16. Aug 2007 |
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| 16.08.2007 Bausünden aus den 70er Jahren (bikl.de) Im hessischen Lahn-Dill-Kreis mussten jetzt zwei Schulen wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen werden. Das berichtet heute die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). "Diese Gebäude waren tickende Zeitbomben", wird der Schul- und Baudezernent des Kreises, Roland Wegricht, zitiert. Nicht nur hässlich sondern auch gefährlich: Schulgebäude aus den 70er Jahren Nicht nur hässlich sondern auch gefährlich: Schulgebäude aus den 70er Jahren Gebaut wurden die Schulen in den 60er und 70er Jahren. Damals wurde offensichtlich bei den Betonkonstruktionen zu viel Wasser und zu wenig Zement verwendet - mit der Folge, dass der Beton nun porös ist. In den Ferien hatte der Lahn-Dill-Kreis deshalb achtzehn Schulgebäude ähnlicher Bauweise aus den 60er und 70er Jahren überprüft, für 13 von ihnen gab es grünes Licht. Zwei Grundschulen und ein Gymnasium mussten allerdings ebenfalls geschlossen werden. In den 60er- und 70er-Jahren wurden infolge des Babybooms und der Auflösung der Volksschulen in Deutschland etliche neue Schulzentren errichtet. Die meisten von ihnen sind vom Charme der siebziger Jahre geprägt - hässliche Betonklötze, die im Lauf der Zeit nicht gerade ansehnlicher geworden sind. Jetzt haben einige von ihnen sich zudem offensichtlich zu einer echten Gefahr entwickelt. |









