An zwei Aktionstagen im Februar informierte die AOK an der Ludwig‑Erhard‑Schule (LES) über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens.

Am 23. und 27. Februar war die Gesundheitsberatung der AOK zu Gast an der LES. An beiden Tagen informierten Frau Hoffmann und Herr Engelhardt umfassend über das Thema Rauchen und seine gesundheitlichen Folgen. Ziel war es, Schülerinnen und Schüler für die Risiken verschiedener Konsumformen zu sensibilisieren – von klassischen Zigaretten über Vapes und E‑Zigaretten bis hin zu Shisha, Snus und Cannabis.
Parallel zum Infostand im Foyer führte Frau Hoffmann insgesamt zwölf 45‑minütige Vorträge in verschiedenen Klassen durch. Die Schülerinnen und Schüler erhielten dabei nicht nur Fakten zu Inhaltsstoffen und Wirkmechanismen, sondern auch Einblicke in typische Fehleinschätzungen und Marketingstrategien der Tabak‑ und Nikotinindustrie. Besonders eindrücklich waren Beispiele zu den gesundheitlichen Auswirkungen, die oft schon nach kurzer Zeit auftreten können.
Der Infostand der AOK im Foyer war an beiden Tagen von 8:30 bis 14:00 Uhr geöffnet – und wurde in den Pausen regelrecht überrannt. Viele Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen oder Materialien mitzunehmen.
Für Klassen ohne Vortragstermin sowie für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler bot das Team zusätzlich eine Messung des Kohlenmonoxidwertes der Ausatemluft an. Dieser Wert zeigt an, wie stark eine Person aktuell oder in der jüngeren Vergangenheit Rauch ausgesetzt war. Die Messungen sorgten für zahlreiche Aha‑Momente und regten viele Gespräche an.
Auch der für die Suchtprävention zuständige Beratungslehrer Roland Brill zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz. Er hob hervor, wie wichtig solche Aktionen im Schulalltag sind: „Wir müssen junge Menschen frühzeitig für die Gefahren des Rauchens und die erheblichen Gesundheitsfolgen sensibilisieren. Nur wenn sie verstehen, was im Körper passiert, können sie bewusste Entscheidungen treffen.“
Die Ludwig‑Erhard‑Schule bedankt sich herzlich bei Frau Hoffmann und Herrn Engelhardt für ihr Engagement und freut sich auf weitere gemeinsame Präventionsangebote.