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MedieneinsatzUnter E-Learning (engl.: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“) werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen IT oder digitale Medien für die Präsentation, Distribution und Bearbeitung von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation im Lernprozess zum Einsatz kommen.

E-Learning kann auf sehr unterschiedlicher IT basieren und in unterschiedlichen didaktischen Szenarien realisiert werden. Häufig findet man die folgende Varianten:

  • Web- und Computerbasiertes Lernen
  • Learning-Management-Systeme (Lernplattformen)
  • Simulationen
  • Digitale Lernspiele
  • Videokonferenz/Teleteaching
  • und vieles mehr ...

Triviales Beispiel: E-Learning - Begriffstest

Unsere Gesellschaft verändert sich hin zu einer Medienkulturgesellschaft (Deutsches Jugendinstitut).
Unstrittig ist, dass wir in unserer Lebens- und Arbeitswelt eine Digitalisierung unseres Daseins erfahren, die - wie die Erfindung des Buchdrucks im 15.  Jahrhundert in unserem Kulturkreis oder die Industrialisierung in der Mitte des 18. Jahrhunderts - die Gesellschaft und deren Kommunikations- u. Interaktionsstrukturen fundamental gerade verändert. Strittig ist, was dies mit dem Menschen und ihren Beziehungen macht und wie dies das Lehren und Lernen in Schule verändert oder verändern sollte.
Dass diese Veränderungen noch nicht in der Schule und den Köpfen der LehrerInnen angekommen sind, kann man verschiedensten Studien zum Thema Digitalisierung und Schule entnehmen. So kommt eine Studie z.B. zu folgenden Ergebnissen:

Gerhard Brandhofer von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich reflektiert in einem sehr launigen und kurzweiligen Vortrag "Lernen mit digitalen Medien" in dem folgenden Youtube-Video das Themengebiet Digitalisierung und Schule:

Gerhard Brandhofer: Lernen mit digitalen Medien

Schauen wir in andere Länder, so findet man für das Lernen mit digitalen Mitteln den Sammelbegriff EdTech. Darunter fallen beispielsweise die Unterstützung des Unterrichts durch Online-Plattformen, Learning-Management-Systeme oder Blended-Learning-Ansätze. In Deutschland steckt dieser Ansatz lt. Studien noch in den Kinderschuhen; in Norwegen scheinen die Schulen schon deutlich weiter zu sein. Das Bildungssystem des Landes gilt als vorbildlich. Im Vergleich zu Deutschland ist die Korrelation zwischen dem Einkommen der Eltern und dem ihrer Kinder deutlich niedriger. Auch bei EdTech sind die Norweger weiter. So gibt es zahlreiche etablierte EdTech-Anbieter im Markt wie Conexus, itslearning oder Kikora. Die Datenschutz-Ängste scheinen geringer zu sein und Bildungsinstitutionen nutzen wesentlich intensiver Online-Tools: Alle Schulen im Land beteiligen sich an Online-Umfragen zu Unterrichtsqualität, Wohlbefinden und Lernmotivation. 86 Prozent nutzen Big-Data-Tools zur Optimierung von Organisation und Unterricht. Infografik: Wie Schulen von der Digitalisierung profitieren: Erkenntnisse aus Norwegen | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

In diesem Teil unserer Website soll es darum gehen, die Vielfalt der "Good Practice"-Angebote im Bereich der digitalen Bildung zu sondieren und Inspiration und Hilfestellung bei der Umsetzungen digitalgefärbter Unterrichtsprojekte zu vermitteln.

Von der Computerausstattung und der Möglichkeit der Internetnutzung in der nepalesischen Klosterschule "Serlo" im Himalaya inspiriert, entstand 2009 die Idee einer freien Lernplattform für SchülerInnen nach dem Vorbild von Wikipedia.
Serlo.org bietet einfache Erklärungen, Kurse, Lernvideos, Übungen und Musterlösungen mit denen SchülerInnen und Studierende nach ihrem eigenen Bedarf und in ihrem eigenen Tempo lernen können. Die Lernplattform ist komplett kostenlos und werbefrei.
Themenschwerpunkte sind derzeit Mathematik, Biologie, Nachhaltigkeit, Alphabetisierung für NeusprachlerInnen.
Hinter serlo.org stehen AutorInnen, SoftwareentwicklerInnen und ProjektmanagerInnen mit der Vision hochwertige Bildung weltweit frei verfügbar zu machen und SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt zu lernen.

Die Webvideoserie „Cyberkitchen - Gefahr aus dem Netz“ der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen will sensibilisieren - für die Angreifbarkeit und Verwundbarkeit unserer globalen und vernetzten Gesellschaft.

Cyberwar, Cyberspionage und Cybercrime: es geht um große Themen in der kleinen Küche. Die Handpuppen Leila und Ikarus laden diverse Experten in ihre voll verkabelte Küche ein, um sie zu aktuellen Gefahren aus dem Netz zu interviewen - in alter Sesamstraßen-Tradition „Wer nicht fragt, bleibt dumm!“.

"Wissen auf Knopfdruck, Nachrichten in Echtzeit, neue Möglichkeiten des Lernens und Lehrens – die Digitalisierung eröffnet vor allem im Bildungsbereich viele Chancen", meinen die Redakteure von ZEIT für die Schule. Wie Smartphones im Unterricht effizient eingesetzt werden können, was Cybermobbing bedeutet und wie man sicher surft, postet und chattet, und welche Gefahren im Internet lauern, erklärt die Online-Redaktion in Artikeln und Arbeitsblättern zum Thema „Digitalisierung".

BREXIT, das Erstarken des Rechtspopulismus und einige andere auffällige politische Entwicklungen in den europäischen Staaten lassen immer mehr den Eindruck entstehen, als stünde Europa kurz vor dem Aus.

Sollten Sie den Smartphone-Einsatz in Ihrer Klasse zulassen und auch nicht vor dem immer intensiveren parteiischen Einfluss auf digitalen Medien im Unterricht zurückschrecken, dann könnte das folgende Angebot etwas für Sie sein:

Die Tatsachen erkennend, dass 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone mit Internetzugang (JIM-Studie 2016) haben und damit täglich bis zu 200 Minuten online sind und dass gerade junge Menschen (15- bis 24-Jährigen) die EU-Mitgliedschaft ihres Landes  positiv sehen (Studie Bertelsmann Stiftung), bewegte die Berliner Spielefirma "Kazong Games" zur Entwicklung einer Software, um Schülerinnen und Schüler mit einem großen Schul-Quiz-Duell für Demokratie, Geschichte und die Mitgliedsstaaten der EU zu begeistern. Gemeinsam mit der "Konrad-Adenauer-Stiftung" erarbeitete "Kazong" am Lehrplan der Klassen 9 bis 13 orientierte Spiele. Damit ist das mobile Schul-Quiz-Duell das erste seiner Art und soll der Auftakt einer jährlich stattfindenden Wettbewerbsreihe sein. Gesponsert wird die Aktion - wie soll es anders sein - von dem Modeshop und Freizeit-Marke "Adenauer & Co." (Firmengründer: Enkel von Konrad Adenauer) und dem Smartphone-Hersteller "Huawei". 

Vielleicht fragen Sie sich, wie kann dies ein Thema in einer kaufmännischen Berufsschule sein? In vielen unterschiedlichen Branchen - so auch in Handelsunternehmen - und auch in der Hobbywerkstatt zu Hause gelten sie als universell einsetzbarer Superwerkstoff mit hervorragenden technischen Eigenschaften: Epoxidharze. Ihre Schattenseite: Sie haben ein enormes allergenes Potenzial.

Umfangreiche Unterrichtsmaterialien der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen informieren junge Auszubildende über die Gefährdungen beim Umgang mit Epoxidharzprodukten und vermitteln ihnen das für die Vermeidung von Hauterkrankungen und für die Verwendung der richtigen persönlichen Schutzausrüstung erforderliche Basiswissen.

Das Unterrichtspaket "Sozialpolitik" wird von der Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales entwickelt und jedes Jahr aktualisiert. Schulen können die aktuelle Ausgabe 2017/2018 in Klassensätzen kostenlos für Sekundarstufe I und II bestellen oder in der Internetplattform unter der Rubrik "Materialien" www.sozialpolitik.com/materialien über eine Datenbank auf alle PDF-Dateien der gedruckten Hefte und Folien sowie ergänzenden Arbeitsblättern und Schaubildern zugreifen. Sie umfasst mehr als 300 Unterrichtsmedien, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Europa, heute eine Gemeinschaft von 28 Staaten, die sich in vielen Bereichen immer weiter annähern, bietet im gemeinsamen Binnenmarkt nahezu uneingeschränkte wirtschaftliche Freizügigkeit. Gilt diese grenzüberschreitende Freizügigkeit aber auch für die Bereiche Arbeit und Soziales? Nein!

Um so wichtiger ist Transparenz und Kenntnis der immer  noch sehr unterschiedlichen Arbeitsmarkt-, Sozial- und Rechtssysteme. Der Sozialkompass Europa ist eine umfangreiche Datenbank des Bundesministeriums f. Arbeit und Soziales, die einen genauen Einblick in die Sozialsysteme aller Mitgliedstaaten der EU ermöglicht. In insgesamt 15 Kategorien (Familie, Krankheit, Pflege, Alter, Arbeitslosigkeit, Kündigung, usw.) erhalten Sie eine schnelle Orientierung über die jeweils geltenden sozialen Regelungen und Normen.

Wow ... voluminöser Titel, dem ein Blog-Beitrag natürlich nicht gerecht werden kann. Also, wer hier eine Synopse der wissenschaftlichen Beiträge u. Forschung zu diesem Themengebiet erwartet, sollte nach diesem Satz das Lesen einstellen. Wer sich jedoch zu diesem Themengebiet einen Zugang verschaffen möchte, bietet die folgende Zusammenstellung möglichst aktueller Hinweise zu Studien und Forschungsergebnissen rund ums Thema Medien u. digitales Lernen in der Schule einen akzeptablen Einstieg.

Metastudie - Digitale Medien im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe


Digitalisierung von Schulunterricht ist seit Jahren ein heißes Thema. Wann, wie oft und welche Programme sollen Lehrerinnen und Lehrer am Computer einsetzenInzwischen gibt es eine Fülle von Forschungsprojekten. Das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der Technischen Universität München (TUM) hat nun im Auftrag der Kultusministerkonferenz 79 Studien ausgewertet, die seit 2000 weltweit erschienen sind. Diese Metastudie (Broschüre: Digitale Medien im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe; Einsatzmöglichkeiten, Umsetzung und Wirksamkeit) kommt zu dem Ergebnis:
Schülerinnen und Schüler aus Klassen, in denen mit digitalen Unterrichtsmedien gearbeitet wird, erzielen bessere Leistungen als Kinder und Jugendliche aus Klassen, die traditionell unterrichtet werden. Außerdem sind sie motivierter für das jeweilige Fach. Dies gilt für alle Jahrgangsstufen höherer Schulen (Sekundarbereich) und für alle untersuchten Fächer, also Mathematik, Biologie, Chemie und Physik.
Ihre Wirkung auf Leistung und Motivation hängt davon ab, wie sie im Unterricht eingesetzt werden:

  • Kinder und Jugendliche profitieren von digitalen Unterrichtsmedien stärker, wenn sie nicht allein, sondern in Kleingruppen arbeiten. Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass Computerprogramme in besonderer Weise die Kommunikation zwischen ihnen anregen, die das Lernen fördern.
  • Schülerinnen und Schüler erzielen bessere Leistungen, wenn sie bei der Arbeit mit Digitalmaterial von Lehrkräften begleitet werden. Arbeiten sie vollkommen selbstständig mit Computerprogrammen, ist deren positiver Effekt gering.
  • Die erwünschte Wirkung digitaler Medien ist größer, wenn sie klassische Unterrichtsmaterialien nicht vollständig ersetzen. Erfolgversprechend ist, sie ergänzend zu analogen Methoden zu verwenden.
  • Digitale Medien steigern die Leistungen stärker, wenn sie von professionell geschulten Lehrerinnen und Lehrern in den Unterricht integriert werden.

