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Am 22. Januar 2018 besuchten circa 100 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Vorstellung des Stücks „Der Sandmann“ im Frankfurter Theater „Die Katakombe“.

In Vorbereitung auf ihre Fachhochschulprüfung im kommenden April haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule in den vergangenen Wochen intensiv mit E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“ beschäftigt. Was lag also näher, als einen Theaterbesuch zu organisieren, als eine Inszenierung des Nachtstückes auf dem Spielplan des Frankfurter Theaters „Die Katakombe“ auftauchte?

Um möglichst vielen Schülerinnen und Schülern den Besuch zu ermöglichen, organisierte Schulleiter Herr Friedrich eine Schulvorstellung nur für die Ludwig-Erhard-Schule.

Da ein Teil der Jugendlichen zuvor noch nie ein Theater besucht hatte, war die Unruhe und Nervosität im Theatersaal vor Beginn der Aufführung verständlich – einige waren sich nicht sicher, was sie in den nächsten zwei Stunden zu erwarten hatten.

Natürlich kannten die Schülerinnen und Schüler die Handlung von E. T. A. Hoffmanns Nachtstück, aber die Bühnen-Umsetzung überraschte die Jugendlichen doch: Statt auf dem Postweg kommunizieren die Figuren mittels Skype und Whatsapp, schrille Musik ertönt, Nathanael und Lothar gehen ins bester Star Wars-Mentalität mit Lichtschwertern aufeinander los und Olimpia spricht mit der allseits bekannten Stimme der Apple-Software Siri. Damit hatten die Jugendlichen nicht gerechnet! Auch die Tatsache, dass mehrere Rollen vom gleichen Darsteller verkörpert wurden, hat zunächst bei den Zuschauern etwas Verwirrung gestiftet – genauso wie so manche Requisite und das ein oder andere Kostüm. Fragen wie „Was hat es mit den herumfliegenden Rollkoffern auf der Bühne auf sich?“ und „Wieso trägt Coppelius nur einen roten Stiletto?“ wurden nicht nur unmittelbar nach der Aufführung, sondern auch im Rahmen der anschließenden Reflexionen des Theaterbesuchs im Unterricht laut. Dies zeigt, dass sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Stück auseinandergesetzt haben: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Hoffmanns Erzählung wurden ebenso diskutiert wie die künstlerische Umsetzung und die Wirkung auf den Einzelnen.

Man war sich einig: Dem Theaterensemble unter der Leitung der Dramaturgin Carola Moritz ist es gelungen, den Stoff der romantischen Erzählung aus dem Jahre 1817 in die heutige Zeit zu übertragen, ohne dabei allerdings den Text Hoffmanns aus den Augen zu verlieren.

Schüler-Meinungen zur Aufführung:

Julia Goldbach:Den vier Schauspielern gelang es sehr gut das Theaterstück umzusetzen. Sie gestalteten das Stück sehr humorvoll, gefühlvoll und dramatisch […]. Die Veranstaltung empfand ich als sehr interessant und fesselnd […].“

Naomi Ancona: „Durch schrillende und dramatische Musik, aufmerksame grässliche Gestalten und faszinierende Bühnenbilder untermalt, verwirklichen die vier Schauspieler E.T.A Hoffmanns düstere Gruselgeschichte.“

Jasmina Errejouai: „[E]in sehr unterhaltsames und witziges Theaterstück. Mir hat das Theaterstück persönlich sehr gefallen und ich würde jedem empfehlen, sich das Theaterstück anzuschauen.“

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