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MedieneinsatzUnter E-Learning (engl.: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“), einer frühe Form der Digitalisierung von Unterricht werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen IT oder digitale Medien für die Präsentation, Distribution und Bearbeitung von Lerninhalten und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation im Lernprozess zum Einsatz kommen.

E-Learning kann auf sehr unterschiedlicher IT basieren und in unterschiedlichen didaktischen Szenarien realisiert werden. Häufig findet man die folgende Varianten:

  • Web- und Computerbasiertes Lernen (triviales Beispiel: E-Learning - Begriffstest)
  • Learning-Management-Systeme (Lernplattformen)
  • Simulationen
  • Digitale Lernspiele
  • Videokonferenz/Teleteaching
  • und vieles mehr ...

Unsere Gesellschaft befindet sich in einem tiefgreifenden digitalen Transformationsprozess und verändert sich hin zu einer Medienkulturgesellschaft (Deutsches Jugendinstitut).
Unstrittig ist, dass wir in unserer Lebens- und Arbeitswelt eine Digitalisierung unseres Daseins erfahren, die - wie die Erfindung des Buchdrucks im 15.  Jahrhundert in unserem Kulturkreis oder die Industrialisierung in der Mitte des 18. Jahrhunderts - die Gesellschaft und deren Kommunikations- u. Interaktionsstrukturen fundamental gerade verändert. Strittig ist, was dies mit dem Menschen und ihren Beziehungen macht und wie dies das Lehren und Lernen in Schule verändert oder verändern sollte.
Dass diese Veränderungen noch nicht in der Schule und den Köpfen der LehrerInnen angekommen sind, kann man verschiedensten Studien zum Thema Digitalisierung und Schule entnehmen.

Im Mittelpunkt des Diskurs, wie Digitalisierung Schule und Unterricht verändert oder verändern muss, steht unzweifelhaft die Frage nach der Rolle des Lehrers, die auch Hattie in seiner Metastudie "Visible Learning" (November 2008) hinsichtlich dessen Einfluss auf den Lernerfolg der Schüler erfasst. John Hattie entwickelte in seiner wegweisenden Metastudie eine Rangliste verschiedener Lernerfolg-Faktoren, indem er die Einflüsse aus zahlreichen Meta-Analysen in Bezug auf ihre Effektstärke untersuchte. Er ordnete diese Einflüsse auf einer Skala von sehr positiven Effekten bis zu negativen Effekten für das Lernen in der Schule. Hattie stellte fest, dass der durchschnittliche Effekt aller Einflussgrößen, die er untersuchte, den Faktor 0.40 aufweist. Er entschied sich deshalb dafür, den Erfolg von schulischen Interventionen auf den Lernerfolg relativ zu diesem ‘hinge point’ zu bewerten, um eine Antwort auf die Frage zu finden “Was bringt in der Schule wirklich etwas für den Lernerfolg?".

Erkenntnis der Studien hinsichtlich der Verortung der Lehrerin oder des Lehrers in diesem Prozess ist, dass Lehrerprofessionalität und Lehrerhaltung ein wesentlicher Faktor für das Gelingen einer digitalen Bildung ist und sein wird.

Oder, wie Microsoft-Gründer Bill Gates (in Independent on Sunday 12 October 1997) schon vor mehr als 20 Jahren verkündete:

"Technology is just a tool. In terms of getting the kids working together and motivating them, the teacher is the most important."

In diesem Teil unserer Website soll es darum gehen, die Vielfalt der "Good Practice"-Angebote im Bereich der digitalen Bildung zu sondieren und für "... the most important" Anregungen und Hilfestellung bei der Umsetzungen digitalgefärbter Unterrichtsprojekte zu vermitteln.

Digitale Geräte wie Smartphones, Computer, Tablets haben heute alle Lebensbereiche des "modernen" Menschen vereinnahmt. So produzieren wir permanent Informationen und Informationsüberflutung, die besonders in der Arbeitswelt als ein Auslöser für mentale Erschöpfung und Stress (Burnout) gelten und in Schulen zu Aufmerksamkeits- und Konzentationsdefiziten von Schülerinnen u. Schülern führen. Wie beeinflusst dieser endlose Informationsstrom die Psyche? Sind den kognitiven Fähigkeiten des Gehirns Grenzen gesetzt? Sollte sich der moderne Mensch an die neue digitale Realität gewöhnen – oder häufiger auf das Recht pochen, offline sein zu dürfen?

Basierend auf unterschiedlichen Untersuchungen beleuchtet eine ARTE-Dokumentation (https://tinyurl.com/ycgtunhs)die Risiken der digitalen Vernetzung. In der Dokumentation erklären unter anderem Neurowissenschaftler, Psychologen und Unternehmer die Auswirkungen der digitalen Informationsflut auf das menschliche Gehirn. Sie erzählen von ihren Erfahrungen und diskutieren die neuesten Erkenntnisse über kognitive Fähigkeiten, die Aufnahme- und Anpassungsfähigkeit des Gehirns und die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf den Menschen in der Arbeitswelt und der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.



