20. Dez 2008 |
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| Die einfache Google-Suche eignet sich nur schlecht zum Lösen technischer Probleme: Suchen Sie Informationen zur Konfiguration Ihrer Hard- oder Software unter Angabe des Produktes, finden Sie hauptsächlich Seiten, die auf Auktionen oder Preisvergleiche umleiten. Woran liegt das? Für diese unerwünschten Suchergebnisse gibt es vor allem zwei Gründe: Erstens gibt es Massen von Preisvergleichs-Seiten, die im wesentlichen meist auf die gleichen Billiganbieter verweisen. Und gerade bei neuen Produkten finden sich zunächst einmal viel mehr Anbieter, die sie verkaufen möchten, als Anwender, die sich über eventuelle Probleme damit äußern. Außerdem werden Listen mit Preisvergleichen oft in den Suchergebnissen nach oben getrickst, was besonders bei Anfragen nach aktuellen technischen Produkten auffällt. Die Manipulation geschieht mit Hilfe von „Server-Farmen“, sprich: Web-Seiten auf vielen einzelnen Rechnern verweisen gegenseitig aufeinander. Damit wird das Google-Ranking ausgetrickst – in der Trefferliste von Google steht die Seite, auf die am häufigsten verlinkt wird, auf dem ersten Platz. Je seltener im Web auf eine Seite verwiesen wird, desto weiter unten landet sie. Google bemüht sich inzwischen, entdeckte Manipulationen zu korrigieren, etwa indem es Seiten mit identischen Inhalten, aber unterschiedlichen URLs im Ranking nach unten verschiebt. Gerade bei technischen Problemen gibt es aber seit Anbeginn des Internets einen Bereich, wo Sie mit großer Wahrscheinlichkeit Personen treffen, die mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben und dafür evtl. schon eine Lösung kennen: die Newsgroups. Zugang zu diesen Newsgroups, ohne eine Newsgroup zu abonnieren oder einen Newsreader zu installieren finden Sie unter http://groups.google.de. Sie bietet über eine Suchfunktion Zugriff auf alle seit 1981 geschriebenen News. In die Suchmaske können Sie auch Namen von Newsgroups oder Teilbegriffe (etwa: „*prozessor“) eingeben, ebenso den Namen beziehungsweise die Mailadresse eines Autors. Sie können die in den Suchergebnissen aufgeführten Artikel nach einem Klick auf die jeweilige Betreffzeile lesen. Meist ist es jedoch interessanter, sich erst einen Überblick über die gesamte Diskussion zu verschaffen. Es könnte sonst vorkommen, dass Sie aus dem ersten Treffer eine Information erhalten, die sich im weiteren Verlauf der Diskussion als falsch oder für Sie nicht zutreffend herausstellt. Sie sehen die Diskussion als Baumansicht auf der linken Seite, den von Ihnen angewählten Artikel auf der rechten Seite. Falls Sie mitdiskutieren wollen, beachten Sie, dass in Newsgroups generell strengere Sitten herrschen als beispielsweise in Web-Foren. Statt eines originellen Spitznamens erwartet man von Ihnen in vielen Newsgroups die Angabe Ihres wirklichen Namens, auch sollte Ihre Mailadresse gültig sein. Informieren Sie sich über die aktuellen Verhaltensregeln der Google Groups.
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