Schule digital – Der Länderindikator 2017


Der Länderindikator 2017 hat erneut alle vier Bereiche des vergangenen Jahres untersucht: Ausstattung und Konzepte, Nutzung digitaler Medien, Computerkenntnisse der Schüler und Kompetenzen der Lehrkräfte. Hinzu kam in diesem Jahr der Schwerpunkt "Digitale Medien in den MINT-Fächern". Je nach Bereich wurden fünf bis neun spezifische Indikatoren untersucht.
Erarbeitet wurde die Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität Dortmund im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung unter der Leitung von Professor Dr. Wilfried Bos. Er betont: "Über die mittlerweile drei Jahrgänge des Länderindikators hinweg konnten wir einen positiven Trend in der Nutzungshäufigkeit digitaler Medien verzeichnen. Der aber ist und bleibt leider viel zu schwach. Auch der Bewertung der Lehrkräfte von zentralen Aspekten wie ihrer technischen und pädagogischen Unterstützung sollten alle, die das Thema voranbringen wollen, Beachtung schenken – gerade in Zeiten eines Ausbauvorhabens wie dem Digitalpakt Schule."
Einige Ergebnis der Studie stichwortartig:

  • Die Lehrkräfte in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz bewerten das eigene Lehren und Lernen mit digitalen Medien deutlich besser als ihre Kollegen in den übrigen 13 Bundesländern.
  • Nur knapp 56 Prozent der befragten Lehrkräfte bewerten die IT-Ausstattung ihrer Schule als ausreichend – kaum mehr als in den Jahren zuvor (2016: 53% | 2015: 54%).
    Beim regelmäßigen Einsatz digitaler Medien im Unterricht zeigen sich große Unterschiede zwischen den Bundesländern: rund 64 Prozent Zustimmung unter den bayrischen Lehrkräften bis hin zu Bremen, wo nur ein Drittel der Lehrkräfte angeben, mindestens einmal wöchentlichen digitale Medien im Unterricht zu nutzen.
  • Immer mehr Lehrkräfte (57%) verfügen nach eigener Aussage über ein Medienkonzept an ihrer Schule (2016: 51% | 2015: 46%). In Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sind Medienkonzepte laut Befragung aktuell am meisten verbreitet (70% Zustimmung).
  • Weniger Lehrkräfte als noch im Vorjahr meinen, dass die meisten Schüler bereits grundlegende Computerkenntnisse mitbringen (2017: 70%| 2016: 80%).
    Die Einschätzung der Lehrkräft ihrr eigenen Kompetenzen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht ist kaum verändert positiv: 70% können nach eigenen Angaben digitale Medien so für ihren Unterricht auswählen, dass sie das Lehren und Lernen verbessern (2016: 72%).
  • Im MINT-Unterricht kommen digitale Medien tendenziell stärker zum Einsatz als in anderen Fächern: 57% der MINT-Lehrkräfte – gegenüber 47% der Lehrkräfte anderer Fächer – nutzen sie mindestens einmal wöchentlich.

Kurz-Zusammenfassung der Ergebnisse

Der Länderindikator 2017 im Überblick (jpg)
Gesamtstudie (pdf) - Deutsche Telekom Stiftung

eLearning-Literatur im Online-Katalog der Universitätsbibliothek Frankfurt a.M.


Sollten Sie zu den Interessierten gehören, die sogleich akademisch, wissenschaftlich in die Thematik eLearning einsteigen oder Ihre Kenntnisse vertiefen möchten, dann bietet der (eLearning)-Online-Katalog der Uni-Bibliothek Frankfurt a.M. von "Virtuelles Lernen initiieren: methodische Ansätze, Chancen und Herausforderungen" oder "Lehren und Lernen mit Bildungsmedien: Grundlagen, Projekte, Perspektiven, Praxis", über "Entwicklung und Konzeption eines E-Learning Kurses für Programmieranfänger" bis hin zu "Die virtuelle Reptilienklinik: ein interaktives eLearning-Tutorial" und noch viel weiter in über 1.700 Quellen ausreichend Fachliteratur.

KIM-Studie 2016

Wie, mit wem und wofür nutzen Kinder zwischen 6 und 12 Jahren welche Medien in Deutschland am liebsten? Einige Fragen, die der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) in der KIM-Studie 2016 (Kindheit, Internet, Medien) beantwortet.

Folien-Broschüre als Übersicht in Grafiken
Grafiken als Powerpoint-Präsentation

JIM-Studie 2016

Im Rahmen der JIM-Studie 2016 des Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) wurden 12- bis 19-Jährige in Deutschland zu ihrem Medienumgang unter anderem im Hinblick auf Hausaufgaben, Lernen und Schule befragt. In fast allen Haushalten mit Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren sind Computer und Smartphone mit Internetzugang verfügbar. In dieser Altersgruppe besitzen 95% ein eigenes Smartphone, 74% ein PC/Laptop und 30% ein Tablet. 92% haben von ihrem Zimmer aus Internetzugriff.
94 Prozent aller Befragten dürfen ihr Handy mit in die Schule nehmen, dort ist die Nutzung dann aber unterschiedlich reglementiert. Zwei Fünftel dürfen ihr Mobiltelefon zwar mit in die Schule nehmen, dort dann aber prinzipiell nicht benutzen. Ein Drittel der Befragten darf das Handy in der Schule nur in den Pausen nutzen und nur 22 Prozent der Schüler dürfen ihr Handy gezielt im Schulunterricht für den Unterricht einsetzen. Mit zunehmendem Alter der Schüler werden ihnen diesbezüglich mehr Möglichkeiten eingeräumt: Bei den Zwölf- bis 13-Jährigen darf nur jeder Zehnte das Handy im Unterricht für den Unterricht nutzen, bei den volljährigen Schülern sind es immerhin 45%.

WLAN gibt es nach Angaben der Schüler an 41% der Schulen, meist ist es jedoch nicht zur Nutzung für die Schüler gedacht. 29% dürfen das WLAN an der Schule generell nicht nutzen, 5% der Schüler ist es erlaubt, das Schul-WLAN in den Pausen zu nutzen. Im Schulunterricht darf der WLAN-Zugang, beispielsweise zu Recherchezwecken im Rahmen spezifischer Aufgabenstellungen, nur von 7% genutzt werden.

Folien-Broschüre als Übersicht in Grafiken
Grafiken als Powerpoint-Präsentation

ifo-Bildungsbarometer 2017

Im September 2017 wurde das neue ifo Bildungsbarometer in Berlin vorgestellt wird. Basis des ifo Bildungsbarometers ist eine jährliche Meinungsumfrage unter mehr als 4.000 Befragten, die eine repräsentative Stichprobe der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland darstellen. Die Umfrage des ifo Bildungsbarometers 2017 zeigt, dass die Deutschen der Digitalisierung zuversichtlich gegenüberstehen. 54 Prozent sehen sich selbst als Gewinner, nur 16 Prozent sehen sich als Verlierer der Digitalisierung. Ein Großteil wünscht sich eine Ausstattung der Schulen, die den Herausforderungen des digitalen Zeitalters gerecht wird. 63 Prozent sprechen sich dafür aus, einen Anteil von mindestens 30 Prozent der Unterrichtszeit für das selbstständige Arbeiten am Computer zu nutzen. 55 Prozent der Deutschen sind für die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenzen bereits ab dem Grundschulalter. Außerdem sprechen sich 80 Prozent dafür aus, dass der Bund alle Schulen mit Breitband-Internetzugang, WLAN und Computern ausstattet.

Erste Ergebnisse finden Sie in dem ifo Schnelldienst 70 als pdf-Download.

Studie: Monitor Digitale Bildung

Welche Verbreitung haben digitale Lerntechnologien und  wie werden sie eingesetzt? Welche pädagogischen Konzepte können mit welchen digitale Lerntechnologien am besten? Trägt die Digitalisierung zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit bei oder vergrößert sie gar soziale Unterschiede in der Teilhabe?
Gemeinsam mit dem mmb-Institut für Medien- und Kompetenzforschung hat die Bertelsmann Stiftung den "Monitor Digitale Bildung" ins Leben gerufen, um diese Fragen zu klären. Der Monitor erfasst die unterscheidlichen Ausprägungen digitalen Lernens in Schule, Ausbildung, Hochschule und Weiterbildung. Der Fokus liegt dabei klar auf den staatlichen bzw. öffentlich geförderten Einrichtungen.

Rund 70 Prozent der Schulleiterinnen und Schulleiter sowie der Lehrenden sind überzeugt, dass digitale Medien die Attraktivität ihrer Schule steigern werden. Beim pädagogischen Nutzen ist die Skepsis aber groß: Nur jede bzw. jeder fünfte Lehrende glaubt, dass digitale Medien dazu beitragen, die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Zurückhaltung auch mit Blick auf soziale Medien und neue Anwendungen wie z.B. Apps, Lernspiele oder Simulationen: Nicht einmal 10 Prozent setzen Tools und Anwendungen ein, die kreatives, individuelles oder interaktives Lernen fördern. Auch an Infrastrukturen hapert es: WLAN und breitbandiger Netzzugang sind nach wie vor vielerorts Fehlanzeige.

 

Expertise: Kompetenzen in der digitalen Welt

Die Expertise „Kompetenzen in der digitalen Welt“, die Prof. Dr. Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt hat, kommt zu dem Schluss, dass digitale Bildung noch längst nicht flächendeckend in den Schulen verwirklicht wird und dass die Digitalisierung des Schulbereichs in Deutschland nicht mit den Entwicklungen in anderen gesellschaftlichen Bereichen mithalten könne.

Das Fazit ihrer Expertise lautet: Der Nachholbedarf in den Bundesländern in Bezug auf digitale Lehrmaterialien und Schulen ist nach wie vor groß. Die Bundesländer greifen auf unterschiedliche Vorerfahrungen zurück und verfolgen verschiedene Ansätze. Anhand von fünf Länderbeispielen zeigt sie, dass derzeit die Konzeptentwicklung im Vordergrund steht, auf die nun zeitnah konkrete Maßnahmen zur Umsetzung folgen müssen. Von besonderer Bedeutung in der aktuellen Diskussion sind der Auf- und Ausbau von sicheren Lernplattformen, die Bereitstellung von offenen digitalen Lehr- und Lernmaterialien (Open Educational Resources), die Entwicklung hin zu digitalen Schulbüchern sowie die Bereitstellung von sicheren Cloud-Lösungen, damit digitale Medien für das fachliche Lernen sowie für eine Modernisierung der Lernprozesse noch besser genutzt werden können.

s. auch: Hintergrundpapier: Achtung, Digital Gap! Lernen in einer digital geprägten Welt

Studie: Chancen und Risiken digitaler Medien in der Schule (2015)

Die Studie von Heike Schaumburg stellt den Forschungsstand zu Chancen und Risiken digitaler Medien in der Schule dar. Dabei werden zwei Ebenen in den Blick genommen: individuelle Wirkungen digitaler Medien auf Schülerebene und Einflüsse auf der Unterrichtsebene. Die Studie zeigt: Die Digitalisierung bietet Chancen für den Einzelnen wie für den Unterricht – sie birgt jedoch auch Risiken. Um die Chancen für das Lernen zu nutzen und den Risiken angemessen begegnen zu können, muss der Umgang mit digitalen Medien als gemeinsame, integrale Aufgabe der Unterrichts- und Schulentwicklung gesehen werden.

