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02.
Mai
2008
Ein Instant Messenger für verschiedene Chat-Dienste PDF Drucken E-Mail

Sie nutzen zum Chatten einen einzigen Instant Messenger. Nun sind Ihre Bekannte/Freunde aber bei einem anderen Messaging-Service angemeldet und Sie wollen nicht mehrere Messenger gleichzeitig laufen lassen, aber trotzdem mit allen chatten.

Verwenden Sie in diesem Fall einen Instant Messenger, der mehrere Protokolle gleichzeitig beherrscht. Ein solches kostenloses Programm ist Miranda. Der Messenger Miranda verbindet Sie mit vielen Chat-Partnern auf der ganzen Welt und über unterschiedliche Plattformen. Miranda unterstützt unter anderem die Dienste von MSN, ICQ, IRC, Jabber, Yahoo und Gadu-Gadu.
Der Instant Messenger bringt alle gängigen Funktionen eines Chat-Programms mit. Haben Sie bisher andere Messenger verwendet, übernimmt Miranda die Kontakte dieser Messenger. Das Programm bietet eine History-Funktion und unterstützt den Daten-Transfer, sowie die Erstellung von Gruppen. Mit vielen kostenlosen Skins und Plugins, lässt sich das Tool an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Download: Miranda IM 0.7.3

Bei der Installation sehen Sie eine Übersicht, welche Plug-ins Miranda einrichtet. ICQ ist bereits aktiviert; MSN und die Protokolle Yahoo, AIM, Jabber sowie IRC können Sie zusätzlich auswählen. Beim ersten Start geben Sie Ihre ICQ-Nummer und das Passwort ein, wenn Sie beides haben. Weitere Protokolle richten Sie ein, indem Sie im Miranda-Fenster auf das Miranda-Icon links oben klicken und den Menüpunkt "Optionen/Einstellungen“ wählen.

Da Miranda jetzt die Aufgabe Ihrer vorigen Instant Messenger erledigt, müssen Sie dafür sorgen, dass diese nicht mehr beim Start von Windows ausgeführt werden, da die Programme ebenfalls versuchen würden, sich bei Ihrem Messaging-Dienst anzumelden. Deinstallieren Sie deshalb die nicht mehr benötigten IM. Wollen Sie Ihre IM nicht deinstallieren, müssen Sie zumindest verhindern, dass diese mit dem Rechnerstart automatisch starten. Rufen Sie dazu unter "Start > Ausführen“ das Programm "msconfig“ auf, und entfernen Sie auf der Registerkarte "Systemstart“ die Häkchen vor deren Einträgen.

Den MSN-Messenger los zu werden ist etwas aufwändiger: Selbst wenn Sie den Autostart deaktivieren, wird er manchmal wieder aufgerufen, zum Beispiel von Outlook Express. Starten Sie deshalb den Registry-Editor: [Windows-Tast]+[R] und Eingabe von "regedit". Gehen Sie in der Baumstruktur der Registry zum Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\Policies\Microsoft“.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner "Microsoft" und legen Sie hier über das Kontextmenü "Neu > Schlüssel" den Schlüssel "Messenger“ und in diesem den Schlüssel "Client“ an. Nun erstellen Sie über die rechte Maustaste und das Kontextmenü "Neu“ den DWORD-Wert "PreventRun“ und setzen ihn auf "1“. Nach dem nächsten Windows-Start lässt Windows den Start des MSN-Messengers nicht mehr zu.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 02. Mai 2008 um 16:05 Uhr
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