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Absolventen der BÜA 10 und 11

Zum Abschluss des ersten Ausbildungsjahres unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10IK mit ihrer Klassenlehrerin Michele Fonfara einen Ausflug zum Schloss Freudenberg in Wiesbaden.

Schloss_Freudenberg_Wiesbaden

Um den letzten Schulblock im ersten Ausbildungsjahr gebührend abzuschließen, beschlossen die angehenden Industriekaufleute der Klasse 10IK mit ihrer Klassenlehrerin Michele Fonfara eine Exkursion zum Wiesbadener Schloss Freudenberg zu unternehmen. „Unser Ziel war es, gemeinsam vom schulischen Alltag abzuschalten, uns ganz der Welt der Sinne hinzugeben und uns bewusst zu spüren“, erklärte Frau Fonfara.

Seit 1994 beheimatet das Schloss Freudenberg mit seinem Schlosspark das pädagogische Zentrum „Gesellschaft Natur und Kunst e. V.“. Der von einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern gegründete Verein versteht das Schlossgelände als Gesamtkunstwerk und möchte seinen Gästen ein „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens“ eröffnen. An über 100 Stationen können sich die Besucherinnen und Besucher spielerisch mit Phänomenen wie z. B. Schwerkraft, Licht und Dunkelheit auseinandersetzen.

Besonders beliebt bei den Schülerinnen und Schülern der 10IK war das Dunkelcafé, in dem „Überraschungssäfte“ in völliger Dunkelheit gekostet werden konnten. Im Dialog mit dem sehbeeinträchtigten Schlosspersonal tauschten sich die Auszubildenden darüber aus, inwiefern der Wegfall der Sehkraft den Geschmackssinn beeinflusst.

Auch der sogenannte Dunkelgang stellte die jungen Leute vor eine Herausforderung: In absoluter Finsternis den richtigen Weg durch einen Tunnel zu finden, entpuppte sich als gar nicht so einfach und entlockte dem ein oder anderen Azubi auch einen kleinen, nervösen Aufschrei.

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich frei auf dem Schlossgelände bewegen und erprobten sich an vielen weiteren Stationen. So wurden beispielsweise Naturmaterialien in Tonkrügen „erfühlt“, Düfte wollten erkannt werden und mithilfe eines Geigenbogens galt es Wasser und Sand in Schwingung zu versetzen. Im Schlossgarten versuchten sich die Jugendlichen im Stelzenlauf, wandelten über den Barfuß-Pfad und entspannten sich auf der Nepalschaukel. Besonders begehrt war auch die Duplexschaukel, die es nur zwei Personen, die sich im Einklang miteinander befinden, erlaubt zu schaukeln.

Zum Abschluss ihres Ausfluges in die Welt der Sinne setzten sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal im Kreis zusammen und reflektierten das Erlebte. „Die Rückmeldungen waren durch die Bank positiv! Unser Tag in Wiesbaden war eine tolle Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Erfahrungen des ersten Ausbildungsjahres zu reflektieren“, resümierte Frau Fonfara. „Nun freuen sich alle auf das Wiedersehen im neuen Block.“