Ich habe in einem vorherigen Beitrag an dieser Stelle schon einmal auf den Arbeitsblattgenerator "tutory" hingewiesen, der nun allen Lehrer*innen in Frankfurt* über den hessischen Medienkatalog (Edupool: hessen.edupool.de) zur Verfügung steht. Dort können Sie aber nicht nur dieses Tool online nutzen, sondern noch weitere interessante digitale Werkzeuge, die ich in dem folgenden Video kurz vorstellen möchte:

Der Rechtschreibduden, der den Begriff 2017 in die 27. Ausgabe aufnahm, definiert ihn umgangssprachlich als „für in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen“. Diese manipulativ verbreiteten, bewusst falsch dargestellten Nachrichten haben das Ziel, die Öffentlichkeit für bestimmte politische und/oder kommerzielle Ziele zu manipulieren.
Fake News sind derzeit in allen Medien und vereinzelt auch Unterrichtsgegenstand in Schulen. Ende April 2017 veröffentlichte Facebook ein „Whitepaper“, in dem sie feststellt, dass ihre Plattform für gezielte Desinformationskampagnen benutzt wurde, z. B. im US-Präsidentschaftswahlkampf 2015/16 oder im Wahlkampf zur Präsidentschaftswahl in Frankreich 2017. Mitte Juni 2017 belegt eine Studie der Internet-Sicherheitsfirma Trend Micro, dass öffentliche Meinung beeinflussende Fake-News-Kampagnen, die geeignet sind, das Vertrauen in Institutionen zu zerstören, bei „Dienstleistern“ im „Darknet“ bestellt werden können. Aber es geht noch einfacher.

Clone Zone.link, ein Angebot einer New Yorker Firma mit dem Namen „4real“, die normalerweise Internetseiten gestaltet, bietet eine Webplattform im Google-Look an, um ganz schnell, ohne jegliche Programmierkenntnisse, die eigene Fake News zu produzieren und übers Netz zu verbreiten. Man braucht nicht einmal irgendwelche Software herunterzuladen. Jeder kann es kostenfrei von jedem internetfähigen Gerät aus nutzen.

Wow ... voluminöser Titel, dem ein Blog-Beitrag natürlich nicht gerecht werden kann. Also, wer hier eine Synopse der wissenschaftlichen Beiträge u. Forschung zu diesem Themengebiet erwartet, sollte nach diesem Satz das Lesen einstellen. Wer sich jedoch zu diesem Themengebiet einen Zugang verschaffen möchte, bietet die folgende Zusammenstellung möglichst aktueller Hinweise zu Studien und Forschungsergebnissen rund ums Thema Medien u. digitales Lernen in der Schule einen akzeptablen Einstieg.


 

Derzeit scheint quer durch alle Ebenen im schulischen Bildungssektor eine mehr oder weniger motivierte, mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattete Aufbruchstimmung zu herrschen, nun doch endlich den Zug des digitalen Lehrens und Lernens in Schulen zu beschleunigen, getragen von der Sorge, noch weiter im internationalen Bildungsranking abzurutschen, oder doch die Zeichen der Zeit, digitalisierte Arbeits- u. Lebenswelten, erkennend, eine schulische Ausbildung anzubieten, die unsere Schülerinnen u. Schüler zukunftsfähig macht.

Waren in der Vergangenheit Kultusministerien (Land), Schulämter, Schulträger (Kommune) lediglich damit beschäfigt, finanzielle u. organisatorische Zuständigkeiten im Rahmen der Digitalisierung von Schule zu klären, so werden oder sollen nun endlich grundlegende IT-Strukturen und pädagogische/didaktische Konzepte geschaffen werden, um digitales Lehren u. Lernen in den Unterrichtsalltag einkehren zu lassen, auch wenn Länder wie Hessen erst jetzt z.B. an die konkrete Implementierung eines Online-Schulportals für LuL bzw. SuS gehen, mit dem Ziel, 2021/2022 ein komplettes, modulares System den Schulen zur Verfügung zu stellen.

So positiv diese Entwicklungen nun erscheinen mögen, dürfen wir nicht verkennen, dass die IT-Entwicklung in der Arbeits- u. Lebenswelt nicht stehen bleibt und wartet, bis die IT-Implementierung im schulischen Kontext die Realität eingeholt hat. So muss man immer auf der Suche nach neuen Innovationen sein, mit denen man Unterricht kreativer und motivierender gestalten kann, um ihn damit evtl. weiter zu verbessern.
Hat in den letzten Jahren mit Flipped Classroom ein interessantes und produktives digitalgeprägtes Unterrichtskonzept in vielen Schulen Einzug gehalten, so kann man derzeit vereinzelt die ersten Unterrichtsbeipiele, Augmented Reality (AR; erweiterte Realität) - nicht zu verwechseln mit Virtual Reality (VR) - im Unterricht in den NaWi oder Deutsch oder Geschichte zu nutzen, verfolgen.

Das eTwinning-Programm ist eine Initiative der Europäischen Kommission, das Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt. Es bietet allen (LehrerInnen, SchulleiterInnen, etc), die in einer Schule in einem europäischen Land arbeiten eine Plattform, um miteinander zu kommunizieren, kooperativ Projekte zu entwickeln und länderübergreifende Lerngemeinschaften zu bilden. Die Zusammenarbeit findet hauptsächlich über das eTwinning-Portal (www.etwinning.net) statt, das von der Europäischen Kommission in allen 23 Amtssprachen der Europäischen Union bereitgestellt wird.



Nelson Mandela 2008
Nelson Mandela ist sicherlich eine jener herausragenden Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts, der alle Schüler und Schülerinnen im Laufe ihres Schullebens begegnet sein sollten: Seine Popularität geht weit über die Landesgrenzen hinaus und sein Name wird oft im selben Atemzug mit Martin Luther King genannt.

In dieser Englisch-Unterrichtseinheit von lehrer-online sollen die Schülerinnen und Schüler Nelson Mandela anhand von Zitaten sowie anhand eines kurzen Films über sein Leben besser kennenlernen.

