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Mit Beginn des Schuljahres 2017/2018 startete an der Ludwig-Erhard-Schule der auf vier Jahre angelegte Schulversuch „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA)“. Da ein solcher Schulversuch die Lehrkräfte vor große Herausforderungen hinsichtlich der konzeptionellen Arbeit stellt und sie mit vielen organisatorischen Fragen konfrontiert, lud Abteilungsleiter Herr Torsten Fink zu einer zweitägigen Fortbildungsveranstaltung in der Hessischen Lehrkräfteakademie in Weilburg ein.

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Am 28. und 29. September 2017 wirkte das Gebäude der Ludwig-Erhard-Schule etwas verlassen. Dieser Eindruck rührte daher, dass die circa 160 Schülerinnen und Schüler der neuen Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) an diesem Tag keinen Unterricht hatten, da sich alle Lehrkräfte, die in dieser Schulform eingesetzt sind, auf einer zweitätigen Fortbildungsveranstaltung in Weilburg befanden.

Bei der neuen Schulform BÜA handelt es sich um einen Schulversuch des hessischen Kultusministeriums, der das berufliche Übergangssystem unter der Prämisse „Anschluss vor Abschluss“ reformieren und jungen Menschen den Einstieg in eine duale Berufsausbildung erleichtern soll. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist es von größter Wichtigkeit, ein Unterrichtskonzept zu entwickeln, das die bereits vorhandenen Talente der Jugendlichen fördert. Um ihnen den Weg in eine passende Berufsausbildung zu ebnen, sind die intensive Förderung persönlicher sowie sozialer Kompetenzen, eine umfangreiche Berufsorientierung und eine individuelle Förderung in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch vonnöten.

Nachdem die Lehrkräfte am Tagungsort eingetroffen waren, bot eine erste Plenumsrunde die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die sich im bisherigen Verlauf des Schulversuches ergeben hatten und ein Zwischenfeedback zu formulieren. Darüber hinaus informierte der Abteilungsleiter Torsten Fink über Aktuelles im Rahmen des Schulversuchs. In den folgenden Stunden teilten sich die Lehrkräfte in verschiedene Arbeitsgruppen auf, die sich intensiv mit der konzeptionellen Ausgestaltung in verschiedenen Bereichen beschäftigten: So wurden nicht nur Unterrichts- und Projektideen für die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und den beruflichen Lernbereich weiterentwickelt, sondern auch Aspekte des Profilgruppenkonzeptes und der Förderplanarbeit thematisiert.

Um den Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement im Rahmen des Schulversuches zu danken, lud Herr Fink am Abend zu einer Nachtstadtführung durch die Barocke Residenzstadt Weilburg an der Lahn. Der von Fackeln begleitete Besuch der Altstadt mit ihren historischen Plätzen, verwinkelten Gassen und pittoresken Fachwerkhäuser aus dem frühen 18. Jahrhundert bildete einen gelungenen Abschluss des ersten Fortbildungstages.

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Am Freitagmorgen trafen sich die Arbeitsgruppen erneut, um ihre Zusammenarbeit abzuschließen und die Präsentation ihrer Ergebnisse im Plenum vorzubereiten. Es zeigte sich, dass die Kolleginnen und Kollegen die zur Verfügung gestellte Zeit effektiv genutzt hatten: Bereits bestehende Unterrichtskonzepte wurden weiter verfeinert und viele neue Ideen wurden ausgearbeitet.

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Im Abschlussplenum wurde insbesondere bemerkt, dass noch offen sei, ob die ausbildende Wirtschaft genügend Ausbildungsplätze für unsere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen wird. Viele Nennungen in der Schlussrunde bemerkten positiv, dass die Kolleginnen und Kollegen endlich genügend Raum und Zeit gehabt hätten, um die BÜA konzeptionell voranzubringen.

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