16. Dez 2011 |
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Mit dem Untertitel "Wie Schüler, Lehrer und Eltern von Lernplattformen profitieren" versehen, erläutert Henning Rußbült, Geografielehrer an einem Gymnasium und Nutzer von der ersten Stunde der Plattform lo-net2 an, wie dieses digital geprägte Lernen funktioniert und warum und mit welchen Zielen er mit seinen Schülern im virtuellen Klassenraum arbeitet. Stärkere Selbstständigkeit und bessere Selbstorganisation der Schüler sowie Binnendifferenzierung im Unterricht sind für ihn der entscheidende Mehrwert. Auch der gegenseitige Austausch unter den Schülern, das gemeinsame Arbeiten und Lernen sind ihm wichtig: "So lernen Schüler, nicht nur die eigenen Leistungen wertzuschätzen, sondern auch die Leistungen ihrer Mitschüler." Und: Schüler, die den Unterricht nicht besuchen können, etwa weil sie krank sind, haben jederzeit Zugriff auf Materialien und Arbeitsaufträge. Eine dicke Schultasche gefüllt mit Materialien und Arbeitsblättern, die an die Schüler verteilt werden, zeitraubendes Vervielfältigen am Kopierer und schließlich rund 20 verschiedene Arbeitsergebnisse, die seine Schüler im Papierformat abliefern: Das ist Schnee von gestern für Henning Rußbült. Wenn seine Schüler an ihren Projekten arbeiten, dann tun sie das mittlerweile mit dem PC und einer speziellen Lernplattform. Rußbülts Equipment neben einer dünnen Schultasche: höchstens noch ein USB-Stick. Der Berliner Abiturient Daniel Strackharn bringt es aus Schülersicht auf einen einfachen Nenner: "Man lernt eine ganze Menge, es ist anstrengend, aber es macht Spaß." |