Kommunikation und Selbstdarstellung im Internet gehören für viele Jugendliche bei der Nutzung von Diensten wie WhatsApp, Instagram oder Snapchat ganz selbstverständlich zu ihrem Lebensalltag. Das neue Unterrichtsmaterial „Selfies, Sexting, Selbstdarstellung“ des
Informationsportals Handysektor und der EU-Initiative klicksafe unterstützt Lehrkräfte dabei, die Themen Selbstdarstellung in
soziale Medien im Unterricht mit Hilfe von Online-Erklärfilmen, Arbeitsblättern und weiteren Anregungen zu behandeln und Jugendlichen einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihren privaten Daten zu vermitteln.

Afrika bleibt für Europa in vielerlei Hinsicht der "dunkle, schwarze Kontinent". Ungeachtet ihrer unterschiedlichen kulturellen Traditionen und politischen Entwicklungen, hängt allen 60 Staaten des Kontinents das Klischee des "Krisen- und Kriegskontinents" an. Dieser Projektvorschlag von lehrer-online analysiert nicht allein die Probleme, sondern auch die unterschiedlichen positiven Sichtweisen auf den Kontinent. Ziel ist die Vermittlung eines differenzierten Afrika-Bildes.

Lo-net2 wird an der LES seit einigen Jahren als kostenlose Online-Schulplattform unterschiedlich intensiv von SuS u. LuL für die Kommunikation und Kooperation in den Schul- u. Unterrichtsprozesse genutzt.
Da immer mehr Nutzer nicht nur den Schul-PC für den Zugriff nutzen, sondern auch immer häufiger private mobile Endgeräte (Notebook, Tablet, Smartphone) außerhalb des Unterrichts zum Einsatz kommen, ist es an der Zeit, auf die App hinzuweisen, mit der Sie die Funktionen der Lo-net2-Plattform noch flexibler nutzen können.

Die App WebWeaver® der Firma DigiOnline erlaubt den Nutzern einer webWeaver®basierten Plattform - und das ist Lo-net2 (Cornelsen Verlag) - die komfortable mobile Nutzung von Lo-net2-Funktionen auf Android-Geräten sowie auf iPhone, iPad und iPod touch.
Die App steht kostenfrei in den Stores für iOS und Android zur Verfügung:
Apple Store
Google Play

Sie begleiten und fördern junge Menschen am Übergang Schule Beruf? Sie sind mit koordinierenden Aufgaben in regionalen oder bundesweiten Initiativen betraut, dann finden sie mit ueberaus.de eine interaktive Lern- und Arbeitsumgebung? Hier können sie sich mit Kolleginnen und Kollegen vernetzen. Auf einfache und sichere Weise nutzen sie die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen ein geschlossener Bereich bietet, gründen offene oder geschlossene Gruppen, tauschen sich aus und arbeiten an gemeinsamen Aufgaben. Vielfältige Organisationswerkzeuge und eine Anzahl an Kommunikationstools stehen ihnen zur Ferfügung. In der Community gibt es zahlreiche Gruppen zu unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, die dieses Angebot nutzen.

Mit VR-Brillen in Ausleihboxen des Berliner Sozialunternehmens "SchulePLUS" und 360-Grad-Ausbildungsvideos mit 3D-Brillen (Klassensatz) können Lehrkräfte virtuelle Betriebserkundungen ihren Schülern anbieten. Schüler können damit Ausbildungsberufe kennenlernen und beispielsweise einen Tag eines Azubis für Zerspanungsmechanik, Kaufmann/-frau f. Versicherungen und Finanzen, Mechatroniker, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Friedhofsgärtern/-gärtnerin, u.v.m "erleben".

"Wissen auf Knopfdruck, Nachrichten in Echtzeit, neue Möglichkeiten des Lernens und Lehrens – die Digitalisierung eröffnet vor allem im Bildungsbereich viele Chancen", meinen die Redakteure von ZEIT für die Schule. Wie Smartphones im Unterricht effizient eingesetzt werden können, was Cybermobbing bedeutet und wie man sicher surft, postet und chattet, und welche Gefahren im Internet lauern, erklärt die Online-Redaktion in Artikeln und Arbeitsblättern zum Thema „Digitalisierung".

Das kostenlose Unterrichtsmaterial "Medienkunde" unterstützt Lehrkräfte bei der Vermittlung von Medienkompetenz-Themen wie Medienrecht, Fake News im Internet, usw.

Jenseits des übermächtigen Microsoft Word bietet tutory als einfaches Online-Tool ein schnelles Erstellen von Arbeitsblättern und Klassenarbeiten.

Der Arbeitsblattgenerator "tutory" steht nun allen Lehrer*innen in Frankfurt* zur Verfügung. Sie erreichen ihn direkt über den hessischen Medienkatalog (Edupool: hessen.edupool.de), dort können Sie eigene Arbeitsblätter erstellen und für KollegInnen freigeben und auf hunderte Arbeitsblätter anderer LehrerInnen zurückgreifen.
Wenn Sie noch keinen Account haben, einfach registrieren.
Sobald Sie im Edupool eingeloggt sind, finden Sie links im neuen Menü den Bereich "Eigene Inhalte". Hier können Sie auf "Arbeitsblatt erstellen" klicken. Dadurch werden Sie direkt zum Onlineangebot von tutory geleitet. Bei der erstmaligen Nutzung legen Sie sich hier nun einen anonymen Account an; es sind keine personenbezogenen Daten für die Nutzung erforderlich.

