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23.
Mai
2008
Banknoten scannen und bearbeiten PDF Drucken E-Mail

Haben Sie schon einmal versucht eine Banknote einzuscannen, um sie z.B. in einer Fotomontage zu verwenden? Sind sie auch dabei an einer Fehlermeldung nahezu verzweifelt?

In einigen Bildbearbeitungsprogrammen, beispielsweise Photoshop CS oder Paint Shop Pro, ist ein Banknoten-Blocker eingebaut. Mit Hilfe des CDS-Moduls (Counterfeit Deterrence System) erkennen die Programme Geldscheine beim Einscannen, Öffnen einer Datei oder Einfügen über die Zwischenablage. Die Hersteller haben das Modul im Auftrag der CBCDG (Central Bank Counterfeit Deterrence Group / www.rulesforuse.org) in die Software eingebaut. Es soll das Fälschen von Banknoten unterbinden. Auch einige Drucker und Multifunktionsgeräte sind mit diesem Modul ausgestattet und verweigern daher das Ausdrucken von Banknotenabbildungen.

Wie lassen sich Banknoten dennoch einscannen und weiter verarbeiten?
1. Die Beschränkung lässt sich umgehen, wenn Sie die Geldscheine mit einer niedrigeren Auflösung einscannen, beispielsweise mit 72 dpi.

2. Sie können die Abbildungen von Banknoten in niedriger Auflösung auch über die Adresse www.ecb.int/bc/html/hires.de.html von der Europäischen Zentralbank beziehen. Wenn Sie für den Ausdruck eine höhere Auflösung benötigen, müssen Sie vorher eine "Vertraulichkeitserklärung" abgeben. Infos dazu finden Sie auf der genannten Web-Seite.

3. Bei Photoshop CS gibt es außerdem einen Trick, mit dem Sie das CDS-Modul umgehen. Öffnen Sie die Datei einfach mit Image Ready, und wechseln Sie dann über "Datei > In Photoshop bearbeiten" (Strg-Shift-M) zu Photoshop. Anders als beim Einfügen über die Zwischenablage greift CDS hier nicht.

Beachten Sie aber auf jeden Fall die gesetzlichen Bestimmungen über die Reproduktion von Banknoten in der Werbung oder in Illustrationen. Infos zur Rechtslage gibt es unter www.pcwelt.de/fdd.

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