Studie Chancen Risiken digitale Medien 2015

Studie: Individuelle Förderung mit digitalen Medien (2015)

Die Studie von Richard Heinen und Michael Kerres untersuchen die Frage, wie Schulen den Prozess der Medienintegration als Teil der Schulentwicklung gestalten können: Es werden Überlegungen zur stufenweisen Integration digitaler Medien in Schule und Unterricht angestellt und ein Kriterienraster entwickelt, das Schulen Anhaltspunkte gibt, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um digitale Medien in Schulen systematisch einzuführen – mit dem Ziel individuelle Förderung zu unterstützen. Die Studie bietet Handlungsempfehlungen für Schulleitungen und Steuergruppen.

Individuelle Förderung mit digitalen Medien

Studie: Szenarien lernförderlicher IT-Infrastrukturen in Schulen (2015)

Die Studie von Andreas Breiter, Björn Eric Stolpmann und Anja Zeising konzentriert sich auf die technischen und organisatorischen Bedingungen zur wirtschaftlichen Bereitstellung und den Betrieb einer lernförderlichen und alltagstauglichen IT-Infrastruktur in Schulen. Die Handlungsdimensionen reichen über die einzelnen Schulen hinaus: So sind neben dem Schulministerium, das den Rahmen für Medienbildung vorgibt, insbesondere auch die kommunalen Schulträger als Sachaufwandsträger zu berücksichtigen.örderlicher

Szenarien lernförderlicher IT-Infrastrukturen in Schulen

Studie: Students, Computers and Learning, Making the Connection (2015)

Die die OECD hat 2015 Daten aus dem Jahr 2012 unter der Frage ausgewertet, in welchem Zusammenhang der Wissensstand fünfzehn Jahre alter Schüler mit dem Gebrauch von Informationstechnologie im Unterricht steht. Die Ergebnisse sind ernüchternd. „Wo Computer in Klassenzimmern genutzt werden, sind ihre Auswirkungen auf die Leistung von Schülern bestenfalls gemischt“, stellt der OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher fest.
Zwar können Schüler, die in der Schule Computer maßvoll nutzen, bessere Lernergebnisse vorweisen als solche, die sie kaum einsetzen. Schüler allerdings, bei denen Computer sehr häufig im Unterricht zum Einsatz kommen, schneiden deutlich schlechter ab. Selbst Länder, die bereits viel in den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Unterricht investiert haben, weisen keinen merklichen Leistungsvorsprung in den Bereichen Lesen, Mathematik oder Naturwissenschaften aus. Umgekehrt helfen Grundlagen in den klassischen Disziplinen Lesen und Mathematik den Schülern besser, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden, als teure High-Tech-Ausstattungen und -Angebote.
Zu den Vorteilen digitaler Bildung an Schulen zählt die Studie aber den spielerischen Zugang zu Wissen, die personalisierte Ausbildung und das kooperative Lernen. Die größte Bedeutung komme dabei Unterrichtsformen zu, die den Schüler nicht darauf beschränkt, passiv Wissen aufzunehmen, sondern ihn in eigener Recherche und Präsentation, in Lerngruppen und Projekten, im direkten Austausch mit Lehrern und Mitschülern lernen ließen. Sie böten die Möglichkeit, Lerninhalte und -tempo auf die Stärken der einzelnen Schüler abzustimmen.

OECD-Studie: Students, Computers and Learning, Making the Connection

Forschungsmagazin: Mit digitalen Medien groß werden (2017)

Das Aufwachsen in einer digital vernetzten Welt birgt für junge Menschen nicht nur Chancen, sondern auch Risiken: Kostenfallen, Cybermopping, Fake-News, Rechtspopulismus in sozialen Netzwerken. Das Forschungsmagazin Impulse des Deutschen Jungendinstituts thematisiert die Digitalisierung des Alltags von jungen Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen für Politik und Gesellschaft.

DJI Impulse 3/2017 (Nr. 117): Mit digitalen Medien groß werden (kostenloser Download)

Studie: Digitale Bildung an bayerischen Schulen – Infrastruktur, Konzepte, Lehrerbildung und Unterricht (2017)

Ersteller der Studie im Auftrag des vbw ist Prof. Dr. Frank Fischer, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Studie leistet erstmalig einen Beitrag zur Analyse des aktuellen Stands der digitalen Bildung an bayerischen Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien. Sie zeigt, dass Bayern auf dem Weg zur digitalen Bildung schon wichtige Schritte nach vorne gemacht habe. Trotzdem bleibe noch viel zu tun. 
Nur 41 Prozent der Lehrer verwenden Medien für interaktives Lernen. Die Qualität des Medieneinsatzes müsse dringend gesteigert werden – weniger reines Präsentieren, mehr konstruktive und interaktive Lernaktivitäten. Dafür müssten an allen Schulen eine lernförderliche IT-Infrastruktur weiter auf- und ausgebaut werden. Außerdem brauche es massive Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte, damit diese digitale Bildung in den Schulen effektiver gestalten. Darüber hinaus benötigen Lehrer im Schulalltag Unterstützung durch technische und medienpädagogische Fachkräfte."

Studie: Digitale Bildung an bayerischen Schulen – Infrastruktur, Konzepte, Lehrerbildung und Unterricht

Studie: Virtually No Effect? Different Uses of Classroom Computers and their Effect on Student Achievement (2015)

In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde viel Geld in die Ausstattung von Schulen mit Computern und Internetzugang investiert. Vielen Bildungsakteuren sogar noch zu wenig. Die Befürworter entsprechender Initiativen erhoffen sich von computergestützten Unterrichtsmethoden, die traditionelle Unterrichtsmethoden (Frontalunterricht, etc.) ablösen sollten, wesentliche Verbesserungen der schulischen Leistungen der SchülerInnen.
Die Studie "Virtually No Effect? Different Uses of Classroom Computers and their Effect on Student Achievement" des CESifo (Center for Economic Studies (CES) und ifo Institut) aus dem Jahr 2015 ernüchtert.

Das CESIFO WORKING PAPER NO. 5266, in dem die Mathematik- und Naturwissenschaftsleistungen von über 400.000 Viert- und Achtklässlern aus über 50 Ländern im internationalen Schülerleistungstest TIMSS untersucht wird, kommt zu dem Ergebnis, dass Computer im Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaften positive und negative Einflüsse haben und im Durchschnitt keine besseren Ergebnisse der Schüler bewirken.
So stellt Prof. Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik fest: "Werden Computer zur Informationsbeschaffung und zur Ideensuche genutzt, steigen die Leistungen der Schüler. Werden die Rechner aber zum Einüben des Erlernten eingesetzt, sinken die Leistungen." Diesen ernüchternden durchschnittlichen "Null-Effekt" könne man nur überwinden, wenn Computer also mehr zur Informationssuche und weniger für Übungszwecke eingesetzt würden, nur so ließen sich bessere Effekte des Computer-Einsatzes im Unterricht erzielen.
Die Autoren der ifo-Studie interpretieren die Befunde so, dass der Einsatz von Computern zu Übungszwecken Unterrichtszeit raubt, die auf andere Weise besser genutzt werden könne. Im Gegensatz dazu scheint die Unterrichtszeit vergleichsweise zielführend zu sein, wenn Computer zur Suche von Informationen und Ideenfindung genutzt werden würden.


 

In einem Fußabdrucktest des evangelischen Entwicklungsdienstes "Brot für die Welt" können Sie Ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck berechnen lassen, in dem Sie Fragen zu Ihrem Konsumverhalten, Ihren Essgewohnheiten, benutzten Verkehrsmitteln oder Ihrer Wohnsituation beantworten. Dieser wird in Relation zum deutschen und auch internationalen Durchschnitt  gesetzt.

Lebensmittel, Kleidung, Energie und Wohnung oder schlicht die zumeist gesunde Luft zum Atmen sind für die meisten Jugendlichen in unserem Kulturkreis eine Selbstverständlichkeit, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass unser ganzes Leben von der Natur, einem Ökosystem abhängt, das endlich ist. Aber wie viel kann das Ökosystem uns zur Verfügung stellen? Und wie viel verbrauchen wir? Wie lange reichen diese Ressourcen?

Sicherlich haben Sie im Zusammenhang von Tablet oder Smartphone und Lehren/Lernen schon den Spruch gehört: "Dafür gibt es doch eine App ..." Nur, welche App setze ich am besten in welcher Phase des Lernprozesses ein? Wie kann ich die App gewinnbringend in meinen Unterricht integrieren?

Für diese Fragen empfehle ich das "Padagogy Wheel". Allan Carrington (Designing Outcomes Adelaide South Australia) hat eine grafische Dastellung entwickelt, die auf der Bloomschen Taxononomie-Skala und auf dem SAMR-Modell von Ruben Puentedura aufsetzt. Damit lässt sich u.a. sehr schön eine Zuordnung wichtiger Apps für den Bildungsbereich zu den einzelnen Taxonomie-Stufen vornehmen.

The Padagogy Wheel Transition Support V1.0 ENG Apple iOS
The Padagogy Wheel ENG V5.0 Android
Das Padagogy Rad V4.1 (deutsche Version)

Gutmeinend richtet ein Lehrer an einer Berliner Schule eine WhatsApp-Gruppe ein, um den Austausch zwischen Schülern, Lehrern und Eltern zu erleichtern. Umgehend meldet sich ein besorgter Vater bei der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk. Ihre Kritik an dem Lehrer und Kommentar in den Massenmedien: WhatsApp könnte im Schuleinsatz generell rechtswidrig sein, sagt Smoltczyk. Die WhatsApp-Gruppe inzwischen wieder aufgelöst und die Lehrer um eine Schulung in Sachen Datenschutz reicher.

Doch die Frage stellt sich im Schulalltag immer wieder: Welche Netzdienste sind erlaubt? Zur Klärung dieser Frage hat SPIEGEL ONLINE die Datenschutzbeauftragten verschiedener Bundesländer zu diesem Thema interviewt.
Ergebnis: Alle Datenschutzbeauftragten - dies verwundert wohl nicht - sehen die Nutzung sozialer Netzwerke und Kommunikationsdienste in Schule und Unterricht - besonders wenn deren Datenströme über nicht-deutsche Server laufen - datenschutzrechtlich als äußerst problematisch an.

