, und das akademische Personal inklusive studentischen Hilfskräften, wissenschaftlichen Assistenten und Professoren beträgt ungefähr 1000.

Nach der Entscheidung für Moodle ging die Arbeit erst richtig los, zitiert die Studie Niall Sclater, Chef für Lern-Innovationen an der Open University.  Obwohl in den eigenen Reihen die Frage nach kommerziellen Support gestellt wurde, habe sich für das Team herausgestellt, dass die Community vollauf genügt: "Die beste Kompetenzquelle ist in der Community frei verfügbar. Das unbezahlbare Feedback in Form neuer Entwicklungen oder Verbesserungen, in Form von Bug-Reports und Diskussionen wurde für die Arbeit an der Online-Lernplattform essenziell", heißt es in der Studie.

Quelle: Simply the best: Fallstudie zu Moodle an der Open University
 

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