Bundesarchiv B 145 Bild F079009 0031 Berlin Brandenburger Tor mit Berliner Mauer
Zwei deutsche Staaten mitten in Europa, Bundesrepublik Deutschland (BRD) und Deutsche Demokratische Republik (DDR), trennten nicht nur 40 Jahre eine fast unüberwindliche Grenze und eine Mauer quer durch Berlin, die für viele Menschen Leid und Tod brachte, sondern auch politische Ideologien und wirtschaftliche Systeme, eingebunden in zwei verfeindete Machtblöcke, mit der damaligen Sowjetunion, u.a. im Osten und den USA und Europa im Westen. Diese Geschichte der deutschen Teilung, die vor mehr als 25 Jahren durch die Wiedervereinigung ihr Ende fand, offenbarte nicht nur eine Geschichte der Verfeindung und Kontraste, sondern auch von Verknüpfungen, Verflechtungen und Parallelen.

Das Digitale Lehrwerk deutsch-deutsche Geschichte, ein Projekt der Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, herausgegeben und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert, hilft Lehrkräften und außerschulischen Pädagogen ihren Geschichts- und Politikunterricht vorzubereiten und zu gestalten.

fliehkrafreglerSie stellen sich sicherlich die Frage, was dieses Gerät, das ein Fliehkraftregler ist - erstmalig lt. Wikipedia 1900 publiziert in "Discoveries & Inventions of the Nineteenth Century" by R. Routledge, 13th edition - mit dem Thema Schule und Feedback zu tun haben mag?

Der Fliehkraftregler ist ein klassisches Beispiel für einen Rückkopplungsmechanismus: Je schneller die Maschine dreht, desto weiter werden die Kugeln nach außen geschleudert wodurch mithilfe des Gestänges die Drosselklappe mehr schließt, was eine Verlangsamung der Maschine nach sich zieht und in diesem Mechanismus zu einem Gleichgewichtszustand führt.

Feedback ist ein solcher Rückkopplungsmechanismus und stammt, wie oben gezeigt, ursprünglich aus der Technik und Kybernetik - findet sich aber auch in vielfältiger Form in biologischen, geologischen, wirtschaftlichen und sozialen Systemen. Schule ist ein soziales System, also systemisch ausgedrückt, eine Gesamtheit von Einzelteilen, die miteinander verbunden sind und dadurch als eine aufgaben-, sinn- oder zweckgebundene Einheit angesehen werden können und als strukturierte systematische Ganzheit funktionieren sollte.

Dr. Roman Jaich (Wissenschaftlicher Mitarbeiter von ver.di und der Regiestelle weiter bilden, Berlin) leitet editorial in dem Online-Magazin DENK-doch_MAL.de in die "Ausgabe" 02-18: (Berufliches) Lernen in digitalen Zeiten mit den Fragen ein: Kommt nach Industrie 4.0, Arbeit 4.0 nun Bildung 4.0? Was ist zu erwarten, wenn Digitalisierung sich nicht nur in Veränderungen von Arbeitsprozessen niederschlägt, sondern, quasi im Zuge eines Rückkopplungseffektes, Qualifizierung zur Voraussetzung für die Entwicklung digitaler Prozesse ist? Sind dann nicht digitale Lernprozesse auch wichtige Objekte von Digitalisierung? Sind wir Zeitzeugen vom Ende des Frontalunterrichts im Klassenzimmer? Bewirken digitale Bildungsprozesse individualisiertes Lernen, bei denen jeder dort lernt, wo es ihm am besten passt und genau das und nur das lernt, was er meint für seinen beruflichen wie auch privaten Werdegang auch zu benötigen? Bedeutet dies das Aus für die „großen“ etablierten Bildungseinrichtungen Schulen, Universitäten oder auch den Trägern der Weiterbildung? Viele ungeklärte Fragen. Aber es gibt Experten, die in dem Online-Magazin Antworten geben: Michael Kerres (Bildung in der digitalen Welt, wir haben die Wahl), Jörn Loviscach (Sieht so das Lernen der Zukunft aus?), Peter Dehnbostel (Lernorte und Lernräume in der digitalen Arbeitswelt), Klaus Heimann (Virtuelles Lernen – Die Gamifizierung ist nicht aufzuhalten), u.a.

Das MOOC "Lernen 4.0" des HPI neigt sich langsam seinem Ende zu. Zeit, die gewonnenen Erkenntnisse zu dem Thema Digitalisierung und Schule, zusammenzutragen. In dem folgenden Concept Map werden die zentralen Aussagen des MOOC in Kurzform zusammengefasst (in Bearbeitung):

Concept Map MOOC "Lernen 4.0"

Das renommierte Hasso-Plattner-Institut, Potsdam, bietet auf seiner MOOC (Massive Open Online Course)-Plattform einen kostenlos u. frei zugänglichen Kurs, der das "Lernen 4.0" in Zeiten der Digitalisierung im Bildungsbereich thematisiert.
Der Kurs mit der Bezeichnung "Lernen 4.0 – Möglichkeiten und Grenzen einer Digitalisierung"

(https://mooc.house/courses/lernen40-2018), der vom 15. Januar 2018 - 16 April 2018 läuft, bietet folgende Inhalte:

