25. Jan 2012 |
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Nein, verehrte Kolleginnen u. Kollegen, dies ist nicht der erneute Aufruf computeraffiner Lehrergruppen, die Computerausstattung in Schulen weiter voran zu bringen, sondern die Forderung der Internet-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages in ihrem Zwischenbericht "Medienkompetenz". Der Projektgruppe unter Leitung von Thomas Jarzombek (CDU) ist es insbesondere wichtig gewesen, deutlich zu machen, dass Medienkompetenz nicht nur ein Thema für Kinder und Jugendliche sei, sondern die gesamte Gesellschaft betreffen würde. Ziel müsse es deshalb sein, die „digitale Selbstständigkeit“ zu ermöglichen. Jeder Mensch solle in die Lage versetzt werden, die Möglichkeiten der digitalen Gesellschaft nutzen zu können. "Die frühzeitige Medienerziehung und eine umfangreiche Geräteausstattung im Unterricht sind entscheidend, damit alle Schülerinnen und Schüler die Chancen der digitalen Gesellschaft nutzen können. Dabei gehören separate Computerräume jedoch zunehmend der Vergangenheit an. Heute ist ein eigener mobiler Computer für jede Schülerin und jeden Schüler der Schlüssel zu den Wissensquellen im World Wide Web. ... Um die digitalen Medien künftig ausreichend und nachhaltig in den Unterricht integrieren zu können, ist es notwendig, dass jede Schülerin und jeder Schüler über einen eigenen mobilen Computer verfügt. Dies ist im Schulalltag bislang nicht der Fall. Auch die privat verfügbaren Computer sind oftmals nicht ohne Weiteres zur Mitnahme in den Unterricht geeignet. Insofern ist es erforderlich, dass gemeinsam mit der Industrie ein modellhafter Schülercomputer entwickelt wird, der den besonderen Ansprüchen an Mobilität und Robustheit entspricht." (Deutscher Bundestag – 17. Wahlperiode, Drucksache 17/7286, S. 20-21) |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 18:04 Uhr |









