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25.
Mai
2011
Bitbox - sichereres Surfen im Internet PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Zier, Oswin   

Der Browser auf Ihrem Rechner ist ein sicherheitstechnischer Schwachpunkt beim Surfen im Internet oder Online-Banking und das größte Einfallstor für Malware. Um wirklich sicher zu surfen schlagen Fachleute vor, IE, Firefox & Co. am besten in einer virtuellen Linux-Maschine laufen zu lassen. Vorteil: Durch das vom Hauptsystem abgeschottete Linux-System lässt sich Malware nur selten ausführen. Gleichzeitig sorgt die virtuelle Maschine für eine komplette Isolation vom restlichen System. Nachteil: Die Installation ist mit zusätzlichen Aufwand verbunden. Un hier setzt die Freeware BitBox an. Bitbox, die von der Sirrix AG zunächst im Auftrag des BSI (Bundesamt f. Sicherheit und Informationstechnik) für Bundesbehörden entwickelte virtuelle Surfumgebung, übernimmt sämtliche Installationen und stattet Ihren Rechner vollautomatisch mit dem wohl sichersten Browser der Welt aus.

Windows bleibt unberührt
 Nach der Installation starten Sie den geschützten Firefox ganz einfach über eine Desktop-Verknüpfung per Doppelklick, ganz so als würden Sie den Standard-Firefox starten. Von der Linux-Umgebung bekommen Sie außer einer anderen Schriftart nichts mit. Natürlich haben Sie auch in der geschützten Umgebung vollen Internet-Zugriff. Schafft es eine präparierte Webseite, einen Malware-Download zu starten, bleibt dieser in der VirtualBox gefangen und kann nicht auf das eigentliche System übergreifen.

Der Zusatz an Sicherheit durch BitBox ist aber mit einigen Einschränkungen verbunden - der Browser startet im Vergleich langsamer und speichert Downloads umständlicher ab. Doch gerade diese Eigenschaften machen die Freeware zum optimalen Werkzeug für vertrauliches Arbeiten wie Online-Banking und das Besuchen unbekannter Webseiten. Dazu ist die Einrichtung ein Kinderspiel. Absoluten Schutz kann natürlich auch die BitBox nicht garantieren, jedoch ein sichereres Surfen.

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