Die grundlegende Idee des sozialen Lernens - um es modern auszudrücken: Social Learning - ist nicht neu. Sie begegnet uns in der Didaktik und der Lernpraxis zmeist in Form von Gruppenarbeit. Die Lerneffekte im Social Learning werden vor allem durch die aktive Rolle der Lerner geprägt, die sich im Regelfall aus der Arbeit im Rahmen einer Gruppe und ihrer spezifischen Aufgabenstellung ergibt.
Während der Begriff des Social Learning lange Zeit oft auch lediglich das Lernen sozialer Kompetenzen umschrieb, gewinnt er heute, eng gekoppelt an die Entwicklung sozialer Netzwerke im Internet, zunehmend neue Bedeutung. So wird Social Learning in der modernen Wissens- und Informationsgesellschaft und im Kontext des lebensbegleitenden, arbeitsprozessnahen Lernens als eine Variante einer erfolgreichen individuellen Lernorganisation begriffen, bei der Lernen, eingebettet im sozialen Kontext einer Gruppe von Lernenden (Community), durch einen aktiven Informationsaustausch und Kollaboration stattfindet. Dieser Austausch wiederum kann heute losgelöst von zeitlichen und räumlichen Begrenzungen betrachtet werden, da er nicht nur in institutionalisierter Form in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb, sondern auch in informellen und inzidentellen (nicht absichtliche) Lernaktivitäten in sozialen Netzwerken begründet ist.

Social Augmented Learning oder Social Virtual Learning (die Fachleute scheinen sich noch nicht auf einen einheitlichen Begriff verständigt zu haben) verbindet als neue Lernform die Konzepte des Social Learning, Mobile Learning und Augmented Learning. Lernen findet, gestützt durch einen didaktisch begründeten Technologieeinsatz, sowohl selbstgesteuert und individuell, als auch eingebettet im sozialen Kontext des Lernenden und in Lerngruppen statt. Die Mobilität des Lerners, in Verbindung mit der Erweiterung und Anreicherung seiner Lernumgebung durch die Augmented Reality, ermöglicht neue Methoden des Wissens- und Kompetenzerwerbs.

Das Softwareprodukt InfoRapid des Softwareentwicklers Ingo Straub fand in der Form eines Karteikasten-Lernsystems schon ca. 1997 den Weg auf meine Festplatte. Inzwischen hat sich das Produkt zu einem professionellen Wissens- und Projektmanagementsystem auf Basis von Struktur- u. MindMaps weiterentwickelt, und zwar in der Version "InfoRapid KnowledgeMap" und der Freeware "InfoRapid KnowledgeBase Builder" zum Erstellen der MindMaps oder ConceptMaps.

Der "InfoRapid KnowledgeBase Builder" bzw. dessen Web Edition ist ein raffiniertes Wissensmanagement-Tool, mit dem Sie Textdokumente und Webseiten mit allen Formatierungen und Links in Ihre Wissensdatenbank aufnehmen und per Volltextsuche durchsuchen können.

Richtig - das Motto: "Einer für alle - Alle für einen" ähnelt dem Leitspruch der drei Musketiere aus dem bekanntesten und wohl auch am meisten geliebten und zeitlosen Roman von Alexandre Dumas, der die Geschichte von d’Artagnan und seinen drei Freunden Athos, Porthos und Aramis aus dem 17. Jahrhundert erzählt, die unzertrennlich waren und dem Kardinal, dem mächtigsten Mann Frankreichs, trotzten, um die Ehre ihrer Königin zu retten.

Raiffeisen ist der Marken- bzw. Namensteil von mehr als 330.000 Unternehmen. Mit der Gründung des Flammersfelder Hilfsvereins zur Unterstützung unbemittelter Landwirte (1848), des Heddesdorfer Darlehnskassenvereins (1864) und der Rheinischen Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank (1872) schuf der Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) Modelle zur Unterstützung unbemittelter Landwirte und für landwirtschaftliche Einkaufsgenossenschaften zum günstigen Einkauf von Produktionsgütern wie beispielsweise Saatgut und Düngemittel. Sowohl der „Grüne Kredit“, der vorsah, Saatgut und Dünger mit der späteren Ernte zu bezahlen, als auch die gemeinsame Erntevermarktung und die örtlich verwalteten Spar- und Darlehenskassen wurden in vielen Dörfern Deutschlands entsprechend seinen Vorschlägen eingeführt (Quelle: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Raiffeisen&oldid=173809540).

Wussten Sie, dass Google heute schon in der Lage ist, durch die Analyse der Nutzeranfragen in Kombination mit den Wetterdaten den Höhepunkt einer Grippewelle vorherzusagen. Mathematiker und IT-Spezialisten behaupten, dass sie zukünftige Ereignisse mit Hilfe von Big Data berechnen könnten.  Big Data ist ein abstraktes oder zumindest schwer zu greifendes Thema. Der Begriff „Big Data“ unterliegt als IT-Schlagwort einem kontinuierlichen Wandel, mit dem oft der Komplex der Technologien beschrieben wird, die zum Sammeln und Auswerten großer Datenmengen aus Lebensbereichen dienen, die oft als "privat" gelten (Bankdaten, Kommunikationsdaten, Kundendaten, Überwachungssysteme, Navigationssysteme, vernetzte Haustechnik, vernetztes Auto, usw.), und kommerziell verwendet werden.

Die Pädagogik steht vor der Herausforderung, dieses Thema und seine Implikationen an der Schnittstelle IT und Gesellschafts- u. Sozialpolitik für SuS möglichst verständlich zu machen. Die Medienfachberatung Schwaben hat hierzu ein Stationenspiel "Big Up 4 Big Data" entwickelt. Hierbei (er)leben die Teilnehmenden die beiden Seiten von Datensammlung und Auswertung direkt, indem sie während des Spiels eigene Daten hergeben bzw. erheben und auswerten.

