20. Dez 2007 |
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| Berlin, 14.12.2007 Karin Wolff: "Erster Schritt für länderübergreifende Lösung" "Für die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der achtjährigen Gymnasialzeit muss eine länderübergreifende Lösung gefunden werden. Die jetzt von der Kultusministerkonferenz gefasste Entscheidung ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung." Mit diesen Worten hat Kultusministerin Karin Wolff den Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) zum verkürzten gymnasialen Bildungsgang (G8) begrüßt, mit dem die Länder auf der gestrigen Plenarsitzung einem Antrag Hessens gefolgt sind. Mit dem Beschluss beauftragt die KMK den Schulausschuss, die Erfahrungen bei der Ein- und Durchführung des achtjährigen Gymnasiums in den einzelnen Bundesländern auszuwerten. Dabei sollen die Vorgaben der KMK zu G8 – unter anderem die Festlegung auf 265 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 5 bis 12 – und deren unterrichtsorganisatorische Umsetzung in den Ländern besonders berücksichtigt werden. Der KMK-Ausschuss soll aufzeigen, welche Möglichkeiten der Flexibilisierung unter Wahrung der Qualitätsanforderungen von Bildungsstandards bestehen. "Auf dieser Grundlage werden wir in der Lage sein, gemeinsam konkrete Maßnahmen einzuleiten, um die Schülerinnen und Schüler stärker als bisher zu entlasten", erklärte Wolff. Unabhängig davon werde in Hessen nach wie vor zielgerichtet an Änderungen bei G8 gearbeitet, um die Probleme bei der Umsetzung im Sinne der Kinder und Jugendlichen schnell zu lösen. "Die G8-Arbeitsgruppe hat bereits erste Ergebnisse vorgelegt, tagt aber weiter und berät derzeit intensiv über eine Straffung der Lehrpläne", so Wolff. Schon zum zweiten Schulhalbjahr 2008 wird der Nachmittagsunterricht für die hessischen Schülerinnen und Schüler deutlich eingeschränkt: Kinder der Klassen 5 und 6 werden nur einmal in der Woche, Siebtklässler höchstens zweimal pro Woche nachmittags Pflichtunterricht haben. Darüber hinaus sind die Schulen aufgefordert, die Anzahl der Unterrichtsfächer an einem Tag auf maximal fünf zu begrenzen sowie den Umfang der Hausaufgaben einzuschränken und gleichmäßiger auf die Schulwoche zu verteilen, um Überlastungen der Schülerinnen und Schüler zu vermeiden. Auch ausreichende Pausen sollen zu einer Beruhigung des Schulalltags beitragen: Die Gesamtdauer der Pausen am Vormittag soll mindestens 45 Minuten betragen, die Mittagspause darf die Dauer von 30 Minuten nicht unterschreiten. Pressekontakt Daniela Bruse Pressesprecherin Tel: 0611 / 368 - 2006 Fax: 0611 / 368 - 2096 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Dezember 2007 um 10:15 Uhr |









