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08.
Okt
2011
Studie: Einschätzung der Internetsicherheit PDF Drucken E-Mail

Es klafft eine Lücke zwischen der Selbsteinschätzung der Internetuser und der Realität des Gefahrenpotentials im Internet.
Die meisten deutschen Computernutzer haben keine Angst um persönliche Daten im Internet: Eine Mehrheit von 57 Prozent hält ihre Daten für sicher oder sehr sicher. Nur jeder dritte PC-Nutzer (32 Prozent) hält seine Daten im Netz für „eher unsicher“ und lediglich 7 Prozent meinen, sie seien „völlig unsicher. Dies ist das Ergebniss einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Bitkom.

Dieser optimistischen Selbsteinschätzung stehen aber andere Zahlen entgegen. So vermutet die Bitkom für 2007 eine Zunahme der Schäden durch den Diebstahl von Geheimzahlen (Phishing), um rund 50 Prozent. In Anbetracht der Tatsache, dass 41 Prozent aller Deutschen im Netz einkaufen, ist eine intensivere Aufklärung der Internetuser dringend erforderlich. Zusätzliche Risiko-Quellen kommen hinzu: Fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) hat bereits Informationen über sich im Internet veröffentlicht; in der Generation der 14- bis 29-Jährigen bereits jeder Zweite. Am beliebtesten sind Profile in sozialen Netzwerken, so genannten Communitys. Nutzern, zumeist jugendlichen Usern, fehlt das notwendige Verständnis, dass sie einem ungeahnten Publikum ihre Privatsphäre offen legen, auch vielleicht zukünftigen Chefs oder Personalleitern, die über ihre mögliche Einstellung befinden sollen. Wie viele Einstellungen aufgrund komprimitierender Partyfotos gescheitert sind, bleibt statistisch ungeklärt ...

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Oktober 2011 um 14:45 Uhr
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