12. Sep 2009 |
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| Große Defizite in der Berufswahl, Vernetzung von Schülern und Unternehmen offenbaren sich auch wieder in diesem Jahr. Mit dem neuen Ausbildungsjahr beginnen über 500.000 Schulabgänger eine Ausbildung in einem deutschen Unternehmen. Doch nur wenige Einsteiger haben dauerhaft Spaß daran: Schon nach dem ersten Lehrjahr hat jeder dritte Azubi die Nase voll von seiner Ausbildung. Das geht zu Lasten der Betriebe und so wundert es nicht, dass 23% aller Ausbildungsverträge vorzeitig aufgelöst werden. Gründe für das Scheitern der Jugendlichen und die Qual der Betriebe haben ihren Ursprung in der unpassenden Berufswahl eines Schulabgängers. Das glaubt zumindest das Ausbildungs-Portal azubister, das zahlreiche Umfragen unter seinen über 40.0000 Mitgliedern durchgeführt hat. Auch wenn sich Jugendliche der Bedeutung einer guten Ausbildung bewusst sind, scheitern Sie an der Wahl der richtigen Ausbildung. Die Hilflosigkeit spiegelt sich etwa darin wieder, dass fast jede zweite Berufsentscheidung auf den Empfehlungen von Freunden und Familien beruht. Die Chance, dass Jugendliche auf diesem Weg einen angemessenen Überblick zu mehr als 500 Ausbildungen bekommen ist sehr klein. Das führt dazu, dass sich jeder zweite Jugendliche für einen von 25 Berufen entscheidet. 23% der befragten Mitglieder geben zudem an, dass sie sich bei der Berufswahl alleine gelassen fühlen und keine Unterstützung erfahren. Eine Lösung möchte azubister anbieten: Hier können sich Ausbildungsbetriebe online präsentieren, damit Jugendliche sich schon lange vor ihrem Schulabschluss mit dem Unternehmen und den angebotenen Berufen auseinandersetzen können. Das Besondere dabei ist, dass Unternehmen ihre eigenen Azubis die Moderation überlassen, damit Schüler von Erfahrungsberichten und Erlebnissen der Azubis lernen. So baut der Schüler bereits vor der Ausbildung ein Netzwerk zu erfahrenen Azubis und Unternehmen auf und profitiert bei seiner Berufswahl von Ratschlägen und Tipps eines erfahrenen Umfelds. |









