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Professor Dr. Josef Schuster, ehemaliger Geschäftsführer der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik, war am 06. November 2018 zu Gast an der Ludwig-Erhard-Schule (LES) um einen Vortrag zum Thema „Moral, Ethik und Werte in einer global vernetzten Welt“ zu halten und mit Schülerinnen und Schülern zu diskutieren.

20181106 Foederverein ProfSchuster1Wieland van Laak, Bernhard Friedrich, Prof. Dr. Josef Schuster und Hermann-Josef Hungerkamp (v. l.) sehen der diesjährigen Veranstaltung des Fördervereins mit Freude entgegen.

Hermann-Josef Hungerkamp, 2. Vorsitzender des Fördervereins der Ludwig-Erhard-Schule e. V. und bis Sommer 2016 Abteilungsleiter der Berufsschule, war es gelungen, Prof. Dr. Schuster für einen Gastvortrag an der Ludwig-Erhard-Schule zu gewinnen. Der emeritierte Hochschulprofessor, der zuletzt an der philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt gelehrt hat, war gekommen, um mit circa 90 Schülerinnen und Schülern der Berufsschule über die Grundsätze der Sozialethik zu diskutieren.

20181106 Foederverein ProfSchuster2Herr Hungerkamp übernimmt es gerne, Herrn Prof. Dr. Schuster anzukündigen und die Schülerinnen und Schüler mit einleitenden Worten angemessen auf den Vortrag einzustimmen.

20181106 Foederverein ProfSchuster3Zu Beginn seines Vortages betonte er, warum dieses Thema in der heutigen Welt von so großer Bedeutung sei: Die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auseinander, so dass eine Auseinandersetzung des Einzelnen mit Fragen der Sozialethik und Moral unausweichlich sei.

Zunächst gab er den Berufsschülerinnen und -schülern aus den Bereichen Industrie und Büromanagement eine theoretische Einführung zum Wesen der Menschenrechte und zeigte anzuerkennende Sozialprinzipien auf.

In der sich dem Vortrag anschließenden Fragerunde zeigte ein Teil der LES-Schülerinnen und -schüler, die die Veranstaltung im POWI- und Ethikunterricht vorbereitet hatten, dass es ihnen gelungen ist, die theoretisch-philosophischen Ausführungen Prof. Dr. Schusters mit ihrer Lebenswelt zu verknüpfen. Sie formulierten Fragen wie „Woher nehmen wir das Recht, für andere Nationen zu entscheiden, was Recht bzw. Gerechtigkeit ist?“, „Gibt es aufgrund der Länderherrschaft in der Bundesrepublik überhaupt eine Bildungsgerechtigkeit?“ und „Welche ethische Verantwortung haben wir angesichts der Flüchtlingsströme nach Europa?“.

Dass einige Schülerinnen und Schüler mit dem Vortrag, der jedem Hörsaal gerecht geworden wäre, aber auch etwas überfordert waren und sicher noch eine Nachbereitung im Unterricht benötigen, um die Ausführungen Prof. Dr. Schusters nachvollziehen zu können, zeigten die Ergebnisse der Befragung am Ende der Förderverein-Veranstaltung: Die Meinungen der Schülerinnen und Schüler über diese Veranstaltung gingen weit auseinander. 55% bewerteten die Veranstaltung (sehr) positiv, 45% waren der Ansicht, sie habe ihnen weniger bzw. nicht gefallen.

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