23. Okt 2009 |
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Mit der vorliegenden Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden Trends und Szenarien für die berufliche Bildung für den Zeitraum von heute bis 2035 vorgestellt. Der Blic richtet sich auf dei Zeiträume:
Die Zukunft der beruflichen Bildung ist vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels zu sehen. Vier zentrale Entwicklungen prägen Deutschland in den nächsten Jahren: Der Strukturwandel wird eine starke strukturelle Verschiebung der Beschäftigung nach sich ziehen und die Beschäftigung in Dienstleistungsberufen stärken. Für die berufliche Bildung bedeutet dies, mit dynamischen Entwicklungen im Hinblick auf Kompetenz- und Tätigkeitsprofile umgehen zu müssen, die zugleich eine deutlich stärkere Leistungsdifferenzierung erfordern als bislang. Der demographische Wandel sorgt für eine schrumpfende Bevölkerung, die zugleich deutlich älter wird. Dadurch wird die Zahl der ausbildungsberechtigten Jugendlichen deutlich zurückgehen, und zwar um knapp 1,5 Millionen (20%) bis 2035. Diese Entwicklungen treten regional unterschiedlich und zeitlich versetzt auf. Neben Auswirkungen auf den Bedarf an Infrastruktur wird es zu einem Fachkräftemangel kommen, dessen Konsequenzen kontrovers diskutiert werden. Die Globalisierung führt zu steigenden Anforderungen an die Internationalisierung der Unternehmen und geht mit einer zunehmenden Bedeutung von Abstimmungsprozessen auf europäischer Ebene einher. Gleichzeitig wird die internationale Mobilität von Jugendlichen zunehmen, was sowohl die Auswanderung als auch die Einwanderung betrifft und damit neue Anforderungen an interkulturelle Kompetenzen sowie den Umgang mit Migranten stellt. Die technologische Entwicklung prägt einerseits die Branchen und Tätigkeitsfelder der Beschäftigten und wirkt andererseits unmittelbar auf die Ausgestaltung der Ausbildung selbst. Verbunden wird dies insbesondere mit steigenden Leistungsanforderungen. Studie: Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung |










