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Am 29. September 2021 fand in der Ludwig-Erhard-Schule (LES) die Unterliederbacher Covid19-Stadtteilimpfung statt – eine Initiative der Stadtteilakteure in Frankfurt-Unterliederbach.

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102 Dosen BioNTech und 55 Dosen Moderna standen für die Unterliederbacher Stadtteilimpfung bereit, die in den Räumlichkeiten der LES durchgeführt wurde. Viele Schülerinnen und Schüler der LES waren froh über das niedrigschwellige Impfangebot und nutzten die Gelegenheit.

Unter den Wartenden befanden sich auch die beiden FOS-Schüler Alex Lesić (19) und Adonai Weldai (20) aus der Klasse 12F7, die gerne auf die Frage antworteten, warum sie sich heute impfen lassen möchten.

Der 19-jährige Alex gab eher pragmatisch an, es nun „hinter sich bringen zu wollen“, um den Einschränkungen, die 2G- und 3G-Regelungen bedeuten, zu entgehen. Ein Motiv, das insbesondere bei jungen Menschen, deren Sozialleben seit Beginn der Pandemie stark gelitten hat, häufig zu erkennen und durchaus nachvollziehbar ist. Für viele Schülerinnen und Schüler stellt die Impfung einen Schritt auf dem Weg zu mehr Normalität dar: Mit Freunden ausgehen und unbeschwert zusammensitzen ohne die Angst, sich zu infizieren.

20210929 Ipfen 2Den Wunsch nach einem sorgenfreien Miteinander hat auch Alex‘ Klassenkamerad Adonai, der auch zum Bürgerimpfen gekommen war, obwohl er an diesem Tag seinen 20. Geburtstag feierte. Der junge Mann betonte, für ihn sei es von größter Wichtigkeit mit der Impfung nicht nur sich zu schützen, sondern auch seine Mitmenschen. Im Gespräch zeigte sich schnell, dass Adonai gut über das Thema informiert ist und er nach eigener Aussage wenig Verständnis für die „Argumente“ der Querdenker und Impf-Gegner hat. Um zu erklären, wieso ihm die Impfung so am Herzen liegt, erzählte der Schüler seine ganz persönliche Corona-Geschichte: Er selbst hatte sich trotz umsichtigen Vorgehens und Einhaltung der Regeln infiziert und litt unter starken Symptomen. Noch heute hat er manchmal Probleme mit dem Geschmackssinn. Besonders betrübt zeigte sich Adonai darüber, seine Mutter, die aufgrund einer Vorerkrankung zur Risikogruppe gehört, angesteckt zu haben. Seiner Mutter gehe es heute glücklicherweise wieder gut, für ihn sei es nun aber umso wichtiger, durch eine Impfung seine Familie und Freunde zu schützen. Nach der Impfung ist der Fachoberschüler motiviert, in seiner Klasse und in seinem Freundeskreis Werbung für eine Covid19-Impfung zu machen, so dass hoffentlich bald wieder ein „normales“ Miteinander ohne Angst vor Infektionen möglich ist.

Das Impfteam zog gegen Ende des Tages eine positive Bilanz: Die Resonanz auf das Bürgerimpfen war durchweg positiv. Viele Schülerinnen und Schüler waren da, einige hatten ihre Familien gleich mitgebracht und auch aus der Nachbarschaft wurde das Angebot gut aufgenommen.

Am Mittwoch, den 27. Oktober 2021 wird es von 12:30 bis 17:00 Uhr eine weitere Impfaktion geben. Hier können sich die Geimpften ihre Zweitimpfung abholen und auch Erstimpfungen sind dann wieder möglich. Vier Wochen später, am 24.11.2021, findet schließlich die für dieses Jahr letzte Impfaktion an der LES statt.