Alle modernen Internet-Browser (Internet Explorer, Firefox, Safari, Chrome) bieten die Möglichkeit, einen sogenannten Privat-Modus zu aktivieren, in dem der Browser keine Datenspuren auf der Festplatte hinterlassen soll, die später Rückschlüsse auf die Internetaktivitäten des Benutzers zulassen.
Das Ergebnis einer Studie amerikanischer Wissenschaftler stellt jedoch fest, dass so die Privatsphäre des Nutzers nur unzureichend geschützt wird.
Ein Fachmann oder kundiger Mitbenutzer kann dennoch nachvollziehen, welche Internetseiten im Privat-Modus besucht wurden, da ein Windows-Dienst entsprechende Anfragen speichert.
Internet Explorer und Firefox speichern zudem Sicherheitszertifikate, die während einer "privaten" Internetsession übermittelt werden. Weiterhin können unverschlüsselt Daten aus dem Arbeitsspeicher in der Auslagerunsdatei auf der Festplatte landen und dort zumindest so lange verbleiben bis die Auslagerungsdatei geleert wird. Schließlich gibt es noch Browser-Erweiterungen (Add on), die diese Schutzeinstellung einfach nicht beachten: angelegte Lesezeichen und heruntergeladene Dateien verbleiben ebenenfalls auf dem Computer.
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