Einführung

Die Geschichte Südafrikas:

Während der Frühgeschichte siedelten im südlichen Afrika das Volk der San, die bis heute Reste steinzeitlichen Lebens bewahren. Vor etwa 2000 Jahren differenzierten sich die viehzüchtenden Khoikhoi aus der Gruppe der Khoisan heraus. Von Norden wanderten, wahrscheinlich seit dem dritten Jahrhundert, Bantu-Völker in das Land und bevölkerten den Osten Südafrikas. Nachdem Bartolomeu Diaz 1488 die Südspitze Afrikas erreichte, gründete die Niederländische Ostindien-Kompanie 1652 mit Kapstadt die erste Siedlung am Kap, die sich rasch zur Kapkolonie erweiterte.

Info-Quelle:  

1.Landung am Kap

2.Kap-Siedler

3.Volk der Xhosa

4.Burenstaaten

5.Apartheid Ära

6.Demokratie

7.Nelson Mandela

7.1Regierungszeit

Landung am Kap

 

Die Besiedlung Südafrikas durch Europäer begann in Kapstadt, und die Stadt wird darum auch heute noch "Mother City" genannt. Nachdem sich die Engländer gegen die Etablierung einer Kolonie am Kap der Guten Hoffnung entschieden hatten, waren es die Holländer, die die strategische und ökonomische Bedeutung des Kaps als erste erkannten. Zur Versorgung des Schiffsverkehrs zu den niederländischen Besitzungen im damaligen Batavia wurde ein sicherer Hafen als Zwischenstopp benötigt.

Im Auftrag der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie landete darum der Kaufmann Jan van Riebeeck am 6. April 1652 in der malerischen Bucht am Fusse des Tafelbergs.

Begleitet wurde van Riebeeck von 82 Männern und 8 Frauen, darunter auch seiner eigenen Frau. Sie alle hatten den Auftrag, einen Stützpunkt zu errichten, um die Schiffe auf ihren langen Reisen zwischen Europa und Asien mit frischen Lebensmitteln, vor allem Fleisch und Gemüse, zu versorgen.

Zu ihrem eigenen Schutz bauten van Riebeecks Leute schon bald das "Fort de Goede Hoop", zunächst aus Holz und Lehm. Ferner legten sie einen ausgedehnten Garten an und begannen mit dem Anbau von Obst und Gemüse. Den Fleischbedarf versuchte man, durch Handel mit den Eingeborenen zu decken.

Quelle:  http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/landung-am-kap.html

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Wie wird Kapstadt auch heute noch genannt?
  
"Mother City"
"Industrial City"
"Sunshine  City"

Kap-Siedler

Die Ausbreitung der Kap-Siedler

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts dehnten sich die Siedler am Kap immer weiter Richtung Norden und Richtung Osten aus. Diese Siedlungsbewegungen wurden von den sogenannten Trekburen getragen, weisse Farmer, die auf der Suche nach Weideland für ihr Vieh immer weiter ins Inland vordrangen.

Die Trekburen zogen das freie ungebundene Leben im Zelt und Ochsenwagen der reglementierten Existenz im Schutze der städtischen Verwaltungsbehörden vor. Der Preis, den sie dafür zahlen mussten, waren ständige kriegerische Auseinandersetzungen mit den einheimischen Völkern. Zunächst widersetzten sich die Khoikhoi mit Erfolg der Eroberung ihrer angestammten Siedlungs- und Weidegebiete.

Seit Ende des Jahrhunderts waren es dann die im Osten siedelnden Xhosa Völker, die sich den Trekburen entgegenstellten. Besonders im Zuurveld - im östlichen Randbereich der Kolonie, begrenzt durch den Great Fish River - kam es immer wieder zu Scharmützeln. 1779 brach schliesslich der erste einer Reihe von heftigen Kriegen mit den Xhosa aus.