... mit dem zumeist unbekannten Tool von Microsoft: Office Mix

Inzwischen können Lehrerinnen und Lehrer in PowerPoint mit dem Add-In "Office Mix" Rätsel, Umfragen oder Online-Videos kreieren. Zusätzlich können sie Audio- oder Video-Aufnahmen von sich machen, während sie etwas präsentieren. Zudem ist es auch möglich auf die Folien zu schreiben, wie mit einer Whiteboard-Software, während sie mit den Schülern kommunizieren.
Diese interaktive Präsentation können als mp4-Video abspreichern oder, wem das nicht genügt, kann die Präsentation auf die Office-Mix-Webseite hochladen und als Online-Lektion zur Verfügung stellen. Dabei können die Lehrer selbst festlegen, mit wem sie die Lektion teilen möchten und erhalten zudem auch direkt Rückmeldung darüber, wie die Schülerinnen und Schüler etwa bei den Rätseln abgeschnitten haben oder wie lange sie sich die Präsentation angeschaut haben.
Aktuell steht Office Mix auf Mix.office.com bereit: https://mix.office.com/de-de/Home. Nach einer Anmeldung mit einem Microsoft-Konto oder Office365-Account oder Facebook- oder Google-Konto wird eine OfficeMix.Setup.exe heruntergleaden, mit der das Powerpoint Add-In installiert werden kann. Nach erfolgreicher Installation startet Powerpoint mit einer Willkommen-Präentation, die auf der rechten Seite zu nützlichen Einführungstutorials und Videoeinweisungen verlinkt.

Weiter Infos:

 

Was ist Literatur? Deutschlehrerin Steffi Chita untersucht auf dem Bildungskanal alpha des Bayerischen Rundfunks in der Rubrik GRIPS Deutsch 28 diese Frage mit ihren Schülern am Beispiel des Krimis „Erntedank“ an den Original-Schauplätzen. Sie überlegen sich, wie Formulierungen zu spannenden Bildern im Kopf führen und was beim Buch anders ist als bei einem Film. Die beiden Autoren Michael Kobr und Volker Klüpfel erzählen, wie ihr Buch verfilmt wurde.

Software ist bei der Anschaffung eines PCs ein wesentlicher Kostenfaktor. Nun ist die finanzielle Ausstattung einer Schule, aber auch eines Schülers oder auch Erwachsenen, nicht gerade üppig. Hundert oder noch mehr Euro für ein Programm auszugeben ist in vielen Fällen nicht möglich, und zum Raubkopierer möchte man auch nicht werden.

In dieser Auflistung empfehle ich Ihnen Software aus dem Bereich FREEWARE, die kostenlosen und dennoch vollwertigen Ersatz für viele kostspielige Software bietet. Die Einordnung der Freeware erfolgt nach den typischen Anwendungsgebieten der PC-Nutzung.

Sollte in dieser Empfehlung ein Programm fehlen, das Ihrer Auffassung nach unbedingt erwähnt werden sollte, so lassen Sie mich es wissen >>> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Office

OFFICE

Libre Office
Die Freeware LibreOffice (Nachfolger von OpenOffice) bietet alles, was zu einem Office-Paket dazu gehört. Die kostenlose Office Suite beinhaltet WRITER (Textverarbeitungsprogramm), CALC (Tabellenkalkulationsprogramm), IMPRESS (Präsentations-Modul), BASE (Datenbankmodul) und DRAW (Grafik-Software) und MATH (Formeleditor) und steht somit Microsoft Office in fast nichts nach.
PDFCreator

Mit dem Gratis Tool PDFCreator erstellen Sie PDFs über einen Treiber. Während der Installation des PDFCreator wird ein virtueller Drucker auf Ihrem Rechner eingerichtet. Praktisch aus jeder druckfähigen Anwendung heraus können Sie also PDF-Dokumente erzeugen. Wählen Sie die entsprechende Option, wird der PDFCreator auch in das Windows-Kontextmenü eingebunden, das Sie per Rechtsklick auf eine Datei öffnen.
Alternative: PDF24

Scribus

Scribus ist ein OpenSource "Desktop Publishing" Programm. Es eignet sich zum Anfertigen von rahmenorientierten Layouts. Vergleichbare kommerzielle Software ist "Quark XPress", "Adobe InDesign", "Pagemaker" sowie "Microsoft Publisher".

PSPad

PSPad ist ein besonders auf Programmierer und Webdesigner zugeschnittener unicode-fähiger Editor für Microsoft Windows mit den folgenden Merkmalen:
Einfaches Arbeiten mit verschiedenen Entwicklungsumgebungen
Farbig hervorgehobene Syntax für viele Programmiersprachen, HTML usw. (erweiterbar)
HTML-Vorschau mit einem Tastendruck
Einfaches Arbeiten mit Textdateien

Alternative: Notepad++

Evernote

Ende mit der Zettelwirtschaft. Sämtliche Notizen, Grafiken, Adressen, To-Dos oder ähnliches kann in EverNote gespeichert, kategorisiert, gesucht und gelöscht werden.
Hinweis: Bevor Sie EverNote verwenden können, müssen Sie sich kostenlos beim Onlineanbieter registrieren.

GeForms

Mit diesem Tool können Sie sehr einfach und schnell digital ausfüllbare Formulare, die natürlich auch ausdruckbar sind, erstellen, die zudem noch professionell aussehen. 

VueScan Free Edition

Mit VueScan Free Edition können Dokumente, Bilder und Filme eingescannt werden (sofern Ihr Scanner-Modell dies unterstützt). Das kostenlose Tool unterstützt über 1.850 Scanner sowie mehr als 320 verschiedene Digitalkameras. VueScan arbeitet dabei in einem assistenten-gestützten Modus, der Sie durch die einzelnen Schritte leitet.

Lehren/Lernen

LEHREN und LERNEN
Tipp 10

Trainieren Sie das "Zehnfinger-System" an der Tastatur. Der Schreibtrainer Tipp 10 hält für Sie 17 Lektionen bereit. Die Lektion wird entweder nach Zeit oder nach der Menge an Zeichen ausgewertet.
Die Geschwindigkeit der Laufschrift bestimmen Sie über die Grundeinstellungen. Die jeweilige Taste wird auf der virtuellen Tastatur farbig markiert. Als weitere Hilfestellung gibt es eine Textzeile, die Ihnen zeigt, welchen Finger Sie verwenden müssen. Tippfehler können Sie mit "Fehler korrigieren" wiederholen. Am Ende jeder Lektion gibt es eine ausführliche Auswertung. Der Clou: TIPP10 arbeitet intelligent. Das Diktat reagiert individuell auf die Fehler des Benutzers - Schriftzeichen, die häufig falsch getippt werden, werden auch häufiger diktiert.

Google Earth

Hochauflösende Satellitenfotos sind zu einem Globus zusammengesetzt. Man kann nach Städten und Straßen suchen. Liefert unglaublich detailgetreues bildmaterial.

Microsoft Mathematics

 ist ein Mathe- und Rechenprogramm, das Gleichungen aller Art schrittweise lösen und grafisch umsetzen kann.

GeoGebra

Ausgezeichnetes dynamisches Geometrieprogramm aus Österreich; durch die Java-Programmierung läuft es auf allen Betriebssystemen.

GeoneXt

Ebenfalls ein dynamisches Geometrieprogramm der Uni Bayreuth. Von Schulbuchverlagen gibt es Arbeitsmaterial für dieses Programm; kostenloses Material finden Sie im Internet.

Funkyplot

FunkyPlot ist ein Funktionenplotter für Windows und Linux, der vom Studienkreis zur Verfügung gestellt wird.

Hot Potatoes

Hot Potatoes ist ein Programm zum Erzeugen von Lückentexten, Multiple-Choice-Tests, Kreuzworträtseln und anderen Übungsaufgaben für Webseiten. Für den Educational-Bereich ist das Programm kostenlos.

Teachmaster

Lernprogramm, mit denen man Vokabeln und andere Dinge auswendig lernen kann. Die Funktion ist ähnlich wie bei einem Karteikastensystem.
Alternativen: Memorylifter

Winplot

Funktionsplotter zum Zeichnen von Graphen.

Pointofix Pointofix ist der Textmarker für Ihren Bildschirm zur Unterstützung Ihrer Vorträge, Schulungen und Präsentationen.
Alternative: ZoomIt



Structorizer

Netbeans IDE
Greenfoot
BlueJ

MoWes
Wamp
Xampp

IT-Unterricht

Struktogrammeditor
Entwicklungsumgebung - ein Werkzeug für Programmierer
Programmierumgebung
Programmierumgebung

Webserverumgebung
Webserverumgebung
Webserverumgebung

System/Tools

SYSTEM, TOOLS
Parted Magic

Parted Magic, eine Live-Distribution mit GParted und anderen Tools zur Arbeit mit Festplatten und Partitionen. Die Live-CD enthält das Programm Clonezilla. Das GPL-Cloning Tool dient zum Sichern und Wiederherstellen von Partitionen und kompletten Festplatten.

Alternative: Partition Master HE / Gparted

Auslogics Disk Defrag Die Software Disk Defrag schafft mehr Tempo für die Festplatte, denn sie defragmentiert die Dateien auf der Festplatte und beschleunigt so den Datenzugriff. Das Tool unterstützt FAT 16, FAT 32 und NTFS. Dabei werden sowohl komprimierte als auch verschlüsselte Dateien defragmentiert.
CrystelDiskInfo

CrystalDiskInfo überwacht ihre Festplatte und erkennt frühzeitig drohende Festplattenschäden.

HP USB Disk Storage Format Tool

Um einen USB-Stick bootfähig zu machen, um beispielsweise bei einem Totalausfall ein Notfallsystem zu besitzen, benötigen Sie ein Tool wie das kostenlose "USB Disk Storage Format Tool", das den USB-Stick wie eine normale Festplatte behandelt und die dem USB-Stick jedes beliebige Dateisystem verpasst (FAT, FAT32, NTFS).

UNetbootin

Mit dem Open-Source-Tool "Universal Netboot Installer" können verschiedene Betriebssysteme direkt vom USB-stick gebootet oder von dort auf die Festplatte installiert werden.
Alternative: Rufus

Freecommander

FreeCommander ist eine leicht bedienbare Alternative zum Standard-Dateimanager von Windows. Das Programm mit der Zweifenstertechnik oder Baumansicht hilft Ihnen bei der täglichen Arbeit mit Windows. Sie finden hier alle nötigen Funktionen um Ihre Datenbestände richtig zu verwalten. Sie können FreeCommander überall mitnehmen - einfach den  Installationsordner auf eine CD, USB-Stick sogar auf eine Diskette kopieren - und Sie können auch auf einem fremden PC mit dem Programm arbeiten.
Alternative: Q-Dir

7-Zip

Die Freeware 7-Zip ist eine leistungsfähige Alternative zu WinZip und WinRar. 7-Zip kommt mit gängigen Formaten wie ZIP, CAB, RAR, ARJ und anderen zurecht. Zudem erstellt das Gratis Tool 7-Zip auch selbst extrahierende Archive.

Evely Todo-Manager

Mit Evely ToDo-Manager erstellen Sie und verwalten schnell und bequem Ihre Todo-Listen. Durch Benutzung verschiedener Kategorien, Prioritäten, Statusmerkmalen, etc. können Sie Ihre Aufgaben fast beliebig anpassen.

