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Die Sommerferien rücken näher und einige Jugendliche wissen noch immer nicht, wie es danach weitergehen soll: Weiterhin die Schule besuchen? Eine Ausbildung beginnen? Oder gar ein Freiwilliges Soziales Jahr? Die alljährliche Last-Minute-Ausbildungsplatz-Aktion der LES konnte helfen, diese Fragen zu beantworten.

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Viele BÜA-Schülerinnen und Schüler kamen nach der Zeugnisausgabe zur Last-Minute-Ausbildungsplatz-Aktion, um sich über ihre Möglichkeiten zu informieren.

Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss!“ waren alle Vollzeitschülerinnen und –schüler der LES, die noch nicht wissen, was sie nach ihrem Abschluss machen möchten, herzlich zur alljährlichen Last-Minute-Ausbildungsplatz-Aktion am 15. Juli 2021 eingeladen.

An der Aktion beteiligt waren ein Beratungsteam der Bundesagentur für Arbeit, Vertreter von volunta und das Orientierungsmobil des Zentrums für Weiterbildung.

Organisiert wurde die Veranstaltung maßgeblich von Herrn Kesselring und Herrn Jaafari aus dem Beratungsteam der LES – die beiden sind als Berufswegeplaner der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung (gjb) Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler in Fragen der beruflichen Orientierung. Sie unterstützen die Jugendlichen an der Ludwig-Erhard-Schule nicht nur bei der Suche nach geeigneten Praktikums- und Ausbildungsstellen, sondern stehen den Schüler/-innen auch mit Rat und Tat bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche zur Seite.

Zur Last-Minute-Aktion hatten Herr Kesselring und Herr Jaafari einiges an Infomaterial und guten Tipps mitgebracht für alle Schulabgänger/-innen, die noch keine Perspektive haben und nun auf der Suche nach kurzfristigen Optionen sind. Herr Jaafari berichtete, er habe bereits einige fruchtbare Beratungsgespräche geführt und freute sich besonders, dass sogar einzelne Schüler von anderen Schulen den Weg zur LES-Veranstaltung gefunden hatten.

Auch die Berufsberaterinnen Susanne Bonn und Claudia Zeyher von der Bundesagentur für Arbeit, die einen Infostand betreuten, sind den Schülerinnen und Schülern der LES nicht fremd – beide bieten regelmäßige Sprechstunden zur Berufsberatung an der Schule an. Frau Zeyher (Berufsberaterin für die BÜA) betonte, eine Veranstaltung wie die Last-Minute-Aktion sei ein guter Ausgangspunkt für eine individuelle Beratung von Schulabgängerinnen und –abgängern. Man könne erste Kontakte knüpfen, um danach Einzeltermine z. B. in Form von Telefonberatungen zu vereinbaren.

20210712 Last 2Worüber viele Jugendliche noch nichts oder nur wenig wissen, ist die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) zu absolvieren. Frau Frauke Lehmann, Programmberaterin von volunta, einer Gesellschaft des Deutschen Roten Kreuzes in Hessen, hat sich der „Aufklärungsarbeit“ verschrieben und versucht mit Klischees zum FSJ („Da verdient man nichts und wird nur ausgenutzt!“) aufzuräumen. Mitgebracht hat sie auch Marek Löcher, der sich als „Botschafter für Freiwilligendienste“ versteht. Er hat im vergangenen Jahr sein FSJ an einer Förderschule in Oberursel absolviert und möchte nun anderen von dieser unschätzbaren Erfahrung erzählen und sie motivieren, über den Freiwilligendienst nachzudenken.

Eine sehr informative Veranstaltung, die sicherlich dem ein oder anderen neue Perspektiven aufzeigte, wohin ihn sein Weg als nächstes führen kann.