Auch in den städtischen Gemeinden wuchs die Gefahr der Konfrontation. Hier standen sich die nach politischer Selbstbestimmung strebenden Bürger und eine schwache, korrupte und wirtschaftlich nahezu bankrotte Kolonialverwaltung gegenüber. Die zahllosen Auseinandersetzungen mündeten schliesslich in offenem Protest. Die Städter forderten die Unabhängigkeit von der Kolonialverwaltung. In Swellendam und in Graaff-Reinet wurden die ersten Republiken ausgerufen. Ihre Existenz war allerdings nur von kurzer Dauer.

Der Machtkampf zwischen Bürgern und Verwaltung endete mit der Landung britischer Schiffe am Kap und der Übernahme der Kolonie durch das englische Königreich im Jahre 1795.

Quelle: http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/kap-siedler.html 

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Wer übernahm 1795 die Kolonie am Kap?
  
Das indische Königreich
das englische Königreich
das  chinesische  königreich

Volk der Xhosa

Zur Zeit der weissen Besiedlung am Kap lebten Xhosa Gruppen in dem weit ins Inland reichenden Gebiet zwischen Bushmans River und Kei River. Seit ungefähr 1770 waren diese Gruppen mit den von Westen heranziehenden Trekburen konfrontiert. Sowohl Buren als auch Xhosa waren Viehzüchter. Die Konkurrenz um das Weideland führte zu ersten Streitigkeiten zwischen beiden Volksgruppen, die schliesslich in eine Reihe von Kriegen mündeten.

Die Politik der Kolonialregierung war zunächst auf das Ziel einer Trennung der Siedlungsgebiete von Weissen und Schwarzen ausgerichtet, wobei der Fish-River als Grenzfluss dienen sollte. Je mehr sich die Kolonie jedoch zu einem modernen Staatsgebilde mit einem militärischem Machtapparat entwickelte, desto stärker wurde von den Weissen eine Politik der Annexion von Land und eine Unterwerfung der schwarzen Bevölkerung betrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts war das gesamte ehemals von den Xhosa besiedelte Gebiet in der Hand von weissen Siedlern.

Mit der Bildung der Südafrikanischen Union im Jahre 1910 schlossen sich die englische Kolonie und die unabhängigen Burenrepubliken zusammen. Es wurde ein moderner "demokratischer" Staat begründet, in dem allerdings nur die weisse Bevölkerung das Recht auf freie Wahlen ausüben konnte.

Gegenüber den Schwarzen wurde weiterhin eine Politik der Ausgrenzung betrieben. Mit dem Eingeborenenland-Gesetz von 1913 wurden zunächst 7,5 %, später 13 % der Fläche Südafrikas zu Reservationen für Schwarze erklärt. Hier durfte kein Weisser mehr Land erwerben, umgekehrt durfte allerdings auch kein Schwarzer in den restlichen 87 % der Union einen Landkauf tätigen. Damit waren die Grundlagen für die unheilvolle Politik der Apartheid geschaffen.

In den 60er Jahren wurden die Siedlungsgebiete der Schwarzen zu autonomen Homelands erklärt. Für das Volk der Xhosa waren dies die Homelands Ciskei und Transkei. Erst nach den ersten wirklich freien Wahlen Südafrikas im Jahre 1994 wurden die Homelands aufgelöst und in die neuen Verwaltungszonen integriert.

Quelle:  http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/xhosa-geschichte.html

 

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Die Politik der war zunächst auf das Ziel einer Trennung der Siedlungsgebiete von und ausgerichtet, wobei der Fish-River als dienen sollte. Je mehr sich die Kolonie jedoch zu einem modernen Staatsgebilde mit einem militärischem Machtapparat entwickelte, desto stärker wurde von den Weissen eine Politik der von Land und eine Unterwerfung der schwarzen Bevölkerung betrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts war das gesamte ehemals von den Xhosa besiedelte Gebiet in der Hand von weissen
  

Burenstaaten

Die Burenstaaten

Nachdem die Voortrekker 1842 in Natal von den Engländern besiegt worden waren, zog der Grosse Trek weiter nach Nordosten und endete schliesslich in den Gebieten südlich und nördlich des Vaal-Flusses. Im Norden entstand zunächst das unabhängige Transvaal, das später in die Südafrikanische Republik umgewandelt wurde.

