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06.
Sep
2009
Fundstück der Woche 37-09 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zier, Oswin   

Pausenplaner für Kinofilme
Daheim vor dem Fernseher sind dringende Bedürfnissen in der Regel kein Problem. Lästige Werbepausen eignen sich hervorragend für einen Besuch des stillen Örtchens und den Weg zum Kühlschrank. Im Kino gibt es diese Option nicht. Wer mitten im Film das WC aufsucht, stört seine Sitznachbarn – und verpasst womöglich wichtige und spannende Filmszenen.

Aus genau diesem Grund wurde runpee.com erfunden. Die ungewöhnliche Webseite verrät, welche Passagen im Film ohnehin nicht besonders aufregend sind und sich daher gut für eine kurze Pause eignen. Beim Untergang der “Titanic” ist die Zeit um die 56. Minute herum günstig, dann erst wieder nach genau zwei Stunden.

runpee.com informiert auch darüber, wie lange die dramaturgischen Durststrecken dauern. Weil das meist lediglich drei bis vier Minuten sind, sollte der Besuch des stillen Örtchens nach Möglichkeit nicht zu lange dauern. Filmfreunde erfahren bei runpee.com aber auch, was ihnen bei der Pause inhaltlich konkret entgeht. Eine kurze Zusammenfassung der jeweiligen Szene bringt den Filmfreund wieder auf Ballhöhe. Die Webseite warnt aber auch eindringlich vor "Anti-Pee-Times": Stellen im Film, die sich auf keinen Fall für ein dringendes Bedürfnis eignen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. September 2009 um 15:06 Uhr
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