21. Mä 2008 |
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| (openPR) - München, 13. März 2008 Weniger PCs, schlechtere Lehrer - Hauptschüler klar im Nachteil Hauptschüler sind die Verlierer des digitalen Klassenkampfes. Die repräsentative Studie, die vom Technikmagazin CHIP in Auftrag gegeben wurde, basiert auf Interviews mit 841 Schülern in ganz Deutschland. Die ohnehin privilegierten Gymnasiasten erhalten am häufigsten Computer-Unterricht – auf den besten PCs, von den besten Lehrern. Durchgeführt wurde die CHIP-Studie „Kids am Computer“ vom renommierten Marktforschungsinstitut „iconkids & youth“, das 10-19-Jährige Schüler an allgemeinbildenden Schulen zu ihrer PC-Nutzung zu Hause und in der Schule befragte. Beim Themenbereich Computer-Erfahrung überraschten die Aussagen der jüngsten Befragten. Demnach können fast alle 10-11-Jährigen zu Hause einen Rechner nutzen (85 Prozent), fast jeder Zweite der Altersgruppe ist mehrmals pro Woche im Internet, jeder Vierte wird zu Hause in Sachen Computer um Rat gefragt. Im Widerspruch zum großen PC-Interesse der 10-11-Jährigen steht jedoch der Stellenwert der Computernutzung an deutschen Schulen. Nur jeder Fünfte aus der Altersgruppe hat in der Schule Computer- oder EDV-Unterricht. Markus Martin, Leiter der CHIP-Marktforschung, kommentiert dieses Studien-Ergebnis kritisch: „Statt die hohe Computer-Affinität der jungen Schüler mit adäquatem Unterricht zu begleiten und zu fördern, hinkt das Bildungssystem der Realität in deutschen Kinderzimmern hinterher.“
Insgesamt lässt die Schulausstattung mit PCs noch zu wünschen übrig.
Nur 71 Prozent der Schüler aus den alten Bundesländern geben an, an
ihrer Schule Computer nutzen zu können. In den neuen Bundesländern sind
es immerhin 79 Prozent. Generell verfügen mehr Gymnasien (85 Prozent)
über digitale Technik als Real- (74 Prozent) und Hauptschulen (60
Prozent). Die Qualität der Schulcomputer gibt oft Grund zur
Beanstandung. Der CHIP-Studie zufolge beschweren sich vier von zehn
Schülern, dass die Rechner oft nicht richtig funktionieren. In
Hauptschulen ist die Qualität der Rechner noch etwas schlechter, hier
monieren 46 Prozent der Schüler Mängel in der IT-Ausstattung.
Die Analyse der Studie ist in der aktuellen CHIP 04/2008 zu finden, die
derzeit im Handel erhältlich ist. Zudem stellt CHIP die komplette
Studie kostenlos zum Download zu Verfügung. Sie kann unter
www.chip.de/media heruntergeladen werden. |









