21. Dez 2008 |
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| Eine Mailadresse auf der Website ist nicht nur üblich, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben, sofern die Site nicht zweifelsfrei rein privater Natur ist. Nun sind solche Adressen ein gefundenes Fressen für Programme im Internet (Spam-Bots), die Email-Adressen aus Webseiten extrahieren, um sie für Spam-Zwecke zu missbrauchen. Wie können Sie Email-Adressen in Webseiten vor Spam schützen? In dem HTML-Quelltext einer Webseite kann man eine beliebige Zeichenkette auch als Ascii-Code darstellen, etwa ein „a“ als „a“. Damit codieren sie jeden einzelnen Buchstaben Ihrer Mailadresse, was im Browser, der Ihre Webseite anzeigt, dennoch eine korrekte Darstellung ergibt. Statt nur der Adresse können Sie auch einen kompletten Mailto-Link der Form „mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “ codieren, so können Besucher ihn gleich anklicken. Ein Online-Formular, das Sie dabei unterstützt Ihre Email-Adresse zu verschleiern, finden Sie beispielsweise hier: Email obfuscator. Tragen Sie die zu verschleiernde Adresse in das Feld ein, wählen Sie die Option „Convert into (X)HTML entities (‚encode‘)“, und klicken Sie die Schaltfläche „Obfuscate This!“. Um den Mailto-Link ebenfalls erzeugen zu lassen, wählen Sie zusätzlich die Option „Create (X)HTML link“. Den resultierenden Code fügen Sie statt der Mailadresse in Ihr HTML-Dokument ein. Ein besonderer Clou ist die Option „Reverse using CSS“. Sie schreibt die Mailadresse außerdem noch rückwärts und versieht sie dabei mit dem CSS-Style „email“. Damit sie trotzdem richtig herum im Browser angezeigt wird, müssen Sie in Ihrem Dokument im head-Bereich ein Stylesheet mit dem Namen „email“ definieren, bei dem die Leserichtung des CSS-Style „email“ umgekehrt von rechts nach links verläuft. Das tun Sie etwa mittels folgender Befehle: <style type=“text/css“> <!-- span.email { unicode-bidi:bidi-override; direction:rtl; } --> Das liefert selbst den Spam-Bots falsche Informationen, die im verschleierten Code eine Mailadresse erkennen können; aktuelle Browser sehen dennoch alles richtig. weitere Meldung: Spammer-Paar muss 236 Millionen Dollar zahlen
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. Dezember 2008 um 13:03 Uhr |









