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VORBEREITUNG DER KOMMUNALWAHL IM POLITIKUNTERRICHT DER BÜA-KLASSE 10BF09
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cest la vieDie Vermittlung von Fremdsprachen spielt in den beruflichen Schulen eine ganz wichtige Rolle. Durch die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaftsbeziehungen wächst die Notwendigkeit der Beherrschung von Fremdsprachen ständig. Neben dem vorrangigen Unterricht des Englischen kommt dem Französischen eine ganz besondere Bedeutung zu, da es sich um die Sprache unseres größten direkten Nachbarn und unseres nach wie vor wichtigsten Handelspartners in Europa handelt.

Französisch wird an der Ludwig-Erhard-Schule in der Berufsschule unterrichtet. Im Rahmen der Ausbildung von Fremdsprachenkorrespondenten wird Französisch neben Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten. Der Französischunterricht findet hier auf fortgeschrittenem Niveau statt, da die Schüler zumindest über Vorkenntnisse aus der Sekundarstufe I (teilweise auch aus der Sekundarstufe II) verfügen.

In der kaufmännischen beruflichen Ausbildung werden die Schwerpunkte im Fremdsprachenunterricht anders gesetzt als an allgemein bildenden Schulen. Es geht hier um die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen, die im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit bedeutsam sind. Neben der Einübung schriftlicher Kommunikation (per Brief, E-Mail, Telefax) spielen auch Hörverstehen und mündliche Kommunikation (besonders in Telefonaten) eine große Rolle.

Anders als an anderen allgemein bildenden Schulen ist die Vermittlung literarischer Texte von geringerer Bedeutung als die Bearbeitung landeskundlicher Texte, vor allem wenn sie einen wirtschaftlichen Hintergrund haben.

Insgesamt sollte der Fremdsprachenunterricht an einer kaufmännischen Berufschule unter dem folgenden Motto stehen:

„Man kann ohne Fremdsprachenkenntnisse einkaufen, aber nicht verkaufen.“

Christa Heitbaum
(Leiterin der Fachkonferenz Französisch)