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03.
Okt
2011
So schützen Sie Ihre Kinder vor Cybermobbing PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zier, Oswin   

Wenn Kinder ungern in die Schule gehen,  könnte das am Cybermobbing liegen. Nach einer internationalen Studie von Microsoft wurde bereits jeder vierte deutsche Schüler Opfer einer virtuellen Mobbingattacke. International liegt Deutschland damit genau im Mittel. Am höchsten war der Wert in Brasilien: Hier gab die Hälfte der Befragten an, unter Cyberattacken zu leiden. Am niedrigsten lag die Quote in den USA mit etwa 16 Prozent.
 
So schützen Sie Ihre Kinder vor Cybermobbing

Cybermobbing hat viele Gesichter. Das beginnt mit der Verbreitung von Unwahrheiten oder Unterstellungen, geht über gezielte Bedrohungen oder Beleidigungen und endet mit der Veröffentlichung erniedrigender Bilder oder diffamierender Videos.
Ebenso vielfältig sind die Gründe für die Taten. Das Spektrum reicht von purer Langeweile, über nicht bewältigte Konflikte bis hin zum Kampf um gesellschaftliche Anerkennung oder schlichter Rache. Viele Opfer leiden unter psychosomatischen Symptomen wie etwa Schlaf- und Essstörungen oder Kopfschmerzen. Hinzu kommen Stress und Depressionen als Folgen der sozialen Isolierung.
Dabei gibt es einfache und wirkungsvolle Vorsorgemaßnahmen, um Kinder vor den Folgen des Cybermobbings zu schützen. Hierzu gehört z.B.

  • auf Cybermobbing nicht zu reagieren, da viele Täter eine Reaktion erwarten; dadurch kann die Situation leicht eskalieren.
  • nicht leichtfertig persönliche Daten oder Bilder im Internet zu hinterlassen
  • mit Kindern über die Folgen des Cybermobbings zu sprechen, um sie für das Thema zu sensibilisieren.

Weitere Tipps, wie Eltern, Betreuer, Lehrer und Vertreter von Schulen, Kinder und Jugendliche vor Cybermobbing schützen können, stellt Microsoft in dem Informationsblatt "Angemessen auf Cybermobbing reagieren" zusammen.
 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Oktober 2011 um 15:06 Uhr
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