31. Aug 2009 |
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| Hessen gibt viel zu viel Geld für die Verwaltung der Schulen und zu wenig für den Unterricht und die Entwicklung der Schulqualität aus. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Bank zu den Kosten der Schulverwaltung in den Bundesländern. Wie in keinem Land sind in Hessen die Kosten der Schulverwaltung in den Jahren von 1995 bis 2005 explodiert. Sie stiegen von knapp 56 auf fast 134 Millionen Euro. "Obwohl Hessen so viel Geld in die Schulverwaltung steckt, ist den Schulen damit meist wenig geholfen", sagt Rollwagen, einer der Autoren der Deutsche-Bank-Studie. So klagten viele Schulen darüber, dass sie sehr viele Verwaltungsarbeiten zu erledigen und Erlasse zu befolgen hätten, deren Einhaltung die Schulämter überwachen. Zugleich gebe es zu wenig Unterstützung bei der Entwicklung moderner Unterrichtskonzepte und der gesamten Schulqualität. So stiegen laut Studie von 1995 bis 2005 die Ausgaben je Schüler lediglich um knapp zehn Prozent, während sich die Verwaltungsausgaben mehr als verdreifachten. Quelle: Schul-Kosten explodieren - Frankfurter Rundschau |









