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 Jumas Medoff, der Vorsitzende der Frankfurter kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung (kurz KAV), stellte sich in der vergangenen Woche den Fragen der Schülerinnen und Schüler der 10BF09 im Rahmen eines Videointerviews.

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Foto: Andreas Orthen, Ludwig-Erhard-Schule Frankfurt

Was ist eine kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung? Und was tut sie? Diese Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10BF09 im Rahmen ihres Poli-tikunterrichtes. Auch wenn erst eine volljährige Schülerin an der bevorstehenden Kommu-nalwahl der Stadt Frankfurt am 14. März 2021 teilnehmen darf, ist das Interesse an der Arbeit der KAV, die am kommenden Sonntag ebenso gewählt wird, groß.

Der Schülerin Aliyah Limam ist es gelungen, den Vorsitzenden der Frankfurter kommunalen Ausländerinnen- und Ausländervertretung Herrn Jumas Medoff für ein exklusives Video-interview zu gewinnen.

Am 5. März 2021 begrüßten die Schüler Godwin Boadi und Hasan Karacabey Herrn Medoff, der sich per Videokonferenz von seinem Büro direkt in das Klassenzimmer der 10BF09 zuschaltete.

Die Jugendlichen stellten nicht nur allgemeine Fragen zur Arbeit der KAV, sondern z. B. auch zu dem vor gut einem Jahr verübten Anschlag in Hanau, bei dem ein rechtsextremer Attentäter neun Menschen getötet hatte. Viele Schülerinnen und Schüler der Klasse haben einen Migrationshintergrund und obwohl sie in Deutschland geboren sind und den deutschen Pass besitzen, schützt sie das nicht vor Rassismus im Alltag. Daher war es ihnen besonders wichtig, mit einem Vertreter dieses Gremiums der Kommunalpolitik zu sprechen und mehr über die KAV zu erfahren.

Herr Medoff seinerseits befragte die Schülerinnen und Schüler u. a. zu ihren Erfahrungen mit der Ausländerbehörde und konnte berichten, dass es der KAV gelungen ist, positiv auf die Arbeit der Behörde einzuwirken. Darüber hinaus erreichte seine Organisation eine Verbes-serung des Angebots an Deutschkursen in Frankfurt.

Das Moderatorenteam bedankte sich am Ende der Videokonferenz herzlich bei Herrn Medoff und er ermutigte die Jugendlichen in seinem Schlussplädoyer im Freundes- und Familienkreis für die Wahl am kommenden Sonntag zu werben.