In der Zwischenzeit hatte sich die Kapkolonie immer weiter ausgedehnt, und 1848 wurde das gesamte Land zwischen Vaal und Oranje zum britischen Hoheitsgebiet erklärt. Die Engländer hatten jedoch nicht mit dem starken Widerstand der hier siedelnden Buren gerechnet. Da das Gebiet wirtschaftlich für sie ohnehin kaum interessant war, gaben sie es schon bald wieder auf. Am 23. Februar 1854 wurde der Vertrag von Bloemfontein geschlossen, der zur Gründung des Oranje Freistaats führte.

Der Oranje Freistaat entwickelte sich zu einer wirtschaftlich und politisch erfolgreichen Republik. Diese positive Entwicklung wurde jedoch von verschiedenen negativen Ereignissen im zweiten Burenstaat, der Südafrikanischen Republik im Transvaal (heute Mpumalanga), überschattet.

Auf britischer Seite favorisierte man nämlich inzwischen die Idee, die eigenen Kolonien und die Republiken der Buren zu einer Union zu verbinden, vor allem, um in den Besitz der Goldminen im Transvaal zu gelangen.

Der Premier der britischen Kap-Kolonie, Sir Cecil Rhodes, versuchte dies zunächst durch einen Putsch zu erreichen. Dieser scheiterte jedoch an der Umsichtigkeit des Präsidenten der Burenrepublik, Paul Kruger. Das Vorhaben wurde darum alsbald vom neuen Gouverneur der Kapkolonie, Lord Alfred Milner, mit Waffengewalt in die Tat umgesetzt. Da der Oranje Freistaat ein Bündnis mit der Südafrikanischen Republik geschlossen hatte, wurde er in die Auseinandersetzungen hineingezogen. Am 11. Oktober 1899 brach schliesslich der Krieg zwischen den beiden Burenrepubliken auf der einen Seite und den beiden britischen Kolonien (Kap-Kolonie und Natal) aus.

Quelle: http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/buren-staaten.html

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Wann brach der krieg zwischen den beiden Burenrepubliken aus?
  
am 08.10.1899
am 11.10.1899
am  24.12.1988

Apartheid Ära

Südafrika in der Ära der Apartheid

Als Apartheid wird eine Periode der institutionalisierten Rassentrennung in Südafrika bezeichnet. Sie begann bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, hatte ihre Hochphase von den 1940er bis zu den 1980er Jahren und endete 1994 nach einer Periode der Verständigung mit einem Regierungswechsel. Heute wird der Begriff manchmal auch als Synonym für „Rassentrennung“ im Allgemeinen verwendet.

Die Politik der konsequenten Rassentrennung wurde nach Gründung der Südafrikanischen Union im Jahre 1910 durch ein Bündel von Gesetzen eingeleitet, die alle die Rechte der schwarzen Bevölkerungsmehrheit immer weiter beschnitten. Der "Mines and Works Act" von 1911 verpflichtete Schwarze zum Beispiel, ausschliesslich niedere Arbeiten zu verrichten und garantierte damit die Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte. Der "Native Land Act" von 1913 erklärte 7,3 % der Fläche Südafrikas zu Reservationen für Schwarze und verbot ihnen, ausserhalb dieser Gebiete Land zu erwerben.

Da es - auf Grund des fehlenden Wahlrechts und eines generellen Streikverbots für Nicht-Weisse - keinerlei Möglichkeiten für politischen Protest gab, wurde der "African National Congress" (ANC) sowie weitere Widerstandsbewegungen gegründet. Sie waren alle zunächst schlecht organisiert und wenig effektiv. Die weissen Regierungen konnten darum ihre Politik der Rassentrennung mehr oder weniger unbehelligt fortsetzen.

