Ein Team der Ludwig-Erhard-Schule (LES) gehörte zu den besten 34 Schülerteams Deutschlands und präsentierte seine innovative Pflegeidee beim renommierten Pitch-Event von „Jugend gründet“ in München.

Großer Erfolg für die Ludwig-Erhard-Schule: Das Team „EASIMed“ wurde zum Pitch-Event des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend gründet“ 2026 nach München eingeladen. Nathan Fsasion, Aleksandra Zdravkova und Selihom Ghebru präsentierten dort ihre Geschäftsidee vor einer Fachjury sowie zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Bildung.
Unter dem Motto „Bewegen ohne Heben – Entlastung für die Pflege“ entwickelte „EASIMed“ ein innovatives Konzept für elektronische Pflegebetten. Diese sollen Patientinnen und Patienten automatisch von einem Bett, OP-Tisch oder einer Liege auf die nächste Liegefläche bewegen. Ein ausfahrbarer Rollmechanismus übernimmt den Transfer und reduziert körperlich belastende Hebevorgänge. Ziel des Teams war es, den Krankenhausalltag sicherer, effizienter und zugleich menschlicher zu gestalten, Pflegekräfte spürbar zu entlasten und Ressourcen nachhaltig zu schonen.
Die Einladung nach München stellte bereits eine außergewöhnliche Auszeichnung dar. Bundesweit hatten in diesem Wettbewerbsjahr 1.461 Schülerteams einen Businessplan eingereicht; nur 34 Teams wurden zu den Pitch-Veranstaltungen in München, Münster und Berlin zugelassen. Damit zählte „EASIMed“ zu den erfolgreichsten Nachwuchsteams Deutschlands.
Die Teilnahme hinterließ bei den Teilnehmenden bleibende Eindrücke. Sie berichteten von einer hervorragend organisierten Veranstaltung, einer offenen und motivierenden Atmosphäre sowie von vielen engagierten jungen Menschen mit kreativen Ideen.
Selihom Ghebru beschrieb die Reise nach München als „eine sehr spannende und abwechslungsreiche Erfahrung“. Sie habe großen Stolz empfunden, Teil des Events zu sein, zugleich aber auch die typische Aufregung vor dem Pitch gespürt. Besonders in Erinnerung geblieben seien ihr die positiven Reaktionen auf die Präsentation, die Gespräche mit anderen Teilnehmenden sowie ein angebotener Besuch bei Google, bei dem sie viele neue Einblicke gewinnen konnte.
Auch Nathan Fsasion und Aleksandra Zdravkova betonten, wie wertvoll die gemeinsame Vorbereitung und die Teamarbeit waren. Sie empfanden es als motivierend, ihre Idee überzeugend präsentieren zu können und zu erleben, wie interessiert das Publikum reagierte. Die Begegnungen mit anderen kreativen Teams hätten neue Perspektiven eröffnet und den Wunsch gestärkt, eigene Ideen weiterzuentwickeln.
Der Erfolg von „EASIMed“ ist zugleich ein sichtbares Ergebnis des neuen Konzepts der Fachoberschule der LES. Im Schuljahr 2024 nahm die FOS erstmals mit allen Abschlussklassen am Wettbewerb „Jugend gründet“ teil. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei eigene Geschäftsideen und erstellen Businesspläne. So erleben sie realitätsnah, welche Verantwortung, Kreativität und welches unternehmerische Denken hinter einer Gründung stehen.
Abteilungsleiterin Juliane Ludwig-Stoll sieht in der Teilnahme einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen wirtschaftlichen Bildung: „Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur Fachwissen vermitteln, sondern ihnen zeigen, wie bedeutend Innovation und Unternehmergeist für Wirtschaft und Gesellschaft sind.“
Unterstützt wurden die Teams von Lehrkräften sowie externen Wirtschaftsexpertinnen und -experten, die individuelle Rückmeldungen und professionelle Impulse gaben. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ermöglichte eine intensive Auseinandersetzung mit Marktanalysen, Finanzierung, Unternehmensstrategie und Präsentationstechniken.
Die Ludwig-Erhard-Schule gratuliert „EASIMed“ herzlich zu dieser herausragenden Leistung und ist stolz darauf, dass das Team die LES auf Bundesebene vertreten hat. Die Einladung nach München zeigt, welches Potenzial in den jungen „Gründerinnen und Gründern“ unserer Schule steckt – und macht Mut für viele weitere innovative Projekte in den kommenden Jahren.