Free Extended Task Manager

Das Tool erweitert den Funktionsumfang des Taskmanagers und fügt neue Prozess-Management-Funktionen hinzu. Außerdem werden Informationen über die Festplattennutzung von Prozessen angezeigt. Im Reiter "Port" können Anwender überprüfen, wer mit ihrem Rechner über welche IP-Adresse verbunden ist und welche Verbindungen vom lokalen PC ins Internet gehen.
Alternative: Microsoft Process Explorer / Microsoft Process Monitor

Clipboard Master Clipboard Master verfügt über eine Mehrfach-Zwischenablage, mit der Sie auch auf vorhergehende Kopien zugreifen können (bis zu 10000 Einträge). Mit Clipboard Master können Sie nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Dateien und Ordner kopieren, einfügen, sammeln, organisieren und ablegen.
click.to Die Vorteile von click.to liegen durch das Übergehen der Zwischenablage im effektiveren Datentransfer zwischen den Anwendungen. Einmal markierte Texte, Bilder, Videos und andere Dokumente können mit nur einem click.to vielen verschiedenen Anwendungen gesendet und sogar von diesen automatisch verarbeitet werden. Wenn man so will, verwandelt click.to alles auf deinem Computer in einen Hyperlink.
SearchMyFiles Dateien suchen und finden auch ohne einen speziellen Index (NirSoft-Tool)
RichCopy Profi-Kopiertool; erweiterte Version des RoboCopy-Utilities; bietet zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und beschleunigt Kopiervorgänge durch Multi-Threading
Alternative: TeraCopy
Synctoy

Dieses Microsoft-Tool gleicht den Inhalt zweier Ordner automatisch ab. Damit können Sie unkompliziert ein tägliches oder wöchentliches Backup auf einer externen Festplatte oder einer Netzwerkfreigabe eines anderen Rechners oder einem NAS erstellen.
Alternative: FreeFileSync

Undelete360

Wer seinen Ordner "Eigene Dateien" samt Inhalt verliert, für den kann unter Umständen eine Welt zusammen brechen, besonders, wenn kein Backup vorliegt.
Wenn Sie den Datenverlust frühzeitig bermerken und keine weiteren Dateioperationen Daten auf den frei gewordenen Speicherbereich der Festplatte geschrieben haben, dann haben Sie gute Chancen mit diesem kostenlosen, portablen Rettungs-Tool ihre gelöschten Daten wieder herzustellen.

Alternative: Photorec  / PC Inspector File Recovey 4.0 / Recuva

Rainmeter

Das Desktop-Tool Rainmeter zeigt Ihnen nicht nur Daten wie die aktuelle CPU- und Festenplattenauslastung an, sondern auch Wetterbericht, Kalender, Ihren E-Mail-Eingang, Uhrzeit, Akkulaufzeit und aktuelle Nachrichten von beliebigen Webseiten. Ein ebenfalls mitgelieferter Programm-Launcher ermöglicht den schnellen Start Ihrer wichtigsten Anwendungen. Browser, Messenger oder Mediaplayer: Ab sofort reicht ein Klick, um das Porgramm zu starten.

InfraRecorder

Das Brennertool InfraRecorder bringt Dateien im Standardverfahren oder als Mixed Mode mit Musik und Daten auf CD und DVD und unterstützt dabei auch Dual-Layer DVDs. Zusätzlich erstellt das Programm Image-Dateien (ISO und BIN/CUE), die später gebrannt werden können. InfraRecorder kann ebenfalls mit wieder beschreibbaren Medien umgehen und löscht diese auf Wunsch auch. Des Weiteren sichert das Programm Audiotracks als Dateien in den Formaten WAV, WMA, OGG, MP3 und ISO.

DeepBurner Free

Brennt CDs und DVDs zuverlässig. Das Tool gleicht mit seiner Drag-and-Drop-Programmoberfläche Nero und brennt nicht nur Audio- und Daten-CD/DVDs, sondern auch ISO-Image-Dateien. Das Tool ist ebenfalls in der Lage, Boot-fähige CD/DVDs zu erstellen.

Alternative: CDBurnerXP

ImgBurn

ImgBurn kann DVDs und CDs kopieren, diese verifizieren und einzelne Dateien auf einen Datenträger brennen. Auch können ISO-Abbilder erstellt und gebrannt, Datenträger formatiert, gelöscht und überprüft werden.

DVD Flick

Erzeugt komplette DVDs mit Menüs und Kapiteln.

CCleaner

Die Freeware CCleaner befreit Ihre Festplatte von allem unnötigen Ballast. Ebenso bereinigt das Gratis Tool CCleaner die Registrierdatenbank und löscht auch Internet Spuren, sodass Ihre Privatsphäre erhalten bleibt, die Festplatte von unnötigem Ballast befreit wird und durch die Systemoptimierung des CrapCleaners (CCleaner) eine höhere Geschwindigkeit des Rechners erzielt wird.

Anti-Twin

Anti-Twin ist ein Tool, das Dateien vergleicht, d.h. doppelte oder ähnliche Dateien auf Ihrer Festplatte sucht. Die gefundenen Doppelgänger können Sie dann in den Papierkorb verschieben oder direkt löschen - und somit auf Ihrer Festplatte wieder Platz schaffen.

VirtualBox

Diese interessante Virtualisierungs-Software erzeugt einen oder mehrere virtuelle Computer innerhalb eines laufenden Systems, in denen wiederum andere Systeme installiert werden können. Sie können so z.B. auf einem Computer in verschiedenen Fenstern parallel Windows-Varianten, Linux und andere Systeme ausführen, zwischen denen man ganz einfach per Mausklick hin- und herschalten kann, und Anwendungssoftware getesten werden kann, ohne das Basissystem (Host) in Mitleidenschaft zu ziehen.

UltraVNC

Das kostenlose Fernwartungs Tool UltraVNC macht es Ihnen möglich, auf ihren Desktop zuzugreifen, obwohl Sie gar nicht davor sitzen. Greifen Sie mit der Freeware UltraVNC auf den Desktop Ihres entfernten PCs via Internet-Verbindung zu und steuern diesen exakt so, als würden Sie davor sitzen.

TeamViewer Die Fernwartungs-Software TeamViewer ist für Privatanwender ab sofort kostenlos erhältlich. Mit Hilfe der Software TeamViewer können Sie auf andere PCs zugreifen, Dateien übertragen oder gemeinsam an Projekten arbeiten. Das Tool TeamViewer generiert beim Start eine ID sowie ein Passwort, das dem Partner telefonisch oder per Mail übermittelt werden muss. Nach Eingabe der Daten haben Sie Zugriff auf den jeweiligen Rechner. Der Zugriff funktioniert laut Anbieter auch durch Firewalls hindurch, ist keine direkte Verbindung zwischen den Rechnern möglich, laufen die Daten über einen TeamViewer-Router. Der komplette Datenverkehr wird laut Anbieter bei dem TeamViewer über Private/Public Key Exchange verschlüsselt.
SiSoftware Sandra Lite

Wenn Sie wissen wollen, was in Ihrem Rechner steckt, gibt Ihnen das Gratis Tool von SiSoftware Sandra Lite genaue Auskünfte über das System selber und auch über Peripheriegeräte und alle Verbindungen. Mit dem Feature Performance Tune-Up der Freeware Sandra Lite können sie ihr gesamtes System analysieren.
Außerdem informiert Sie das Gratis Tool Sandra Lite über die Hardware Ihres PCs, zum Beispiel über die Hauptplatine, den Prozessor, den Arbeitsspeicher und die Festplatten. Hilfreiche Tipps gestatten es Ihnen, zur Optimierung gezielt Hand anzulegen.
Zusätzlich sind auch viele Testroutinen integriert, mit der Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Systems überprüfen können.

WSCC - Windows System Control Center Das Schweizer Messer für Windows-Systeme. WSCC ist ein freies, portables Programm, das dazu dient, Ihr System zu organisieren mit ihren verschiedenen System Utilities, so wie die Sysinternals Suite und Nirsoft Utilities - zusammen ca. 300 Systemtools. WSCC ist die Schnittstelle zwischen den Programmen.
Systinternals-Suite

Die Suite enthält knapp 70 der wichtigsten Sysinternals-Tools als Komplettpaket im ZIP-Format. Diese Utilities wie etwa Autoruns geben aufschlussreiche Informationen wie beispielsweise über die gemeinsam mit Windows startenden Programme und bringen den Rechner sowie die damit verbundenen Ressourcen wieder auf Vordermann.

NirSoft Utilities Die NirSoft-Website bietet ausgezeichnete kleine Freeware-Werkzeuge für die Bereiche Password Recovery Utilities, Network Monitoring Tools, Internet Related Utilities, Command-Line Utilities, Desktop Utilities, Freeware System Tools.
AutoRuns

Probleme bei der Arbeit mit Windows-Systemen entstehen dadurch, dass Programme, Hintergrundanwendungen und auch Treiber beim Start des Systems automatisch mit gestartet werden. Wer wirklich tief in die Autostart-Problematik und die entsprechenden Systemzusammenhänge einsteigen will oder muss, kommt um den Einsatz des Programms AutoRuns von Mark Russinovich nicht herum.
Alternativ: WhatInStartup (Nirsoft)

Process Hacker

Wer sein Windows-System überwachen will, der muss unter die Motorhaube schauen und die aktiven Prozesse kontrollieren. Ein Blick in diesen Teil des Systems zeigt nicht nur, welche Software auf dem Rechner läuft und wie gut er ausgelastet ist, sondern liefert wichtige Informationen, wenn der Verdacht besteht, dass "unberechtigte" Programme auf einem Windows-Rechner ihr Unwesen treiben.

BartPE

Die Freeware PE Builder von Bart Lagerweij erstellt auf Basis einer Windows-XP-SP2-Installations-CD eine Boot-CD, die ohne Kennwort Zugriff auf jedes Windows-System bietet, sofern sie mit der CD/DVD booten können.
Alternative: PE Builder

License Crawler Wer einen neuen Rechner aufsetzt, benötigt die Lizenzschlüssel der erworbenen Programme, die auf dem Altsystem installiert sind. Hat der Anwender die Angaben nicht parat, muss er sie sich über Werkzeuge wie "Regedit" zusammensuchen.
Ubuntu Linux

Das Opensource-Betriebssystem Ubuntu Linux 8.04 mit dem Codenamen "Hardy Heron" ist eine einfach zu installierende Betriebssystem-Alternative aus dem Linux-Bereich.

Ubuntu ist eine relativ neue Linux-Distribution aus Afrika, die wegen ihrer hohen Qualität und leichten Bedienbarkeit in kürzester Zeit in aller Welt eine sehr hohe Verbreitung gefunden hat; auch wenn die Homepage in englischer Sprache ist, hält die Installation natürlich auch eine deutsche Oberfläche bereit. Für die deutschsprachige Community gibt es auch ein sehr gutes Ubuntu-Portal.

Die Windows-Installations-Option "Wubi" in der neuesten Version erlaubt es Anwendern Ubuntu 8.04 auf einem Windows-Rechner so zu installieren, als ob es sich dabei um eine herkömmliche Windows-Anwendung handelt - eine separate Partition auf der Festplatte wird dadurch überflüssig. Dieses Feature eignet sich vor allem für Windows-Nutzer, die Ubuntu ausprobieren möchten, ohne dabei ihre Windows-Installation zu verändern. Praktisch: Genau wie eine Windows-Anwendung lässt sich Ubuntu per Mausklick deinstallieren. Bei Gefallen steht es dem Anwender frei, Ubuntu auf eine separaten Partition zu installieren und danach nativ zu nutzen.

