21. Okt 2008 |
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| Der altgediente Strichcode wird in vielen Unternehmen nun durch die RFID-Technologie ersetzt. Die sogenannte Radiofrequenzidentifikation vereinfacht das Versorgungskettenmanagement und erleichtert es Unternehmen, den Material- und Warenfluss im Blick zu behalten. Im Gegensatz zu Strichcodes müssen RFID-Chips nicht unmittelbar eingescannt werden, sondern senden von selbst Radiowellen aus, wenn sie von einem Empfängergerät angefunkt werden. Das funktioniert über eine Distanz von bis zu 200 Metern. Diese Eigenschaft bewegt viele Unternehmen dazu, auf die RFID-Technologie umzustellen. Unternehmen, die bereits auf RFID umgestellt haben, sehen den großen Vorteil der Technologie in der Zeitersparnis, die sie mit sich bringt. Die Technologie verbreitet sich immer weiter, da RFID-nutzende Unternehmen darauf bestrebt sind, dass auch ihre Zulieferer diese Technologie verwenden. Das bietet für Unternehmen den Vorteil eines unternehmensübergreifenden Informationssystems, da auf RFID-Chips auch Informationen hinzugefügt werden können. In Tests des Kontraktlogistikers Pfenning Logistics hat sich gezeigt, dass RFID-Systeme besonders stabil sind, nur eine geringe Fehlerquote aufweisen und sich vor allem an Schnittstellen in der Wertschöpfungskette bewähren. Da immer mehr Handelsunternehmen auf RFID umstellen, werden bald auch immer mehr Zulieferer diese Technologie einsetzen. In Deutschland war die REWE-Gruppe das erste Handelsunternehmen, das in einem seiner Distributionslager auf RFID umgestellt hat. Ein Pilotprojekt in Norderstedt im Jahr 2003 hat sich als erfolgreich erwiesen und so hat REWE es auf ein Dutzend Lieferanten und rund 400 Penny-Märkte in Norddeutschland ausgeweitet. Wareneingang, Kommissionierung und Warenausgang werden ausschließlich über RFID abgewickelt. Nun sollen weitere Standorte folgen. |









