Check, wer fährt!

Einsatzbereiche im Unternehmen

ik_bild1(1)

Industriekaufleute sind in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen tätig, die zunehmend nicht nur Produkte herstellen, sondern auch ergänzende und eigenständige Dienst- und Serviceleistungen zum Teil in umfangreichen Projekten anbieten. Industriekaufleute verfügen über ein nicht nur auf die industrielle Fertigung bezogenes breites kaufmännisches Grundwissen und werden somit auch insbesondere im Bereich der Kundenberatung, Kundenbetreuung und der Projektabwicklung eingesetzt. Die breite Palette an Einsatzmöglichkeiten bietet gute Berufsperspektiven.

Industriekaufleute wirken bei der Unterstützung sämtlicher Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht mit, von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach der Auftragsrealisiserung. Sie können dabei sowohl in den kaufmännischen Kernfunktionen

  • Marketing und Absatz,
  • Beschaffung und Bevorratung,
  • Leistungsabrechnung und
  • Personal

als auch in der Verbindung zu anderen Fachabteilungen und Projekten tätig sein. Einsatzgebiete sind darüber hinaus z.B. Außendienst, Export, Logistik, Produktmanagement, Investionsplanung und -management, Controlling, E-Commerce, IT-Bereich, Entwicklung und Organisation.

Industriekaufleute arbeiten team-, prozess- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken. Auch verfügen sie über Fähigkeiten zur Kommunikation, Kooperation, Moderation, Präsentation, Problemlösung und Entscheidung. Oft korrespondieren und kommunizieren sie in typischen Situationen mit Kunden in einer Fremdsprache.

Unterrichtsschwerpunkte in der Berufsschule

  • Grundlagen und Prozesse des Wirtschaftens (Orientierung in Ausbildung und Beruf, Unternehmen im gesamt- und weltwirtschaftlichen Zusammenhang, Unternehmensstrategien und -projekte)
  • Industrielle Geschäftsprozesse (marktorientierte Geschäftsprozesse, Leistungserstellungsprozesse, Beschaffungsprozesse, Personalmanagement, Absatzprozesse, langfristige Investitions- und Finanzierungsprozesse)
  • Prozessorientiertes Rechnungswesen (Erfassung und Dokumentation der Wertströme und Werte, Analyse und Beurteilung der Wertschöpfungsprozesse, Analyse und Bewertung des Jahresabschlusses)

Für wen ist dieser Beruf geeignet?

Wenn Sie

  • Freude an selbstständiger Arbeit haben,
  • Spaß an Teamarbeit und Kontakt zu anderen Menschen haben,
  • gern organisieren,
  • über Abstraktionsvermögen verfügen,
  • gerne in Projekten arbeiten,
  • gerne mit Zahlen arbeiten,

dann sind Sie sehr gut für diesen Beruf geeignet.

Die Ausbildung erfolgt im dualen System und dauert zwei bis drei Jahre je nach schulischer Vorbildung, bzw. den Leistungen während der Ausbildung. Die Zuständigkeit der Berufsschule ist vom Sitz des Ausbildungsbetriebes abhängig.