Nach dem 2. Weltkrieg verschärften sich die Konflikte, und es gab zahlreiche wilde Streiks schwarzer Arbeiter. Die verunsicherten Weissen verhalfen daraufhin der rechtskonservativen National Party unter Dr. D.F. Malan, der drastische Massnahmen gegen die "schwarze Gefahr" garantiert hatte, zu einem überwältigenden Wahlsieg. Malan prägte den Begriff der "Apartheid" und leitete die konsequente Umsetzung dieser unheilvollen Politik ein. Jetzt ging es nicht mehr "nur" um eine ökonomisch begründete Trennung der Rassen, sondern zunehmend wurde auch die Privatsphäre der nicht-weissen Menschen reglementiert und kontrolliert. Ehen zwischen verschiedenen Rassen wurden verboten. In allen öffentlichen Einrichtungen, Behörden, Verkehrsmitteln und sogar auf den Toiletten wurde die Rassentrennung eingeführt.

Nachfolger von D.F. Malan wurde im Jahre 1954 J.G. Strijdom, der die Apartheid-Gesetzgebung weiter verschärfte. Ihm folgte 1958 Dr. H.F. Verwoerd, ein brillianter Intellektueller, der die Ideologie der getrennten Rassenentwicklung verfeinerte und theoretisch untermauerte.

Unter Verwoerds Verantwortung wurde in den schwarzen Reservationen eine begrenzte Selbstverwaltung eingeführt, und so entstanden die quasi-autonomen Homelands wie die Transkei, Ciskei, Bophuthatswana, Venda und KwaZulu. Der südafrikanische Staat versuchte auf diese Weise, sich der Verantwortung für die ökonomischen und sozialen Probleme in den Reservationen zu entledigen.

Mittlerweile hatte sich allerdings der schwarze Widerstand unter Führung des ANC organisiert. Massenhafte Proteste veranlassten darum die Regierung, sämtliche oppositionellen Gruppen zu verbieten. Das Verbot blieb jedoch wirkungslos. Die Widerstandsorganisationen militarisierten sich und arbeiteten aus dem Untergrund weiter.

Als 1976 in Soweto eine Demonstration tausender Schüler brutal niedergeschossen wurde, griffen die Unruhen auf das ganze Land über. Der ANC militarisierte seinen Kampf, und Südafrika entwickelte sich mehr und mehr zum Polizeistaat. Es dauerte jedoch noch bis zum Jahre 1989, als der letzte Präsident des alten Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, das Scheitern der Apartheidspolitik endgültig öffentlich eingestand. Auch der - nach vielen Jahren Handelsembargo - desolate Zustand der Wirtschaft war Grund für den Zusammenbruch. Der Weg für die ersten allgemeinen Wahlen in Südafrika war damit frei.

Quelle: http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/apartheid.html
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Als 1976 in Soweto eine tausender Schüler brutal niedergeschossen wurde, griffen die auf das ganze Land über. Der ANC militarisierte seinen , und Südafrika entwickelte sich mehr und mehr zum . Es dauerte jedoch noch bis zum Jahre 1989, als der letzte Präsident des alten Südafrikas, Frederik Willem de Klerk, das Scheitern der Apartheidspolitik endgültig öffentlich eingestand. Auch der - nach vielen Jahren Handelsembargo - desolate Zustand der Wirtschaft war Grund für den . Der Weg für die ersten in Südafrika war damit frei.

  

Demokratie

Demokratie in Südafrika

Frederik Willem de Klerk läutete im Februar 1990, nur wenige Monate nach seinem Amtsantritt, durch eine historische Rede vor dem Parlament das Ende der Apartheid ein und sprach sich für ein demokratisches Südafrika aus. Das Verbot des ANC (African National Congress) wurde aufgehoben. Bereits einige Tage später wurde Nelson Mandela nach 27jähriger Haft auf der Gefängnisinsel Robben Island freigelassen. In geheimen Verhandlungen zwischen ANC und Regierung hatte man sich zuvor darauf geeinigt, auf Gewalt zukünftig zu verzichten und gemeinsam auf einen friedlichen Übergang und eine neue Verfassung hinzuarbeiten.