Empfehlung: 3sat-Wissenschaftsdoku: Das Ende des Zufalls - Die Macht der Algorithmen

Software ist bei der Anschaffung eines PCs ein wesentlicher Kostenfaktor. Nun ist die finanzielle Ausstattung einer Schule, aber auch eines Schülers oder auch Erwachsenen, nicht gerade üppig. Hundert oder noch mehr Euro für ein Programm auszugeben ist in vielen Fällen nicht möglich, und zum Raubkopierer möchte man auch nicht werden.

In dieser Auflistung empfehle ich Ihnen Software aus dem Bereich FREEWARE, die kostenlosen und dennoch vollwertigen Ersatz für viele kostspielige Software bietet. Die Einordnung der Freeware erfolgt nach den typischen Anwendungsgebieten der PC-Nutzung.

Sollte in dieser Empfehlung ein Programm fehlen, das Ihrer Auffassung nach unbedingt erwähnt werden sollte, so lassen Sie mich es wissen >>> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

ActivePresenter ist ein umfangreiches und dabei kostenloses Programm, das auf unseren Schulrechnern in der Freeware-Version installiert ist. Das folgende Video (https://youtu.be/rYaIldqaRbw) von Andreas Kalt, erklärt den Einstieg und zeigt grundlegende Funktionen.

Ab 01.03.2018 gilt das neue Urheberrecht. Die bisherigen Regelungen zur "öffentlichen Zugänglichmachung" (§52a) und zur "Wiedergabe von Werken" (§52b) zusammen mit den Regelungen zur "Privatkopie" (§53 Abs. 3) laufen dann aus und finden ihre Erneuerung im neuen "Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft" (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz: UrhWissG §60a-h).

Zeit, sein Wissen auf diesem Gebiet wieder aufzufrischen?

studiumdigitale der  Goethe-Universität Frankfurt am Main hat einige Lernprogramme (WBTs = Web Based Trainings) zu rechtlichen Grundfragen des Interneteinsatzes und Mediennutzung in Bildungsprozessen entwickelt. Diese stehen zum einen zum Selbstlernen bereit und können zum anderen im Rahmen von Fortbildungen eingesetzt werden (ausschließlich nichtkommerzielle Nutzung). Die Anbieter weisen explizit darauf hin, dass der Einsatz dieser WBTs natürlich keine Rechtsberatung ersetzt.
Einen sehr gut gelungenes Lernprogramm mit persönlichen Videobeiträgen, das mit dem selbst entwickelten Autorensystem "LernBar" (s. auch Lernprogramm zu LernBar) produziert wurde, ist "Urheberrecht an Schulen" (Stand 06/2016) - ein Einstieg in das doch sehr komplexe Thema Urheberrecht. Daneben stehen zur Verfügung:
Datenschutz an Schulen, (Stand 06/2016)
Haftung an Schulen, (Stand 06/2016)
Rechteverwaltung an Schulen, (Stand 06/2016)

DeutschlandkarteHandys oder Smartphones an Schulen sind, wenn es um digitale Medien im Unterricht geht, immer wieder ein Thema, das gerne kontrovers diskutiert wird. Oft wird ein Handyverbot als einziges Mittel gesehen, um dem Missbrauch der Geräte in der Schule Herr zu werden.

handysektor.de, ein Angebot der mecodia GmbH (Projektleitung: Markus Merkle) im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) schlagen einen anderen Weg vor, die Möglichkeit einer Handyordnung. Mit den angebotenen Hilfen sollen die Wünsche und Bedürfnisse von Schülern, Lehrern und Eltern berücksichtigt werden, um vor allem das Potential von Smartphones im Unterricht nutzbar zu machen.

Eine "Pädagogenecke" bietet PädagogInnen viele Ideen, Materialien, Praxistipps und Unterrichtseinheiten zur Förderung einer bewussten, sinnvollen und kreativen Nutzung von mobilen Medien bei Kindern und Jugendlichen.

Eine Informationsbroschüre "Handy in der Schule" bietet einen Überblick über das reichhaltige Angebot der Handysektor-Pädagogenecke.

Die Diskussion über sogenannte Fake News ist derzeit in aller Munde. Fake News sind eine besondere Form falscher oder gefälschter Nachrichten, die im Internet vor allem über die sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter etc.) gezielt verbreitet werden. Fake News arbeiten mit reißerischen Schlagzeilen, Themen und Anrisstexte, die die Emotionen der Leser ansprechen und sie so zum Lesen der Nachricht verleiten sollen. Fake News lassen sich nicht immer auf den ersten Blick erkennen. Durch ihre scheinbare Brisanz fühlen sich viele Leser dazu aufgefordert, Fake News in den sozialen Netzwerken durch Teilen weiter zu verbreiten.

Die massenhafte Verbreitung von Fake News sorgt immer wieder für Aufregung und Verwirrung, so dass viele Menschen immer unsicherer und misstrauischer werden, weil sie nicht mehr wissen, welchen Informationen sie Glauben schenken können. Die vom Verein Neue Wege des Lernens e. V. in Auftrag gegebene App Fake News Check soll SuS dabei unterstützen, Fake News im Netz zu erkennen.