Knoppix

Ein tolles Angebot ist dieses komplette und gebrauchsfertige Linux-System, welches direkt von der CD gebootet werden kann, ohne dass man es auf seinem Rechner installieren muss (es verändert tatsächlich nichts am existierenden System); es enthält alles, was ein solides Linux normalerweise zu bieten hat und es eignet sich damit hervorragend, um Linux einmal kennen zu lernen, ohne es installieren zu müssen; der Download ist fast 700MB groß.

Audio/Video

AUDIO, VIDEO
Gentibus CD

Medienverwaltung für USB-Sticks und CD/DVD. Gentibus CD scannt eingebundene Datenträger nach Medieninhalten und legt die Informationen in einer Datenbank ab, so dass diese über eine zentrale Suche nach unterschiedlichsten Kriterien wieder aufzufinden sind.

CDex

Die Software liest Musikdateien digital von CD aus und speichert diese im MP3-Format auf Festplatte ab.
Nach dem Einlesen der Quell-CD bezieht Cdex die Titelinformationen online aus einer kostenlosen Titeldatenbank und erlaubt das Rippen aller Lieder, die Auswahl einzelner Tracks oder auch nur bestimmter Teile eines Titels.
Alternative: Free CD to MP3 Converter

Mp3tag

Mp3tag ist ein Programm zum komfortablen Bearbeiten von Tags, den Informationen zu Interpret, Album, Titel, usw. in Audio-Dateien wobei von Mp3tag ID3v1, ID3v2.3, ID3v2.4, iTunes MP4, WMA, Vorbis Comments und APE-Tags unterstützt werden.

Virtual DJ Free Home

Professionelles Tool zum Mixen von Musik.

VLC Media Player

Das Gratis Tool VLC Media Player spielt Audio- und Video-Dateien ab. Die Freeware VLC Media Player beherrscht MPEG sowie DivX-Streaming und kann somit Videos schon während des Downloads abspielen.
Geeignet ist der Gratis VLC Media Player auch als einfache Abspielstation für DVDs. Hier lassen sich Sprache und Untertitel auswählen. Auch verschiedene Tonformate (wie beispielsweise ein Surround-Modus für den Kopfhörer) stehen beim VLC Media Player zur Verfügung.
Alternative: Winamp / Tomahawk / DivX

Lightworks

Bei "Lightworks" handelt es sich um eine Videoschnitt-Software aus dem Highend-Bereich, mit der zahlreiche Hollywood-Blockbuster wie etwa "Pulp Fiction" oder "Per Anhalter durch die Galaxis" geschnitten wurden. Die erste Version der Anwendung erschien bereits 1989. Seit 2010 ist sie als Open-Source-Lösung "kostenlos" - nach Registrierung u. mit funktionalen Einschränkungen - verfügbar. Damit bekommen nun auch Laien die Chance, mit einem professionellen virtuellen Videoschnittprogramm zu arbeiten.
Alternative: VLC Media Creator / Movie Maker / Virtual Dub

Avidemux

Um die Tonspur eines Films von der Bildspur zur trennen, benötigen Sie ein Tool, was demuxen kann. "Avidemux" bietet sich hier an. Mit der Software trennen Sie die Bild- und Tonspur und speichern diese in getrennten Dateien auf der Festplatte. Auch die Synchronisation von Bild und Ton ist mit der Freeware möglich. Doch ganz ohne Vorkenntnisse im Bereich Konvertierung und Demuxen kommen Sie bei Avidemux nicht weiter. Sie sollten sich zumindest im Bereich der von Media-Playern und Bearbeitungsprogrammen unterstützten Formaten auskennen.

Audacity

Mit Audacity können Sie Musik aufnehmen, abspielen, Audiodaten wie WAV, AIFF, MP3 in- und exportieren und vieles mehr. Gängige Operationen wie Ausschneiden, Kopieren und Einfügen (unbegrenztes Rückgängigmachen) sind gleichermaßen möglich, wie das Mixen und Hinzufügen von speziellen Klangeffekten, wie Echo oder Geschwindigkeitsveränderungen. Das Programm besitzt unter anderem ein Werkzeug zur einfachen Amplituden-Anpassung (Fade-in und -out) und eine einstellbare Frequenzanalyse.

MediaCoder

Mit dem praktischen Gratis Codecs Tool MediaCoder erhalten Sie ein Paket aus zahlreichen Audio- und Videocodecs.
Auch Konvertierungen sind mit der Freeware MediaCoder kein Problem, denn das erledigt eine Vielzahl an Audio- und Videoformaten für Sie. Als Eingabeformat unterstützt der kostenlose MediaCoder unter anderem MP3, Ogg Vorbis, AAC, WMA, Real Audio FLAC, WavPack, Monkeys Audio (APE, APL), OptimFrog, WMA Lossless, WAV, H.264, Xvid, DivX, MPEG, AVI, Matroska, MP4, RealMedia, ASF/WMV, Quicktime MOV und OGM. Als Ausgabeformate können fast alle gängigen Formate verwendet werden.
Alternative: MPEG Streamclip for Windows

HandBrake

HandBrake ist ein Open-Source Programm, das DVDs und andere Dateien schnell und unkompliziert konvertiert. Aber auch das sog. Rippen einer VideoDVD ist damit möglich. Als Quellen akzeptiert das Programm alle Dateien aus der Gruppe der DVD-Formate, darunter VIDEO_TS-Ordner, DVD-Images, echte DVDs sowie einige VOB- und TS-Dateien. Auch andere Multimediaformate kommen für die Dateikonvertierung in Frage. Als Ausgabeformate sind wiederum folgenden Dateierweiterungen möglich: MP4, MKV, AVI, OGM, MPEG-4, H.264, AAC, MP3, Vorbis oder AC-3.
Alternative:

MakeInstantPlayer

Kennen Sie das Problem: Man bekommt eine Audio- oder Videodatei und kann sie dann aus irgendeinem Grund nicht abspielen. Der MakeInstantPlayer wandelt Audio- und Video-Dateien in EXE-Dateien um, die sich dann ohne Mediaplayer ausführen lassen.
Hinweis: Bei WMA- und Real-Files müssen Sie im Interface die Option "Include Codecs" aktivieren. Bei anderen Formaten ist das nicht notwendig, der MPlayer hat alle freien Codecs an Bord.

Clickster

Die Freeware Clickster durchsucht das Internet nach legalen MP3-Dateien. Dateien lassen sich sowohl herunterladen als auch mit Hilfe eines eingebauten Players anhören. Das kostenlose Programm Clickster findet laut Hersteller insgesamt über 25 Millionen Downloads, entfernt tote Links und lässt sich ohne Installation direkt von einem Speichermedium starten.

Clipnic

Mit der Freeware Clipinc kommen Sie legal an Gratis-MP3s. Clipinc nimmt das Signal von Webradios auf und zerteilt den Stream anhand von Schnittmarken in einzelne Musikstücke. Das Gratis Tool unterstützt derzeit über 300 Radiosender aller Genres. Das kostenlose Programm Clipinc nimmt Webradios auf - wenn Sie wünschen auch bis zu drei Sender gleichzeitig. Alle paar Minuten ruft es Schnittmarken ("StreamTags") von einem zentralen Server ab, mit deren Hilfe es die Aufnahmen in einzelne Stücke teilt und sie dabei auch gleich mit Interpret und Titel benennt. Die Titel, die Ihnen gefallen, exportieren Sie als DRM-freie MP3s. Zu vielen populären Musikstücken liefert das Gratis Tool automatisch Zusatzinformationen wie Songtext, CD-Cover, Videoclip und Web-Links zu Konzerttickets oder Download-Möglichkeiten. In der Standardeinstellung läuft die Aufnahme permanent im Hintergrund.

Alternative: Winamp

AnyTV Free Die Freeware AnyTV bringt Ihnen eine große Anzahl an lokalen und weltweiten Fernsehsendern und Radiostationen direkt auf den Rechner. Die Datenbank des Gratis AnyTV Players umfasst momentan 2630 Sender, 6910 Videoclips und 4750 Online Radiostationen aus mehr als 100 Ländern. Weitere Funktionen von AnyTV sind tägliche Updates und ein Bewertungssystem. Um den Überblick nicht zu verlieren, ist es mit AnyTV auch möglich, ihre Lieblingssender einer Favoritenliste hinzuzufügen und sie somit schnell wieder zu finden.
Alternative: Zattoo
CamStudio Mit dem Opensource-Tool CamStudio können Sie ganz einfach Aufnahmen des gesamten Bildschirms oder eines frei definierbaren Bereichs machen, die Sie dann beispielsweise für Präsentationen, Software-Demos oder Schulungen nutzen können.
Alternativen: HyperCam oder Wink

Grafik, Animation

GRAFIK, ANIMATION
GIMP

Die Freeware GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist ein leistungsfähiges Programm zur Bildbearbeitung. Das Gratis Programm GIMP bietet eine sehr gute Retusche- und Montagetechnik sowie vier Automatik-Funktionen zur Bildkorrektur, die gute Ergebnisse liefern.

Paint.NET

Das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm der Washington State University Paint.NET beinhaltet viele professionelle Funktionen, die weit über die Fähigkeiten von dem in Windows integrierten Paint hinausgehen.

Um mit Paint.NET arbeiten zu können, muß das kostenlose .NET Framework (Version 2.0) installiert sein! Wenn Sie das .net-Framework von Microsoft bereits installiert haben, können Sie Paint.NET sofort installieren. Andernfalls müssen Sie zuvor das .net-Framework installieren.

XnView

Schnelles und universelles Bild-Betrachtungsprogramm, welches hilft, die Übersicht in den eigenen Bildkatalogen zu behalten, aber auch grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen zur Verfügung stellt. Ebenso sind Bildschirmfotos kein Problem.

Alternative: IrfanView

digiKam

... die eierlegende Wollmilchsau für Ihre Bildersammlung. Eine große Zahl von Digitalbildern zu organisieren und optimieren kann eine Herkulesaufgabe sein. Mit digiKam steht Ihnen dabei ein kostenloses Programm mit Profi-Features zur Verfügung.

Inkscape

Inkscape ist ein Open-Source-Vektorgrafikeditor, dessen Arbeitsweise mit der von Illustrator, Freehand, CorelDraw oder Xara X vergleichbar ist.

Dia

Mit Dia können die unterschiedlichsten Diagramme oder Grafiken erstellt werden. Umfangreiche Symbolbibliotheken sind im Downloadpaket gleich mit enthalten. Außerdem gibt es eine portable Version, die ohne Installation funktioniert.
Alternative: DiagramStudio

LibreCAD portable

Viele Konstruktionsprogramme arbeiten heute in drei Dimensionen. Das ist einerseits vorteilhaft und besonders im Profibereich unerlässlich, wirkt aber gerade auf Benutzer, die nur hin und wieder etwas zeichnen, oft verwirrend. LibreCAD ist ein Programm für zweidimensionale technische Zeichnungen, das Sie unter www.librecad.org herunterladen können oder, wie in dem Link, als portable Version zur Verfügung steht.

Freemind

Mindmapping-Programm; sehr empfehlenswert zur grafischen Darstellung von Themengliederungen.

Ashampoo Magical Snap Free

Mit Ashampoo Magical Snap fertigen Sie professionelle Bildschirmfotos an. Viele Effekte wie Schattenwurf oder eingerollte Ecken kann das Programm von selbst vornehmen, noch während ein neuer Screenshot vom Monitor abgenommen wird. Sobald das neue Bild vorliegt, landet es automatisch im neuen Bearbeitungs-Interface. Das öffnet sich von ganz allein und bietet in mehreren Klickleisten alle benötigten Funktionen an.