Der Prozess der Annäherung verlief zunächst schleppend, vor allem weil es immer wieder zu Differenzen und Machtkämpfen zwischen dem Xhosa-dominierten ANC und der Zulupartei "Inkatha" kam und der resultierende Terror in den Townships zu eskalieren drohte.

De Klerk musste sich mittlerweile mit erheblicher Kritik aus seiner eigenen Partei, der National Party, auseinandersetzen. Deshalb liess er sich im Februar 1992 seine Politik durch ein Referendum von der weissen Bevölkerung bestätigen. Knapp 70% stimmten für die Fortsetzung seiner Reformen.

Nach zwei weiteren turbulenten Jahren konnte man sich schliesslich auf eine neue Verfassung einigen. Im April 1994 wurden die ersten freien Wahlen in Südafrika abgehalten. Erwartungsgemäss errang der ANC dabei einen überwältigenden Wahlsieg.

Als erster schwarzer Präsident des neuen Südafrika trat Nelson Mandela am 10. Mai 1994 die Nachfolge von Frederik Willem de Klerk an. Erster Vizepräsident wurde Thabo Mbeki. De Klerk, dessen Nationale Partei bei den Wahlen 1994 rund 20 % der Stimmen errang, wurde zweiter Vizepräsident der Interimsregierung in Südafrika.

Der Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela zog sich 1999 - altersbedingt - von seinen Ämtern zurück. Sein Vizepräsident Thabo Mbeki wurde erwartungsgemäß zum neuen Vorsitzenden des ANC sowie zum Präsidenten der Republik Südafrika gewählt.

Mbeki führte die Politik Mandelas im wesentlichen fort. Wegen seiner Selbstherrlichkeit sowie seiner verfehlten AIDS und Zimbabwe Politik geriet er jedoch zunehmend in die Kritik. Als er schliesslich seinen unter Korruptionsverdacht stehenden Stellvertreter Jacob Zuma suspendierte, rief er massiven Widerspruch in der Partei hervor, vor allem von Seiten des linken Parteiflügels. Auf dem ANC Parteitag in Polokwane im Dezember 2007 wurde Thabo Mbeki darum durch Jacob Zuma abgelöst und wenige Monate später auch als Staatspräsident vorzeitig abgesetzt. Einige seiner Minister traten ebenfalls zurück.

Aus Protest gehen die Entmachtung der Mbeki Regierung entstand anschließend die Oppositionsbewegung COPE (Congress of the People) unter der Führung des ehemaligen Verteidigungsministers Mosiuoa Lekota gebildet hatte, gewann der ANC die Wahlen 2009, wenngleich die angestrebte Zweidrittelmehrheit verfehlt wurde. Die - vorwiegend weiße - Oppositionspartei DA (Democratic Alliance) der Kapstädter Bürgermeisterin Helen Zille konnte deutlich zulegen und gewann die Mehrheit in der Western Cape Provinz. Jacob Zuma wurde neuer Präsident Südafrikas.

Quelle: http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/demokratie.html
Richtig/Falsch Fragen


Am 10.05.1994 wurde Nelson Mandela zum ersten weißen Präsidenten gewählt!

Richtig Falsch


"ANC" steht für African National Congress!

Richtig Falsch


Nelson Mandela erhielt gemeinsam mit Thabo Mbeki den Friedensnobelpreis!

Richtig Falsch

Nelson Mandela

Nelson Mandela – Südafrikas Nationalheld

Nelson Rolihlahla Mandela wird am 18. Juli 1918 in einem kleinen Xhosa-Dorf in der Nähe von Umtata, Hauptstadt der ehemaligen Transkei (heute Eastern Cape Provinz), geboren. Er verbringt - als Zugehöriger der lokalen Thembu-Monarchie - eine relativ unbekümmerte Kindheit in ländlich-traditionellem Umfeld. Er besucht die Methodistenschule von Qunu, später das College von Clarkebury.

