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24.
Okt
2009
VirtualWiFi PDF Drucken E-Mail

Wireless Local Area Networks (WLAN) sind beliebte Vernetzungstechniken im Homebereich. Viele haben zu Hause einen WLAN-Router stehen und nutzt die Freiheit, mit dem Notebook  auf dem Balkon oder von einem anderen beliebigen Standort im haus im Internet surfen zu können.

Ein WLAN bietet zwei unterschiedlichen Vernetzungs-Modi:
entweder direkt untereinander oder mit einem gemeinsamen Zugriffsknoten (WLAN-Router) verbunden werden.

Im ersten Fall spricht man von einem Adhoc-Netzwerk. Diese Variante ist recht selten, da darüber nur gemeinsam Daten zwischen den vernetzten Geräten ausgetauscht werden können und kein Internetzugriff hergestellt werden kann.

Die zweite Variante mit einem gemeinsamen Zugriffsknoten nennt sich Infrastruktur-Netz. Diese Technik wird am häufigsten mit einem drahtlosen Router eingesetzt, der die Verbindung zum Internet (beispielsweise über DSL) allen angeschlossen Clients gemeinsam zur Verfügung stellt.

Bisher war  es so, dass eine drahtlose Netzwerkschnittstelle unter Windows nur in einem Modus betrieben werden kann. Entweder Adhoc- oder Infrastruktur-Netz. Weiterhin kann man mit nur einem drahtlosen Netzwerk pro WLAN-Karte zur gleichen Zeit verbunden sein.
Seit 2002 arbeitete Microsoft Research an einer Virtualisierung der WLAN-Architektur. VirtualWiFi sorgt dafür, dass die WLAN-Karte als virtueller Netzwerkadapter mehrfach im System erscheint. Jede virtuelle Karte kann dann vom Anwender separat konfiguriert werden und erlaubt damit die Verbindung zu unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken zur gleichen Zeit über nur einen physikalischen Netzwerkadapter.

Wozu das ganze? Man kann gleichzeitig mehrere Rechner drahtlos vernetzen, um darüber spielen zu können, wobei nur einer der Rechner mit einem (kostenpflichtigen) Hotspot verbunden sein muss, über den dann alle Clients sich den Zugang teilen.
Ein anderes Beispiel ist die Heimvernetzung, wenn das Funksignal des WiFi Access Points nicht bis in alle Ecken des Hauses reicht. Mit VirtualWiFi kann ein Computer nun gleichzeitig auch als Repeater arbeiten und die Funkabdeckung erhöhen.

In Windows 7 greift Microsoft diese Technologie auf und baute sie direkt in das Betriebssystem ein und nennt das neue Feature Wireless Hosted Network – auf Deutsch gehostetes Netzwerk.

Virtual WiFi macht Windows 7 zum Access Point
VirtualWiFi: Microsofts drahtlose Maschen in Windows 7

Eine interessante Lösung bietet Virtual Access Point. Virtual AP verwandelt den über LAN mit dem Internet verbundenen PC oder Notebooks in einen WiFi-Hotspot. Nun können alle WiFi-Geräte in der Nähe ins Netz! Außerdem können Sie mit dem iPhone, PDA, Handy etc ins durch Virtual AP erstellte Netzwerk und so Handykosten sparen.
Softwarelösung: Virtual Access Point
 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Oktober 2009 um 15:00 Uhr
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