In der Zeit vom 2. bis 6. Februar 2026 fand die Themenwoche der Ludwig-Erhard-Schule (LES) unter dem Motto „DEMOKRATIE. Leben.“ statt: Ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen, Exkursionen, Workshops und Seminaren begeisterte die Schulgemeinde.

Was geschieht, wenn Unterricht bewusst aus dem gewohnten Rahmen heraustritt? Wenn nicht Stundenpläne im klassischen Sinne den Takt vorgeben, sondern Workshops, Filme, Gespräche und persönliche Fragestellungen den Lernprozess bestimmen? Antworten darauf bot die diesjährige Themenwoche der LES, die den Schülerinnen und Schülern vielfältige neue Zugänge zu gesellschaftlich relevanten Inhalten eröffnete.
Im steten Bemühen der Schule ihrer Mitgliedschaft im bundesweiten Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gerecht zu werden, organisierte auch in diesem Jahr die gleichnamige Arbeitsgruppe („SoR/SmC“-Gruppe) mit viel Engagement und Herzblut die Themenwoche. Dem Organisationsteam, dem an dieser Stelle ein herzlicher Dank ausgesprochen wird, ist es gelungen, ein vielfältiges und umfangreiches Angebot für die Schülerinnen und Schüler auf die Beine zu stellen.
Mit mehr als 20 Workshops, einem Konzert in der Turnhalle, einer begleitenden Filmreihe im Filmforum Höchst sowie einem politischen Galeriegang mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern unterschiedlicher Parteien entstand ein facettenreiches Programm. Im Zentrum stand dabei die Frage, welche Rolle Demokratie im Leben junger Erwachsener in einer sich stetig wandelnden Welt einnimmt. Unterschiedliche Formate luden dazu ein, Perspektiven zu wechseln, Positionen zu hinterfragen und eigene Standpunkte weiterzuentwickeln.
Die Themenwoche eröffnete Räume für überfachliches Lernen und persönliche Auseinandersetzung – auch mit anspruchsvollen und sensiblen Themen. Diese Verbindung aus inhaltlicher Tiefe und individueller Reflexion machte den besonderen Wert der Woche aus und ermöglichte nachhaltige Lernerfahrungen, die über den schulischen Alltag hinausreichen.
Bereits zum dritten Mal setzte die LES mit der Themenwoche einen wichtigen Impuls im Sinne des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, der das Schulleben bereicherte und zur aktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragestellungen ermutigte.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement zum Gelingen dieser besonderen Woche beigetragen haben:
- Kubi= Kultur- und Bildungszentrum
- Tuğçe Albayrak Verein
- Medienzentrum Frankfurt
- Internationaler Bund
- Filmforum Höchst
- Leben und Arbeiten Hessen
- Lebensexpert/-innen
- Jüdisches Museum Frankfurt
- Violence Prevention Network
- Netzwerk für Demokratie und Courage
- Theaterprojekt „Meschugge“
- Frag nach! Nationalbibliothek
- Sheroes Offenbach
- Demokratiewagen
- Filmprojekt „Gewaltige Liebe“
- Monika Held und Gregor Praml
- Wildwasser e.V.