Alternative: PicPick (Screen Capture, Image Editor, Color Picker, Screen Pixel Ruler, Screen Magnifier, Whiteboard, etc.)

Seam Carving GUI

Bildbearbeitungs-Tools gibt es wie Sand am Meer – doch nur wenige bieten eine so intelligente Funktion wie „Seam Carving GUI“, das sich noch dazu einfach bedienen lässt:
Die Größe von Bildern kann mit diesem Tool nach Belieben geändert werden, ohne dass dadurch die Qualität beeinträchtigt wird.

Möglich wird dies dadurch, dass Sie die Bildbereiche festlegen können, die gelöscht bzw. erhalten werden sollen. Der intelligente Algorithmus staucht bzw. dehnt anschließend diese Bereiche, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Natürlich kann Seam Carving GUI diese Bereiche nicht unendlich dehnen, doch die Änderungen an der Bildgröße lassen sich mit diesem Tool wesentlich qualitätsorientierter durchführen als mit vielen anderen schwergewichtigen Bildbearbeitungen.
YouTube-Video
 

Free Screen Capturer

Das Tool erlaubt das einfache Aufnehmen von Screenshots. Sie können festlegen, ob ein Screenshot vom ganzen Bildschirm, einer Bildschirmregion oder einem Fenster erstellt werden soll. Außerdem ist auch die Aufnahme des Bildschirmgeschehens in Form einer WMV-Datei möglich. Die fertigen Screenshots werden auf Wunsch auf der Festplatte abgespeichert, in der Zwischenablage abgelegt oder als Mail versendet. Hinweis: Beim ersten Start ist die Eingabe einer Seriennummer notwendig. Diese erhalten Sie per Mail vom Hersteller, nachdem Sie eine Mail-Adresse angegeben haben.
Alternative: Gadwin Printscreen / Jing / Wink / PicPick

Image Resizer Powertoy Clone Mit dem Gratis-Tool können Sie über das Kontextmenü von Windows Xp, Vista, 7 die Größe von Bildern einfach und schnell ändern, ohne eine Bildbearbeitungssoftware bemühen zu müssen.
Foto-Mosaik-Edda Damit ein Foto-Mosaik erstellt, fasziniert jeden Betrachter: Dutzende, Hunderte oder gar Tausende von Bildern verschmelzen miteinander und erzeugen ein beeindruckendes neues Bild.
Tupí Tupi ist ein Malprogramm für Trickfilme. Sie können damit Bilder malen wie in einem ganz normalen Malprogramm oder mit einem Zeichenprogramm wie Inkscape angefertigte Elemente einer Infografiken importieren , die dann zu einem Trickfilm zusammengesetzt werden. Tupi reiht dabei nicht einfach nur Bilder hintereinander, sondern kann auch die Bewegung von Objekten automatisch in Zwischenbildern berechnen.

Sicherheit

SICHERHEIT
TrueCrypt

Mit der Freeware TrueCrypt lassen sich verschlüsselte Dateiarchive und ganze Partitionen erstellen und nutzen. Das englischsprachige Utility arbeitet mit einer Echtzeitverschlüsselung und verschlüsselt das gesamte Dateisystem, ohne irgendwelche Daten auf der Platte zwischenzuspeichern. Besonders sicher ist das Verstecken von Daten innerhalb eines verborgenen Containers.

Hotspot Shield Hotspot Shield VPN ist eine Lösung für Internetsicherheit und Datenschutz. Mit Hotspot Shield VPN können Sie auch auf blockierte Websites und Inhalte zugreifen. Der VPN-Client ist als kostenloser VPN-Service (free vpn service) oder als werbefreie Bezahlversion - Hotspot Shield Elite - verfügbar.
Avira AntiVir

Das populäre Antivirenprogramm Avira AntiVir Personal soll unter anderem Viren, Würmer, Trojaner, Dialer, Phishing und Rootkits erkennen, entfernen und auch davor schützen. Seit Version 7.x bietet AntiVir bereits eine Schutzfunktion, die das Beenden der Viren-Überwachung durch Malware verhindern soll. Für die private Nutzung ist Avira AntiVir Personal kostenlos.

Alternative: AVG Anti-Virus Free Edition / McAfee Stinger (portable)

PC-Welt RettungsDVD

Windows startet nicht mehr? Sie vermuten einen Virus? Das Windows-Passwort ist weg? Die bootfähige PC-WELT Rettungs-DVD hilft auch in scheinbar ausweglosen Situationen.

TestDisk

Das OpenSource-Tool TestDisk rettet verloren gegangene oder versehentlich gelöschte Partitionen und kann von Anfängern und Fortgeschrittenen genutzt werden.

Ad-Aware

Nicht nur Freeware und Shareware, sondern auch kommerzielle Software kann Komponenten enthalten, die als Spyware unerlaubt Daten auf dem heimischen Rechner ausspähen. Die Freeware Ad-Aware 2007 dient dazu, solche Spyware auf der Festplatte aufzuspüren und vom System zu entfernen.

Spybot Search&Destroy

Oft installieren sich ohne Wissen des Benutzers bereits beim Besuchen bestimmter Webseiten Werbeprogramme, die anschließend für ständig auftauchende Werbefenster sorgen und sogar das Surfverhalten des Benutzers ausspionieren; dieses Programm findet und löscht sie sehr zuverlässig. Auf Wunsch kann ein permanenter Schutz installiert werden, der das Einnisten von Spyware künftig verhindert.

Eraser

Eraser löscht Daten aller Art sicher und unwiederbringlich. Die Freeware beseitigt Dateien, Ordner, den Browser-Cache oder Cookies und überschreibt anschließend den Speicher auf der Festplatte.

Keepass  verwaltet und verschlüsselt Passwörter
Macrium Reflect Free Edition

Mit dem Backup-Tool "Macrium Reflect Free" erstellen Sie ganz einfach und ohne Vorkenntnisse Sicherheits-Kopien Ihrer ganzen Festplatte. Die 1:1-Kopien können im Falle eines Systemabsturzes via Boot-CD wieder eingespielt werden - so verlieren Sie keinerlei Daten.

 

Infosites
BSI - HomepageKlicksafe.de
Heise Security

 

Gut gemachte Website des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik informiert in gut verständlicher Weise über alle sicherheitsrelevanten Aspekte in Netzwerken.

"klicksafe.de" ist die erste Adresse für Sicherheitsfragen im Internet. Umfassend und leicht verständlich informiert das Portal über die Gefahren des World Wide Web.

Auf diesen empfehlenswerten Webseiten des Heise Verlags findet man allgemeine Tipps zur Vermeidung von Schädlingsbefall und zu Gegenmaßnahmen, falls es den eigenen Rechner erwischt hat. Viele weiterführende Links!

Internet/LAN

INTERNET, LAN
Firefox

Zuverlässig und sicher surfen Sie mit dem Gratis Open Source Browser Firefox von Mozilla durch die Weiten des Webs. In der aktuellen Version des beliebten Firefox stehen Ihnen zahlreiche Features und AddOns zur Verfügung.
Alternative: Google Chrome

Adobe Reader

Das kostenlose Standard Programm unter den PDF-Reader.
Alternative: FoxitReader

Adobe Flash Player

Wenn Sie im Internet surfen und multimediale Inhalte wie zum Beispiel Flash-Filme oder Flash-Spiele nutzen möchten, benötigen Sie dieses kostenfreie Programm. Nicht nur bei Flash-Filmen und Flash-Spielen, sondern auch bei Webseiten, die auf Flash basieren oder derartige Animationen enthalten, ist der Adobe Flash Player notwendig. Die kostenlose Browser-Software unterstützt die Browser Firefox, Opera und Seamonkey, aber auch den Internet Explorer.

BlueGriffon

Leicht zu bedienender WYSIWYG-Webeditor für Anfänger aber auch Fortgeschrittene zum Erstellen von Webseiten.

Mozilla Thunderbird

Das kostenlose Mailprogramm Thunderbird von Mozilla ist die perfekte Ergänzung zu Firefox und Alternative zu Micosofts Outlook. Das Mailprogramm ist ebenfalls Open Source und die Weiterentwicklung wird auch von der Mozilla Foundation überwacht. Einige Features des Gratis Mail Client Mozilla Thunderbird sind Phishing-, Privatsphären-, Spamschutz, individuelle Gestaltung des Posteingangs und automatische Updates. Das gratis Tool Thunderbird kann mehrere POP3- und IMAP-Konten verwalten.

FileZilla

Das kostenlose FTP-Programm FileZilla ist sehr leistungsfähig und stellt den Dateitransfer in einer übersichtlichen Baumstruktur dar, so dass Sie immer alle Aktionen im Auge behalten können.
FileZilla stellt neben der lokalen Datei- und Ordnerstruktur auch den Server in einem Fenster dar. In einem weiteren Fenster wird der Verlauf und Dateitransfer angezeigt. Das kostenlose Programm FileZilla kann auch mit einer Firewall und einem Proxy-Server umgehen. Außerdem unterstützt das Gratis FileZilla SSL-gesicherte Verbindungen und SFTP. FileZilla muss nicht installiert werden und kann so auch von einem USB-Stick gestartet werden.
Alternative: Cyberduck

VideoDownloader

Mit der kostenlosen Firefox-Erweiterung VideoDownloader können Sie in Webseiten eingebaute Video-Streams ganz einfach herunterladen.
Die Dateien können bei der Freeware VideoDownloader im .movie, .mp3, .flash und .quicktime Format vorliegen. Unter den unterstützten Websites des VideoDownloaders finden sich beispielsweise YouTube, Google Video, MySpace, iFilm und DailyMotion.

Alternative: Orbit Downloader

Trillian

Der Gratis Messenger Trillian ist ein leistungsfähiger, einfach zu bedienender Messenger, der kompatibel zu ICQ, Yahoo, AIM, MSN und IRC ist.
Dateien lassen sich mit Trillian direkt aus dem Windows-Explorer versenden und Nachrichten zwischen Trillian-Nutzern können verschlüsselt übertragen werden (128-Bit-Blowfish bei AIM und ICQ).
Das werbefreie Gratis-Tool Trillian arbeitet auch mit Proxy-Servern, lässt sich mit Skins und Emotions aufpeppen und lässt sich mit mehreren Profilen auf einem Rechner betreiben.

Alternative: Pidgin / Miranda

Netzwerkmanager Telekom

Mit dem Gratis-Netzwerk-Tool Netzmanager bietet die Telekom eine Software zur Nutzung und Optimierung von Heimnetzwerken, die auch von Nicht-Telekom-Kunden genutzt werden kann.

Netsetman Netzwerkprofile erstellen u. speichern.
Advanced IP Scanner

Scannt Netzwerke und erkennt Netzwerkgeräte.
Alternative: Networx

Net Stumbler

Kostenloser WLAN-Scanner: Der kostenlose WLAN-Scanner Netstumbler analysiert alle erreichbaren Funknetzwerke. Neben der Kanalbelegung, der Verschlüsselung und der SSID protokolliert das Netzwerk-Tool für Windows auch die Signalqualität des WLANs und zeigt diese als Zeitverlauf an.

Alternative: inSSIDer

Ekahau HeatMapper visualisiert die WLANs in ihrer Umgebung.
Alternative: Wifiinfo View
Virtual Router Manager Windows7/Windows8-Rechner in WiFi-Hotspot verwandeln.
Wireshark

... ist ein freies Programm zur Analyse von Netzwerk-Kommunikationsverbindungen.

