14. Aug 2009 |
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| Wie bearbeiten Sie eigentlich Ihre E-Mails? Lesen Sie Ihre elektronische Post systematisch jeden Morgen oder eher zwischendurch? Ordnen oder filtern Sie die eingehenden Nachrichten oder kommt alles auf den großen digitalen Haufen "für später"? Schreiben Sie nur Geschäftliches oder alles, was Ihnen in den Sinn kommt oder lustig ist? Schicken Sie Ihre Mails gern an alle oder nur an ausgewählte Empfänger? Lassen Sie sich vom E-Mail-Client über neue Post benachrichtigen, oder schauen Sie sowieso ständig nach? So unterschiedlich die Antworten auf diese Fragen - in einem Punkt sind sich heute die meisten Email-Nutzer einig: Sie sehen in der Informationsflut durch E-Mails eine der Hauptursachen für zusätzlichen Stress und Belastung am Arbeitsplatz. Alle Untersuchungen der auf "Information-Overload" spezialisierten Beratungsfirma Basex in großen US-Unternehmen wie Intel, Microsoft und IBM der vergangenen zehn Jahre hätten im Kern dieselben Resultate gezeitigt: "Wir werden mit Informationsmüll zugeschüttet. Ein Viertel des Arbeitstages geht dadurch inzwischen verloren, Tendenz steigend." Hauptgrund dafür sind Unterbrechungen laufender Arbeitsprozesse durch elektronische Kommunikation irgendwelcher Art. Lege man diese Zahlen auf die Weltwirtschaft um, komme man auf einen Produktivitätsverlust von 900 Milliarden Dollar pro Jahr, so Spira, Geschäftsführer der New Yorker Beratungsfirma Basex."Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale, die sich immer schneller dreht", so Jonathan B. Spira, , im Gespräch mit ORF.at.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 14. August 2009 um 19:00 Uhr |