Beabsichtigen Sie, die deutsche Nachkriegsgeschichte in Ihrem Unterricht zu thematisieren, sollen Sie schon bald auf das innovative erste digitale Lehrwerk zur deutsch-deutschen Geschichte für Schulklassen ab Jahrgangsstufe 9/10 zurückgreifen können. Die im Lehrwerk bereitgestellten Unterrichtsmaterialien dürfen Lehrkräfte nicht nur frei für ihren Unterricht nutzen, sondern können diese auch für ihre Lerngruppe individuell zusammenstellen, bearbeiten und den SuS in einer temporären Lernumgebung zur Verfügung stellen. Interessierte Schulklassen sind eingeladen, im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017/2018 an der Entwicklungsphase teilzunehmen und das Lehrwerk im Unterricht zu erproben. Das Projekt wird von der Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Ein "lebendes Dokument" für den Geschichtsunterricht.

Bequemer geht's nicht: Zwischendurch in einer Pause oder zu Hause vom Sofa aus ist es ein Leichtes, in Online-Shops zu stöbern, gewünschte Artikel in einen digitalen Warenkorb zu legen und zu bestellen.
Oft wird das Produkt schon am nächsten Tag geliefert - häufig sogar versandkostenfrei. Um Öffnungszeiten muss man sich beim Online-Shopping auch keine Gedanken machen. Keine lästigen Schlangen mehr an den Kassen und kein Gerenne von einem Laden zum nächsten. Der Preisvergleich ist online ebenso schnell gemacht. Das aktuelle Themendossier "Konsum im Netz" widmet sich ausführlich der wachsenden Bedeutung der digitalen Medien für unsere Konsumgesellschaft. Einerseits können Waren heute bequem und schnell im Internet gekauft werden, andererseits sind damit aber auch Nachteile z.B. für unsere Umwelt verbunden, weshalb schon einer neuer Trend zu beobachten ist: heute wird mehr denn je geteilt, getauscht und gemietet.

Auf Sharing-Plattformen und Online-Tauschbörsen leihen sich heute viele Menschen ganz selbstverständlich Dinge aus, die sie brauchen – aber nicht selbst kaufen wollen. In der Konsumgesellschaft hat sich damit auch eine Sharing-Community gebildet. Das Themendossier greift zudem Thematiken wie "Nachhaltigkeit" und "Upcycling" auf und nimmt Vor- und Nachteile beim Online-Shopping in den Blick.

s. auch: Presseinformation bitcom: Online-Shopping beliebter als Einkaufen im Laden

Von Experten des Schwerpunkts „Geovisualisierung“ am IfL (Leibniz-Insitut für Länderkunde) wurden im Rahmen von Forschungsprojekten in Nachfolge des zwölfbändigen Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland zahlreiche komplexe Kartenanwendungen entwickelt.
Im Bereich „Deutschland interaktiv“ sind interessanteste Beispiele frei zugänglich und können für nichtkommerzielle Zwecke genutzt werden, und zwar

  • die interaktive Landeskunde “Germany in Maps“. Die auf dem zwölfbändigen Nationalatlas Bundesrepublik Deutschland aufbauende Anwendung wurde seitdem mehrfach aktualisiert und steht zum Download zur Verfügung.
  • die digitale Kartenserie „Der Demographische Wandel auf einen Blick“ veranschaulicht bevölkerungsstrukturelle Veränderungen in Deutschland anhand statistischer Daten.
  • der „Kleine Atlas der Siedlungsnamen“ visualisiert die räumliche Verbreitung der Ortsnamen in Deutschland und vermittelt damit einen Einblick in die zweitausendjährige Siedlungsgeschichte unseres Landes.

Bottom-Up ist ein Angebot des Vereins "Deutschland sicher im Netz e.V.". Lehrkräfte erhalten kostenfrei praxisnahe Unterrichtsmaterialien und Lehrskripte, um SuS für eine sichere Digitalisierung im Betrieb fit zu machen. Künftige MitarbeiterInnen von kleinen und mittleren Unternehmen sollen so bereits in ihrer dualen Ausbildung für IT-Sicherheitsfragen sensibilisiert werden und befähigt, das Wissen in den Betrieben einzusetzen und weiterzugeben – für mehr IT-Sicherheit und den Schutz von Daten in den Betrieben.
Das kostenfreie Lernangebot z.B. umfasst derzeit sieben Lerneinheiten:

  1. Grundeinstellungen für einen sicheren Arbeitsplatz
  2. Sichere digitale Kommunikation
  3. Datensicherung und Notfallplanung
  4. Mobile und private Endgeräte am Arbeitsplatz
  5. Cloud-Dienste und datenschutz in Unternehmen
  6. Soziale Medien im Unternehmen nutzen - aber sicher!
  7. IT-Sicherheit für Leitende in kleinen und mittleren Unternehmen

Mit Online-Tools oder -Werkzeugen können Sie und die SchülerInnen die Cloud zum kollaborativen Erstellen von Lehr- und Lernprodukten nutzen. Die folgenden Sammlungen öffnen Ihnen den schier unerschöpflichen Werkzeugkasten, mit dem Sie Ihre kreativen Ideen umsetzten können.

 

Die Webvideoserie „Cyberkitchen - Gefahr aus dem Netz“ der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen will sensibilisieren - für die Angreifbarkeit und Verwundbarkeit unserer globalen und vernetzten Gesellschaft.

Cyberwar, Cyberspionage und Cybercrime: es geht um große Themen in der kleinen Küche. Die Handpuppen Leila und Ikarus laden diverse Experten in ihre voll verkabelte Küche ein, um sie zu aktuellen Gefahren aus dem Netz zu interviewen - in alter Sesamstraßen-Tradition „Wer nicht fragt, bleibt dumm!“.

BREXIT, das Erstarken des Rechtspopulismus und einige andere auffällige politische Entwicklungen in den europäischen Staaten lassen immer mehr den Eindruck entstehen, als stünde Europa kurz vor dem Aus.