Nach dem Matric schreibt sich Mandela zunächst an der Fort Hare Universität ein, um dort Englisch, Politik und Römisch-Holländisches Recht zu studieren. Fort Hare ist seinerzeit wichtigstes intellektuelles Zentrum des Widerstands der schwarzen Bevölkerung Südafrikas gegen die Vormachtstellung der Weißen. Mandela beginnt hier sein politisches Engagement. In Fort Hare lernt er auch seinen langjährigen Weggefährten und ANC Gründer Oliver Tambo sowie viele weitere junge Männer kennen, die im späteren Anti-Apartheidskampf wichtige Rollen spielen werden.

Um einer drohenden Zwangsverheiratung innerhalb seines Clans zu entgehen, zieht Mandela vor Abschluss seiner Studien nach Johannesburg, wo er bald darauf - vermittelt von dem ihm befreundeten wohlhabenden Immobilienmakler Walter Sisulu - ein Jura-Studium an der University of the Witwatersrand beginnt. Mandela engagiert sich zugleich in der politischen Opposition. 1942 wird er offiziell Mitglied im ANC.

Quelle: http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/nelson-mandela.html
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Regierungszeit

Mandelas Regierungszeit

Viele Weiße – vor allem aus den Reihen der weißen Afrikaners – haben nach der Wende Angst, aus dem Land gejagt oder zumindest enteignet zu werden. Mandelas grosses Verdienst während seiner Regierungszeit besteht darin, Vertrauen zu schaffen, das "ubuntu", den Einheits- und Versöhnungsgedanken, wachzuhalten und für eine beinahe euphorische Aufbruchstimmung in Südafrika zu sorgen, unterstützt durch den grossen Zuspruch der internationalen Gemeinschaft. Mandela – viele Südafrikaner nennen ihn ehrerbietig "Madiba" – ist auch heute noch die Identifikationsfigur einer zerrissenen, aus Parallelgesellschaften bestehenden Nation, anerkannt und verehrt über alle Rassenschranken hinweg.

Es gelingt ihm, wichtige Reformen anzustossen. Er beginnt Projekte zur Landumverteilung und startet Initiativen zur Lösung des gewaltigen "Housing Problems". Ein Großteil der schwarzen Bevölkerung lebt am Rande der Städte unter ärmlichsten Bedingungen in den Wellblech- und Papphütten der "Informal Settlements" oder "Squatter Camps". Mandela startet überall im Lande vom Staat finanzierte "Low Cost Housing" Projekte. Die kleinen Häuser werden zu sehr günstigen Konditionen an die bedürftigen Familien übereignet.

Die Aufbruchstimmung ebbt gegen Ende von Mandelas Amtszeit ab. Viele Menschen sind ernüchtert, viele enttäuscht von den geringen Fortschritten. Zentrale Probleme sind nach wie vor ungelöst, so der Mangel an Schulen und Bildung für die Massen, eine nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit, vor allem unter den gering qualifizierten Schwarzen, eine hohe Rate an Aids Kranken und HIV Infizierten und die grassierende Kriminalität, die vom Staat weitgehend ignoriert wird. Besonders in der weißen Bevölkerung sinkt das Vertrauen in die Regierung. Durch das "Affirmative Action" Programm werden Schwarze (bzw. Previously Disadvantaged) bei der Besetzung von Arbeitsplätzen bevorteilt. Viele erfahrene Weiße im öffentlichen Dienst werden durch meist weniger erfahrene Schwarze ersetzt, was zu einer zunehmenden Ineffizienz in den öffentlichen Verwaltungen führt. Viele Hochqualifizierte kehren Südafrika den Rücken und wandern aus.

1999 erringt der ANC dennoch einen überragenden Wahlsieg. Nelson Mandela übergibt das Präsidentenamt an seinen Ziehsohn Thabo Mbeki, der Mandelas Politik im wesentlichen fortführt

Quelle:  http://www.suedafrika.net/suedafrika/geschichte/nelson-mandela.html

IDevice Frageicon Multiple-Choice
Was waren weiterhin zentrale Probleme in der Regierungszeit Mandelas?
  
zunehmender Rassismus
hohe Arbeitslosigkeit und mangelnde Bildung
steigende  Anzahl  von  Terroranschlägen