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Die Themenwoche vom 6. bis 10. Februar 2023 begeisterte die Schulgemeinde mit einem vielfältigen Angebot an Studienfahrten, Exkursionen, Workshops und Seminaren rund um das diesjährige Motto „DEMOKRATIE. GEMEINSAM. LEBEN.“.

                                                                                 

 Im Januar 2023 ist die Ludwig-Erhard-Schule (LES) offiziell dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beigetreten. Schon bei der feierlichen Titelverleihung im Foyer des Schulgebäudes war jedem klar, dass der neue Titel kein Garant dafür sein kann, dass die LES nun automatisch frei von Rassismus und Diskriminierung ist.

Der von der Schülerinnen- und Schülervertretung (SV) initiierte Beitritt ins Netzwerk stellte für den Schulleiter Bernhard Friedrich ein bedeutendes, öffentliches Bekenntnis der ganzen Schulgemeinde dar, sich im Alltag bewusst gegen Ausgrenzung zu positionieren und genau hinzuschauen. Sei ein Verhalten nicht akzeptabel, gelte es, das unmittelbar anzusprechen und gemeinsam aufzuarbeiten.

Um dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gerecht zu werden und „ihn mit Leben zu füllen“, wurde bereits im vergangenen Schuljahr beschlossen, die Themenwoche 2023 im Geiste des Netzwerks zu begehen.

Der herzliche Dank der Schulgemeinde richtet sich an dieser Stelle an das Organisationsteam, das wahrhaft ganze Arbeit geleistet hat: Selten war das Angebot für die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Themenwoche so umfangreich und vielfältig, wodurch die breite Beteiligung von Klassen aller Schulformen nicht verwunderte.

Die Fachoberschulklasse 12F3 nutzte die Themenwoche, um mit ihrem Klassenlehrer Mario N’songa im Rahmen ihrer Studienfahrt nach Berlin den Bundestagsabgeordneten Armand Zorn zu besuchen, der der LES als Pate im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zur Seite steht. (Gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung)

Andere Lerngruppen planten im Sinne des diesjährigen Mottos Exkursionen zu verschiedenen Bildungseinrichtungen und Veranstaltungen. So nahmen z. B. einige Klassen am „Tag des Rechtsstaates“ teil, einer durch Polizei und Justiz organisierten Veranstaltung in der Paulskirche und im Polizeihauptgebäude.

Dem Organisationsteam war es gelungen, verschiedene Bildungsträger zu gewinnen, die eine Vielzahl an Tagesworkshops und Seminare für Klassen anboten:

  • Workshop „Antisemi-was?“
  • „Mädchen, Junge, Divers … Ein Workshop zu Geschlechtsidentität und Sexismus“
  • Rap-Workshop
  • Workshop der Bildungsinitiative Ferhat Unvar
  • Workshop „Rassismus und Diversität“
  • Workshop „Rassismus“
  • Workshops des Verbands Deutscher Sinti und Roma mit Filmvorführung und Gesprächen mit Vertreter/-innen des Verbands
  • „Forsicht Valschmeldung!“ Workshop zu Fake News und Verschwörungserzählungen
  • NDC-Projekttag Nationalsozialismus
  • NDC – Projekttag Sexismus
  • NDC-Projekttag Klassismus
  • Training „Interkulturelle Kompetenz“
  • Training „ Soziale Kompetenz und Fairness“
  • Theaterworkshop „GEWALTiger Gewaltprävention-Workshop“
  • Interaktives Theaterstück „Meschugge“

Darüber hinaus konzentrierten sich die Unterrichtsinhalte in vielen Lerngruppen im Rahmen der Themenwoche auf die Fragen, welche Rolle Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung im (Schul-)Alltag spielen und welche Handlungsstrategien man entwickeln kann, um solchen Ungerechtigkeiten zu begegnen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Themenwoche und den Erkenntnissen, die wir alle daraus mitnehmen konnten“, resümierte Schulleiter Bernhard Friedrich am Ende der Woche. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt und damit gezeigt, dass unser Titel als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für uns kein Lippenbekenntnis ist, sondern ein Ziel, das wir jeden Tag aufs Neue verfolgen wollen.“