28. Sep 2007 |
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| Hessen startet Arbeitsgruppe mit Landeselternbeirat Wiesbaden, 24.09.2007 "Wenn sich über die Regierung und die CDU-Mehrheitsfraktion hinaus auch eine Oppositionsfraktion für Anpassungen beim verkürzten Abitur stark macht, so kann dies nur begrüßt werden. Klares Ziel muss dabei sein, dass das verkürzte Abitur überarbeitet wird." Mit diesen Worten reagierte das Hessische Kultusministerium auf die heutigen Vorschläge der FDP. Zugleich teilte das Ministerium mit, dass man sich mit dem hessischen Landeselternbeirat, der seinerzeit mit großer Mehrheit der neuen Stundentafel und den Lehrplänen für die verkürzte Gymnasialzeit zugestimmt hatte, auf eine gemeinsame Arbeitsgruppe verständigt habe, um Details einer Verminderung von Belastungen durch G8 zu erörtern. Hessen hat erst als 13. Bundesland zum Schuljahr 2006/2007 seine Lehrpläne auf G 8 umgestellt. Vor der Umstellung hatte eine Lehrplankommission die Lehrpläne grundlegend überarbeitet und verschlankt, so dass der Unterrichtsstoff in Hessen sorgfältig an die verkürzte Schulzeit angepasst wurde. "Darüber hinaus hat sich Kultusministerin Karin Wolff auf Ebene der Kultusministerkonferenz bereits für eine Flexibilisierung der Stundenverteilung über die gesamte Schulzeit hinweg eingesetzt", betonte Ministeriumssprecherin Daniela Bruse. "Daran wird deutlich, dass wir die Sorgen der Eltern ernst nehmen und rechtzeitig auf die veränderten Anforderungen reagiert haben." Im Zuge der Einführung von Bildungsstandards würden darüber hinaus alle Lehrpläne erneut evaluiert und novelliert. Die überarbeiteten Lehrpläne würden dann im Sinne von Kern- und Schulcurricula weiterentwickelt und seien voraussichtlich ab dem Schuljahr 2009/2010 gültig. Für neue Schulbücher stelle das Land im Rahmen eines 5-Jahres-Programms insgesamt 25 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Außerdem erhielten die Schulträger im Rahmen eines neuen hessischen Investitionsprogramms für den Ausbau der Mittagsverpflegung an G8-Schulen zusätzliche Mittel. |









