09. Aug 2007 |
|
| 08.08.2007 Große Lücken bescheinigen Fachleute der EU der Lehrerausbildung in Europa. Die Kenntnisse vieler Lehrer seien veraltet oder ungenügend, erklärte jetzt die EU-Kommission in Brüssel. Das gelte für den Umgang mit Computern ebenso wie für Sprachkenntnisse oder pädagogisches Wissen. An vielen weiterführenden Schulen und Gymnasien bekämen speziell junge Lehrkräfte viel zu selten "Referendariate, Fortbildung und Begleitung", so EU-Bildungskommissar Jan Figel. Figel sprach von einer "EU-weit Besorgnis erregenden Entwicklung", auch weil die Regierungen die veränderte Situation an den Schulen ignorierten. So stünden etwa immer mehr Klassen mit Schülern unterschiedlicher Kulturen und Muttersprachen und unterschiedlichen Begabungen vor Lehrpersonal mit Fachwissen von gestern. Damit die Bildungssysteme "erfolgreich reformiert" werden könnten, seien aber hochqualifizierte Lehrkräfte nötig,erklärte Figel. In den 27 EU-Staaten unterrichten heute 6,8 Millionen Lehrkräfte - die Mehrzahl ist älter als 50 Jahre. |