Das Werkzeug Wireshark stellt entweder während oder nach der Aufzeichnung von Datenverkehr einer Netzwerk-Schnittstelle (meist eine Ethernet-Netzwerkkarte mit TCP/IP) die Daten in Form einzelner Pakete dar. Dabei werden die Daten übersichtlich und für den Menschen nachvollziehbar analysiert. So kann der Inhalt der mitgeschnittenen Pakete betrachtet oder nach Inhalten gefiltert werden. Wireshark kann auch Statistiken zum Datenfluss erstellen oder binäre Inhalte (Bilder u. a.) extrahieren.
Alternative: X-Netstat, Microsoft Network Monitor

TCP Optimizer

Das kostenlose Optmierungstool TCP Optimizer holt aus Ihrer Internetverbindung mehr Power heraus als Sie denken. Das englischsprachige Gratistool TCP Optimizer stellt die Verbindungsgeschwindigkeit ein, legt den MTU-Wert fest, also die maximale Paketgröße, die unfragmentiert übertragen werden kann und die maximale Datenmenge, die ein Server sendet, bevor ein Feedback kommt (Rwin-Wert).

A-Toolbar

In der A-Toolbar stecken rund 50 Netzwerk-Tools, angefangen von Ping über Whois-Abfragen bis hin zu Wake on LAN.
Alternative: Etoolz

3d Traceroute

3d Traceroute verrät, welchen Weg Datenpakete durchs Internet/Netzwerk nehmen und wie lange die Übertragung dauert.

AdvancedRemoteInfo

Systemadministratoren brauchen ständig und überall Informationen über Rechner, Server und Netzwerkcomputer. Die kostenlose Software AdvancedRemoteInfo von masterbootrecords.de liefert einen Großteil dieser Informationen über IP-Adressen und angeschlossene Netzwerk-PCs mit einem Klick.

Per Remote nimmt AdvancedRemoteInfo erreichbare Rechner im Netzwerk unter die Lupe. Vom klassischen Ping und DNS-Lookup über Angaben zu Mac-Adressen, Domänen und Netzwerkkarten bis hin zu Windows-XP-Abfragen, User-Rechten und BIOS-Informationen prüft AdvancedRemoteInfo die Gegenstelle auf Bit und Byte.

Damit nicht genug, stellt das Admin-Werkzeug die laufenden Prozesse und Services dar, informiert über angeschlossene Laufwerke und installierte Software auf dem Gegenrechner sowie über freigegebene Ressourcen.

UltraVNC

Fernwartungs-Software, um auf einen Remoterechner zuzugreifen.
Mithilfe eines UltraVNC-Viewers (Client) ist man in der Lage, auf einen UltraVNC-Server (über TCP/IP) zuzugreifen und Eingaben und Veränderungen auf diesem Remoterechner durchzuführen, um im Gegenzug von diesem die Bildschirmausgaben zu empfangen. Auf diese Weise gewinnt der Benutzer, der das Viewer-Programm nutzt, den Eindruck, direkt vor dem Remoterechner zu sitzen. Dabei spielt die physische Entfernung zwischen Client und Remoterechner prinzipiell keine Rolle.
Alternative: Putty

FS Guard

Überwacht Dienste und Verzeichnisse.

JanaServer

Der JanaServer 2 ist unter anderem ein Proxy-Server, der jedem Benutzer oder einer Gruppe von Benutzern den Zugang ins Internet über ein Modem, einen ISDN-, oder einen DSL-Anschluss ermöglicht. Dazu wird das Programm auf dem Computer, der einen Internetzugang, also ein Modem, ISDN- oder einen DSL-Adapter hat, installiert. Bei den anderen Computern im Netz ist kein Zusatzprogramm notwendig.

JonDonym

Mit JonDonym können sie anonym surfen, chatten und mailen. Das Programm JonDo / JAP ist der Proxy-Client, den sie auf ihrem Rechner installieren müssen. JonDo / JAP verschlüsselt Ihre Internet-Kommunikation und verschleiert Ihre IP-Adresse. Es leitet als Proxy den Daten­verkehr ihrer Internet­­anwendungen durch die Mix­kaskaden und schützt sie damit vor Beobachtern im Netz und auch vor Beobachtung durch die Betreiber des Anonymisierungs­dienstes.

Microsoft Webmatrix

Mit Microsoft Webmatrix soll die Webentwicklung jetzt so einfach wie noch nie sein - egal, ob Sie Ihre Seite von Grund auf neu aufsetzen möchten, vorgefertigte Templates nutzen wollen oder Ihre Webseite auf Open Source Frameworks basieren lassen.

dead treesÄrgerst du dich über die globale Klimapolitik und vestehst nicht, warum einer der mächtigsten Präsidenten der westlichen Welt das internationale Klimaschutzabkommen aufkündigt? Wie würdest Du entscheiden?

Im dem Klima-Planspiel KEEP COOL übernimmst du die Verantwortung und kannst die wirtschaftlichen u. politischen Weichen anders stellen. Es gilt, zwischen Lobbygruppen der Ölindustrie und Umweltverbänden gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Interessen abzuwägen und durchzusetzen: Setzt Du in Deiner Energiepolitik eher auf erneuerbare Energien mit Windrädern und Solaranlagen? Oder bevorzugst du die alten, fossilen Energieträger wie Kohle oder Erdöl? In jedem Spielzug musst du zwischen Klimaschutz und wirtschaftlichem Handeln abwägen.

Risiken sind vorprogrammiert: Klimaveränderungen, Dürren, Abschmelzen der Polkappen, Ansteigen des Meerespiegels, Hochwasser und Krankheiten und die damit einhergehenden menschlichen Katastrophen.

Die Chance: Wohlstand und ein stabiles Weltklima. Wer zuerst sein Ziel erreicht, gewinnt. Geht man aber zu rücksichtslos vor, verlieren alle.

Zu der Spiele-Familie gehört:

Zudem bietet lehrer-online.de ein Materialangebot, um das Spiel in den Unterricht einzubetten. Es stehen zahlreiche didaktisch-methodische Ansätze für den Schulunterricht und kostenfreie Materialien zu den Spielthemen bereit. Zudem gibt es detaillierte Informationen zum Ablauf des Spiels und zum pädagogischen Hintergrund.

Dass im Internet Gefahren lauern, sollte sich bei den meisten Nutzern durch die Vielzahl der Medienberichte inzwischen herumgesprochen haben. Internetkriminelle nutzen verschiedenste Strategien, um an wichtige Daten von Ihnen und/oder einem Unternehmen heran zu kommen, um diese zu missbrauchen und Ihnen damit zu schaden.

Eine häufig anzutreffende Strategie ist es, Ihnen Nachrichten oder Informationen mit gefährlichen Inhalten unterzuschieben, die Sie dazu verleiten, Aktionen durchzuführen, die den Internetkriminellen den Zugriff auf Ihre privaten Daten ermöglichen. Der Fachbegriff dafür ist PHISHING.

Das folgende Video von SECUSO (Forschungsgruppe Security, Usability and Society der TU Darmstadt) und Alexander Lehmann/Lena Schall (motion ensemble) erklärt das Grundkonzept dieser Strategie sehr anschaulich:

Online-Betrug - Gefahren erkennen u. abwehren

Von wegen, nur Schminktipp- und Süße-Katzen-Videos seien im größten Videoportal das, was Youtube uns zur Alltagsbewältigung mit auf den Weg geben könne. Lernvideos oder Erklärvideos - oft zum Nachholen des im Unterricht versäumten - sind nicht nur bei Jugendlichen zunehmend angesagt, sondern werden auch von vielen Lehrern als (Achtung!) Ergänzung ihres Unterrichts empfohlen. Die kurzen Video-Tutorials sind locker, einfach und werden thematisch auf den Punkt gebracht präsentiert, oft gratis - und sie werden millionenfach geklickt. Also Lernen via Smartphone to Go.
Mit einem erfolgreich abgebrochenen Lehramtsstudium Mathe und Sport, 2000 Videos kostenlos ins Netz gestellt, 85.000.000 Views gesamt bei Youtube, 4.000.000 Views pro Monat, 300.000 neue Follower jährlich wird einer in diesem Genre auf Youtube zum Megastar: Mathe by Daniel Jung.

 Das neue Onlineangebot "so geht MEDIEN" von ARD, ZDF und Deutschlandradio erklärt mit Videos, Audios, Quiz, interaktiven Karten und Texten, wie Medien funktionieren und warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt. Die Themen sind für den Unterricht konzipiert und bieten komplette Stundenabläufe mit vielen Ideen, bei denen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden müssen und zum Beispiel selbst mit Kamera und Mikro kleine Beiträge produzieren.

Hier gibt es zu den einzelnen Themen Vorschläge für die Stundengestaltung, Praxisanleitungen, kompaktes Hintergrundwissen, Links, Quiz und Downloads. Das Unterrichtsmaterial - für Lehrkräfte und alle, die sich interessieren.

Im Bereich "Selber machen!" finden Sie ein 7-teiliges Videotutorial "Videos drehen wie ein Medienprofi" und das goße "so geht MEDIEN"-Rätsel, das sich z.B. hervorragend als Motivations-Einstieg zum Thema Medien in einer Unterrichtseinheit eignet.

Interessant ist ebenso die Unterrichtsmaterialreihe "Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen" von FSF, FSM und Google mit Unterrichtseinheiten und Materialkästen.

Wer sagt was, wozu und vor allem wo? Das Netz ist voll gesprochener Worte in vielen verschiedenen Social Media Kanälen wie YouTube, aber auch in den unzähligen Podcastkanälen.

spaactorSpaactor ist eine Suchmaschine für audiovisuelle Medien basierend auf einer Spracherkennungstechnologie. Sie wandelt Sprache in Text und findet sofort gesprochene Inhalte in Video- und Audiofiles – Youtube, Mediatheken, Podcasts. Somit werden Inhalte verfügbar gemacht, die sonst nicht im Internet gefunden werden. Zudem liefert Spaactor die sekundengenaue Position des gesuchten Begriffes im Video/Audio und starten das Video/Audio an der Fundstelle. Auf diese Weise bleiben lange Suchzeiten dem Nutzer erspart.

Umfangreiche und gutsortierte Anlaufstelle auf der Suche nach aktuellen Materialien und Medien zum Themengebiet Flucht und Asyl ist der Mediendienst Integration des Rat für Integration e.V. in Berlin.

Unter der Koordination von Sandra Schön und Martin Ebner wurde seit 2011 ein Lehrbuch zum Thema Lernen und Lehren mit Technologien (L3T) erstellt. Hierbei wurde ein ganz neues Konzept verfolgt, da dessen Erstellung vorrangig online über die Nutzung virtueller kollaborativer Tools erfolgte und schließlich zur Vernetzung einer Vielzahl unterschiedlicher Akteure des deutschsprachigen Bildungssektors führte. Das von über  115 Autoren und 80 Gutachtern verfasste Erstwerk der L3T im Netz ist zudem unter einer Open-Content-Lizenz frei verfügbar (l3t.eu/homepage/) und bietet allen, die sich für das Thema Neue Lehr- und Lernformen interessieren, einen fundierten Überblick. Der große Erfolg des Werkes, welcher sich in über 100.000 Downloads widerspiegelt.

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