Sollten Sie den Smartphone-Einsatz in Ihrer Klasse zulassen und auch nicht vor dem immer intensiveren parteiischen Einfluss auf digitalen Medien im Unterricht zurückschrecken, dann könnte das folgende Angebot etwas für Sie sein:

Die Tatsachen erkennend, dass 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone mit Internetzugang (JIM-Studie 2016) haben und damit täglich bis zu 200 Minuten online sind und dass gerade junge Menschen (15- bis 24-Jährigen) die EU-Mitgliedschaft ihres Landes  positiv sehen (Studie Bertelsmann Stiftung), bewegte die Berliner Spielefirma "Kazong Games" zur Entwicklung einer Software, um Schülerinnen und Schüler mit einem großen Schul-Quiz-Duell für Demokratie, Geschichte und die Mitgliedsstaaten der EU zu begeistern. Gemeinsam mit der "Konrad-Adenauer-Stiftung" erarbeitete "Kazong" am Lehrplan der Klassen 9 bis 13 orientierte Spiele. Damit ist das mobile Schul-Quiz-Duell das erste seiner Art und soll der Auftakt einer jährlich stattfindenden Wettbewerbsreihe sein. Gesponsert wird die Aktion - wie soll es anders sein - von dem Modeshop und Freizeit-Marke "Adenauer & Co." (Firmengründer: Enkel von Konrad Adenauer) und dem Smartphone-Hersteller "Huawei". 

Von der Computerausstattung und der Möglichkeit der Internetnutzung in der nepalesischen Klosterschule "Serlo" im Himalaya inspiriert, entstand 2009 die Idee einer freien Lernplattform für SchülerInnen nach dem Vorbild von Wikipedia.
Serlo.org bietet einfache Erklärungen, Kurse, Lernvideos, Übungen und Musterlösungen mit denen SchülerInnen und Studierende nach ihrem eigenen Bedarf und in ihrem eigenen Tempo lernen können. Die Lernplattform ist komplett kostenlos und werbefrei.
Themenschwerpunkte sind derzeit Mathematik, Biologie, Nachhaltigkeit, Alphabetisierung für NeusprachlerInnen.
Hinter serlo.org stehen AutorInnen, SoftwareentwicklerInnen und ProjektmanagerInnen mit der Vision hochwertige Bildung weltweit frei verfügbar zu machen und SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt zu lernen.

Vielleicht fragen Sie sich, wie kann dies ein Thema in einer kaufmännischen Berufsschule sein? In vielen unterschiedlichen Branchen - so auch in Handelsunternehmen - und auch in der Hobbywerkstatt zu Hause gelten sie als universell einsetzbarer Superwerkstoff mit hervorragenden technischen Eigenschaften: Epoxidharze. Ihre Schattenseite: Sie haben ein enormes allergenes Potenzial.

Umfangreiche Unterrichtsmaterialien der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen informieren junge Auszubildende über die Gefährdungen beim Umgang mit Epoxidharzprodukten und vermitteln ihnen das für die Vermeidung von Hauterkrankungen und für die Verwendung der richtigen persönlichen Schutzausrüstung erforderliche Basiswissen.

Das Unterrichtspaket "Sozialpolitik" wird von der Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales entwickelt und jedes Jahr aktualisiert. Schulen können die aktuelle Ausgabe 2017/2018 in Klassensätzen kostenlos für Sekundarstufe I und II bestellen oder in der Internetplattform unter der Rubrik "Materialien" www.sozialpolitik.com/materialien über eine Datenbank auf alle PDF-Dateien der gedruckten Hefte und Folien sowie ergänzenden Arbeitsblättern und Schaubildern zugreifen. Sie umfasst mehr als 300 Unterrichtsmedien, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Europa, heute eine Gemeinschaft von 28 Staaten, die sich in vielen Bereichen immer weiter annähern, bietet im gemeinsamen Binnenmarkt nahezu uneingeschränkte wirtschaftliche Freizügigkeit. Gilt diese grenzüberschreitende Freizügigkeit aber auch für die Bereiche Arbeit und Soziales? Nein!

Um so wichtiger ist Transparenz und Kenntnis der immer  noch sehr unterschiedlichen Arbeitsmarkt-, Sozial- und Rechtssysteme. Der Sozialkompass Europa ist eine umfangreiche Datenbank des Bundesministeriums f. Arbeit und Soziales, die einen genauen Einblick in die Sozialsysteme aller Mitgliedstaaten der EU ermöglicht. In insgesamt 15 Kategorien (Familie, Krankheit, Pflege, Alter, Arbeitslosigkeit, Kündigung, usw.) erhalten Sie eine schnelle Orientierung über die jeweils geltenden sozialen Regelungen und Normen.

In einem Fußabdrucktest des evangelischen Entwicklungsdienstes "Brot für die Welt" können Sie Ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, in dem Sie Fragen zu Ihrem Konsumverhalten, Ihren Essgewohnheiten, benutzten Verkehrsmitteln oder Ihrer Wohnsituation beantworten. Dieser wird in Relation zum deutschen und auch internationalen Durchschnitt  gesetzt.

Lebensmittel, Kleidung, Energie und Wohnung oder schlicht die zumeist gesunde Luft zum Atmen sind für die meisten Jugendlichen in unserem Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass unser ganzes Leben von der Natur, einem Ökosystem abhängt, das endlich ist. Aber wie viel kann das Ökosystem uns zur Verfügung stellen? Und wie viel verbrauchen wir? Wie lange reichen diese Ressourcen?

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